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Ficus benjamina (F. benjamini) pflegen

Ficus benjamina, auch Ficus benjamini oder Birkenfeige genannt, wird in den tropischen Ländern als Zierpflanze in Gärten und Parkanlagen gepflegt. Ein in Innenräumen gepflegter Ficus benjamini erreicht, bei entsprechendem Platzangebot und ausreichender Beleuchtung in den oberen Bereichen der Krone, Höhen von 5 m und mehr. Ficus benjamina sind beliebte Zimmerbäume mit hell- oder dunkelgrünen, gelbgrün oder weiß marmorierten Blättern.

Birkenfeige Ficus benjamina (benjamini)

Deutscher Name: Birkenfeige
Wissenschaftl. Name: Ficus benjamina, Ficus benjamini
Syn. Ficus comosa Roxb., Ficus nitida Thunb., Ficus pyrifolia Salisb., Ficus retusa var. nitida Thunb.
Familie: Maulbeergewächse (Moraceae)
Wuchshöhe: 2 bis 5 m
Schwierigkeit: pflegeleicht

Ficus benjamina wird in zahlreichen Sorten als Zierpflanzen angeboten. Im Handel findet man die Pflanzen oft mit unterschiedlichen Namensbezeichnungen.

Teilweise werden auch Synonyme für den F. benjamina verwendet, manchmal bezeichnen diese jedoch fälschlicherweise völlig andere Arten aus der Gattung Ficus.

Gerne verwendete Synonyme für Ficus benjamina L. sind: Ficus comosa Roxb., Ficus nitida Thunb., Ficus pyrifolia Salisb., Ficus retusa var. nitida Thunb.

Der Ficus benjamini wächst als nicht laubabwerfender immergrüner, Strauch oder Baum. Unter freiem Himmel sind Wuchshöhen von 10 Metern keine Seltenheit. Der Stammdurchmesser beträgt dann 30 bis 50 cm.

Die Borke eines F. benjamina ist hellgrau und glatt. Manchmal schält sie sich teilweise etwas ab und bietet an diesen Stellen einen guten Schlupfwinkel für Schildläuse. Die Rinde junger Zweige ist bräunlich gefärbt. Der Ficus benjamini ist eine relativ kleinblättrige Feigenart. Die leicht gewellten Blätter sind 5 bis 11 cm lang, als junge Triebe hellgrün und im Alter kräftig grün gefärbt. Eine Ficus benjamina bildet zahlreiche kurze, rutenartige Zweige.

Standort / Licht

Ficus benjamini pflegt man an einem hellen Standort. Etwas direktes Sonnenlicht am Morgen wird von den Pflanzen gut vertragen. Die buntblättrigen Arten der Ficus benjamina benötigen etwas mehr Sonnenlicht um die hübsche Färbung der Blätter beizubehalten.

Schnelle Temperaturwechsel, Zugluft, Standortwechsel oder Lichtmangel führen schnell zum Abwurf der Blätter. Die grünen Sorten sind hierbei nicht ganz so empfindlich wie die weißgrün panaschierten Ficus benjamina. Während der winterlichen Ruheperiode können die Blätter aufgrund des geringen Lichtangebotes teilweise abfallen.

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Gießen / Wässern

Ein Ficus benjamina sollte mäßig gegossen werden. Vor dem Gießen lässt man die Erde an der Oberfläche ein wenig abtrocknen. Hält man die Erde der Ficus benjamina zu feucht, so kann die Pflanze aufgrund von Staunässe ihre Blätter verlieren. Ballentrockenheit ist ebenfalls zu vermeiden. Das Gießwasser sollte zimmerwarm, abgestanden und möglichst kalkarm sein.

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Überwintern / Ruheperiode

Von Oktober bis Februar wird der Ficus benjamina sparsamer gegossen und öfter mit kalkfreiem Wasser besprüht. Während dieser Zeit reicht eine Düngung im Abstand von etwa 6 Wochen aus. Die Temperatur darf während der Ruheperiode nicht unter 16 °C fallen.

Temperatur

Normale Zimmertemperaturen sind für die Pflege eines Ficus benjamina geeignet. Der zuträgliche Temperaturbereich für diese Ficus Art liegt zwischen 16 °C und 28 °C.

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Vermehren der Pflanze

Ein Ficus benjamina kann durch Kopfstecklinge vermehrt werden. Im Frühjahr schneidet man Stecklinge mit einer Länge von ca. 15 cm und setzt diese in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Vorher entfernt man die unteren Blätter und achtet darauf, dass der in die Erde gesetzte Teil über einen Blattknoten verfügt.

