Deutscher Name: Zimmeraralie
Wissenschaftl. Name: Fatsia japonica
Familie: Araliaceae
Weitere Aralien:
Fingeraralie - Dizygotheca
Efeuaralie - XFatshedera

Fatsia japonica
Foto: MPF
Lizenz: GFDL
Fatsia Japonica
Foto: Helen Fowler
Lizenz: Bestimmte Rechte vorbehalten 
Fatsia japonica
Foto: MPF
Lizenz: GFDL 
Fatsia japonica
Foto: Gertrud K.
Die Fatsia japonica wird in wärmeren Zonen als Gartenpflanze und in gemäßigteren Zonen als dekorative Zimmerpflanze geschätzt. Die Aralie Fatsia japonica ist ein schnell wachsendes Strauchgewächs.
In Zimmerhaltung ist eine Verzweigung des Stammes jedoch seltener zu beobachten, meistens wächst die Zimmeraralie mit einem einzelnen sich verholzenden Stamm, welcher bereits nach drei Jahren die stattliche Höhe von bis zu 1,5 m erreichen kann. Die Aralie bildet an bis zu 40 cm langen Stielen 15 bis 40 cm lange, 5 bis 7fingrige Blätter.
Damit die Triebe der Fatsia japonica kurz und kräftig bleiben sollte die Aralie einen sehr hellen Standort bekommen. (siehe auch Lichtbedarf der xFatshedera). Wenn ein Standort mit sehr hellem, nicht abgeschatteten Tageslicht zur Verfügung steht, so wird die Fatsia japonica an diesem Platz kräftig und gesund wachsen. Zu wenig Licht für das Wachstum der Fatsia japonica lässt die Aralie sparrig und ungesund hellgrün aussehen. Auch die Anfälligkeit für den Befall von Schädlingen wird durch einen Lichtmangel erhöht.
Die Fatsia japonica wird während der Wachstumsperiode kräftig und regelmäßig gegossen. Die Erde der Fatsia japonica sollte recht gleichmäßig feucht bleiben. Staunässe ist aber trotzdem unbedingt zu vermeiden! In der Zeit der Ruheperiode gießt man die Fatsia japonica mäßig mit kleineren Wassergaben. Zwischen den Gießperioden sollte man die oberste Schicht der Erde ein wenig abtrocknen lassen.
Die Fatsia japonica vertragen während der Wachstumsphase Temperaturen zwischen 15 und 18 °C am besten. Bei höheren Temperaturen bilden sich die Blätter zu weich und zu dünn aus. Sinkt dann noch die Luftfeuchtigkeit, so hängen die Blätter der Fatsia japonica wenig attraktiv und schlaff herab. Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit stellt man die Aralie am besten in einen mit Wasser und Kieselsteinen gefüllten Untersetzter. Während der Ruheperiode, sollten die Temperaturen für die Fatsia japonica um die 8 °C liegen.
Fatsia Japonica vermehrt man durch 6 bis 8 cm lange Stammstecklinge. Die Stecklinge werden von den neuen Trieben der an der Basis der Mutterpflanze abgetrennt. Die unteren Blätter des Stecklings werden entfernt und die Schnittfläche in ein Bewurzelungshormon getaucht.
Für die Anzucht der jungen Fatsia japonica eignet sich ein Substratgemisch aus gleichen Teilen Sand und Torf. Das Abdecken des Stecklings der Fatsia japonica mit einem Plastikbeutel verhindert einen zu großen Feuchtigkeitsverlust und somit ein verwelken und abtrocknen der Blätter des Stecklings.
Eine günstige Temperatur von ca. 18°C und ein heller aber nicht sonniger Platz fördern die Wurzelbildung. Die erfolgreiche Anwurzelung des Stecklings der Fatsia japonica zeigt sich nach einigen Wochen durch neue Austriebe. Nun kann man die Abdeckung entfernen und die junge Aralie in das für die Fatsia japonica empfohlene Erdgemisch umtopfen..
Sollte die Mutterpflanze keine Seitenriebe für Kopfstecklinge ausbilden, so ist auch eine Vermehrung durch Kopfstecklinge möglich. Da die Blätter des Kopfstecklings jedoch erheblich größer als die Blätter des Stammstecklings sind, ist die Gefahr des verwelken und abtrocknen der Blätter während der Bewurzelungsphase größer.
Eine weitere Alternative zur Vermehrung der Fatsia japonica ist die Aussaat. Die Samen werden ca. 2 bis 3cm tief in die angefeuchtete Aussaaterde eingebracht und bei einer Temperatur von 17 bis 18°C an einem hellen, nicht sonnigen Standort gehalten. Um den erforderlichen Temperaturbereich einzuhalten empfiehlt sich ein beheizter Anzuchtkasten. Sobald die Sämlinge der Zimmeraralie eine Höhe von 8 bis 10cm erreicht haben werden sie in das für Aralien bevorzugte Erdgemisch umgetopft. Nun kann man die jungen Fatsia japonica wie ausgewachsene Exemplare behandeln.
Die Fatsia japonica bevorzugen Komposterde mit einem hohen Gehalt an Nährstoffen.
Die kräftig und schnell wachsende Aralie Fatsia japonica sollte in jedem Frühjahr in einen größeren Topf umgetopft werden. Dadurch erreicht man ein gesundes und harmonisches Wachstum der Pflanze.
Die stark zehrende und schnell wachsende Fatsia japonica wird während der Wachstumsperiode jede zweite Woche mit Flüssigdünger gedüngt. Währen der Ruhephase wird die Düngung der Fatsia japonica vollständig eingestellt.
Aralien können im Frühling durch einen kräftigen Rückschnitt an einem zu großen Wachstum gehindert werden. Der Rückschnitt fördert auch die Bildung von Seitentrieben, welche der Pflanze ein buschigeres und attraktives Aussehen geben.
Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Pflanze mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
> Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Auch ein Befall mit Schmierläusen / Wollläusen wird manchmal beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen.
> Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
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