Gardenia Gasteria Geogenanthus Gesneria Gloriosa Grammatophyllum Graptopetalum Grevillea Guzmania Gymnocalycium Gynura
deutsche Pflanzennamen: Gardenien Gasterien Geldbaum Geleepalme Geranien Gesnerien Geweihfarn Glanzkölbchen Glockenblume Glockenheide Glücksklee Gloxinie Goldfruchtpalme Goldorange Granatbaum Grapefruit Grünlilie Gummibaum
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GummibaumDiese in Kultur sehr verbreitete Gattung des Ficus gilt als pflegeleicht. Der Gummibaum ist mit seinen großen, ledigen, kräftig grünen und glänzenden Blättern eine Zier für jeden Pflanzenfreund. Gummibäume eignen sich gut als attraktive Solitärpflanzen für Wohnzimmer und Büro. Die Blätter des Gummibaum entwickeln sich aus hellroten Blattscheiden, die nach öffnen des Blattes abfallen. Die Unterseite der Blätter des Gummibaumes sind ebenfalls rot gefärbt.
Black Prince besitzt große, rundliche Blätter mit dunkelgrüner Färbung. Die häufig anzutreffende Sorte ficus robusta gilt als sehr widerstandsfähiger Gummibaum, ebenfalls mit großen rundlichen Blättern. Neben diesen einheitlich gefärbten Arten des Gummibaumes gibt es auch buntblättrige Sorten. Hierzu zählen der ficus tricolor mit cremefarbenen und rosaroten Flecken auf dunkelgrünem Hintergrund, der ficus doescheri mit cremefarbener und grauer Musterung auf den Blättern. Zu den bunten Sorten des Gummibaum zählt auch die Form ficus variegeta mit gelb gefleckten und gelb geränderten Blättern.
Licht: Der Gummibaum gedeiht gut an hellen Standorten. Einige Stunden Sonnenlicht ist für eine kräftige Blattfärbung und eine gesunde Blattbildung sehr von Vorteil. Die einfarbig grünen Sorten des Gummibaum kommen mit etwas weniger Sonnenlicht noch gut zurecht, die buntblättrigen Gummibäume sollten ein wenig mehr tägliches Sonnenlicht bekommen. So behält der buntblättrige Gummibaum seine hübsche Färbung und einen guten Farbkontrast.
Gießen: Ein Gummibaum sollte nicht zu feucht gehalten werden. Vor dem Gießen des Gummibaum lässt man die Erde an der Oberfläche stets etwas abtrocknen. Zu reichliches Gießen des Gummibaum führt zum abfallen der Blätter.
Temperatur: Die bei uns üblichen Zimmertemperaturen sind für einen Gummibaum gut geeignet. Da der Gummibaum jedoch eine robuste Zimmerpflanze ist, verträgt er auch niedrigere Temperaturen bis zu 10 °C.
Vermehrung: Der Gummibaum lässt sich durch Kopfsteckling vermehren. Bis zur Anwurzelung vergeht jedoch einige Zeit und aufgrund des recht hohen Wasserverlustes durch die großen Blätter kann es dabei zu Verlusten kommen. Um die Wasserverdunstung etwas auszugleichen, sollte man den Kopfsteckling regelmäßig mit weichem Wasser einsprühen. Eine sicherere Methode zur Vermehrung der Gummibäume ist das abmoosen. Fragen zur genauen Vorgehensweise werden im Forum beantwortet. Zum Forum
Erdmischung: Eine gute Erdmischung für den Gummibaum besteht aus Blumenerde auf Kompostbasis mit ein wenig Torf.
Umtopfen: Die Töpfe für den Gummibaum sollten nicht zu groß gewählt werden. Wenn die Wurzeln des Gummibaum etwas eingeschränkt sind, entwickelt sich die Pflanze am besten. Man sollte jedoch darauf achten, dass der Gummibaum nicht zu kopflastig wird und die Standsicherheit gewährleistet ist. Ein umtopfen ist erst dann notwendig, wenn Wurzeln das Abzugsloch des Pflanzgefäßes verstopfen oder wenn an der Oberfläche der Erde ein feines Netz aus Wurzeln sichtbar wird. Die zum umtopfen der Gummibäume günstigste Zeit ist das Frühjahr.
Dünger: Man düngt den Gummibaum ca. alle 14 Tage mit einem flüssigen Volldünger in mittlerer Konzentration.
Hinweise: Die ledrigen Blätter des Gummibaum sollten regelmäßig mit einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Man achte darauf die jungen Blätter nicht zu beschädigen. Selbst kleine Kratzer auf den jungen Blättern führen zur Narbenbildung während der weiteren Entwicklung. > Reinigung der Pflanzen
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Rote Spinne Bei trockener Luft und höheren Temperaturen im Sommer achte man auf Schädlingsbefall durch die rote Spinne.
Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Pflanze mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Schildläuse Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen. > Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Hanfpalme |