Um den Steckling bis zur Bewurzelung vor dem Austrocknen zu schützen, sollte man den Steckling des Feigenbaumes mit einer Folie abdecken. Nach der Bewurzelung entfernt man die Abdeckung und pflanzt den jungen Ficus benjamina in größeren Topf mit der empfohlenen Erdmischung aus Komposterde und etwas Torf.

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Erde / Substrat

Eine gute Erdmischung für die Ficus benjamina besteht auf Kompostbasis mit einem geringen Zusatz an Torf.

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Umtopfen

Die Töpfe für der Ficus benjamina sollten wie bei allen Feigenbäumen nicht zu groß gewählt werden. Wenn die Wurzeln der Ficus benjamina etwas eingeschränkt sind, entwickelt sich die Pflanze am buschigsten. Die zum Umtopfen der Ficus benjamina beste Zeit ist das Frühjahr.

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Düngen / Nährstoffbedarf

Der Nährstoffbedarf der Ficus benjamina ist mäßig. Man düngt einen Ficus benjamina von März bis September etwa alle 14 Tage mit einem flüssigen Volldünger in mittlerer Konzentration.

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Kürzen / Schneiden der Ficus benjamina

Bei Bedarf kann man die Ficus benjamina zwischen Frühjahr und Sommer zurückschneiden.

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Die Rinde der Ficus benjamina schält sich teilweise etwas ab und bietet an diesen Stellen einen guten Schlupfwinkel für Schildläuse. Da die Pflanzen gerne von diesen Schädlingen befallen werden, sollte man die Ficus benjamina regelmäßig auf einen Befall hin kontrollieren. Deutliche Anzeichen für den Befall mit Schädlingen sind klebrige, schmutzige Ablagerungen an den Blättern der Pflanze.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Ficus benjamini kann für Latexallergiker der Auslöser einer allergischen Reaktionen bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen sein. Latexallergiker sollten deshalb von der Pflege eines Ficus absehen.meiden.

Ficus benjamini ist schwach giftig. Die gilt für Mensch und Haustier. Auf eine Vergiftung mit dem Ficus benjamina können folgenden Symptome hinweisen: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei einem Verdacht darauf, dass Pflanzensaft oder Teile der Pflanze verschluckt wurden, sollte man einen Arzt beziehungsweise den Tierarzt aufzusuchen. Wichtig ist es, die Bezeichnung der Pflanze (Ficus benjamini) zu wissen, sodass die notwendige Therapie eingeleitet werden kann.

Erste Hilfe Maßnahmen und Notrufnummern haben wir Ihnen auf unserer Seite Vergiftung durch Pflanzen zusammengestellt. Besonders wichtig ist es, den Kindern einen richtigen Umgang mit Pflanzen zu vermitteln, denn eine ständige Kontrolle nicht möglich ist. Dies gilt besonders für verlockend aussehende Früchte, Blüten und Beeren. Beispiele für Giftpflanzen im Außenbereich sind Maiglöckchen, Oleander, Pfaffenhütchen, Eibe. In Wohnungen findet man beispielsweise Efeu, Dieffenbachia oder Wandelröschen.

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Bilder des Ficus benjamina

Klicken Sie zum Vergrößern auf die Vorschaubilder

Birkenfeige Ficus Benjamina

Ficus benjamina

Foto: Kurgus
Lizenz: GFDL

Birkenfeige Ficus benjamini

Ficus benjamini

Foto: Thorfinn Stainforth
Lizenz: GFDL

Gummibaum / Ficus elastica

Der Gummibaum, eine beliebte ZimmerpflanzeDer Ficus elastica, auch Gummibaum genannt, ist wahrscheinlich der bekannteste und in Kulturhaltung am häufigsten gepflegte Ficus. Der bei gleichmäßigem Lichteinfall gerade wachsende Haupttrieb des Ficus elastica bildet üblicherweise keine Seitentriebe oder Verzweigungen. > Pflege des Ficus elastica / Gummibaum

Lorbeerfeige / Ficus retusa / Ficus microcarpa

Ficus retusaDiese beliebte Ficus-Art wächst mit feinen Blättern und bildet dicke, sich verzweigende Luftwurzeln. Die Lorbeerfeige bildet bei guten Bedingungen in Zimmerkultur hübsche, aber ungenießbare Früchte aus. Ficus retusa wächst in kurzen, reich verzweigten Trieben. Die buschige Pflanze hat ovale, kräftig dunkelgrüne, glänzende Blätter. > Pflege des Ficus microcarpa

Kletter Ficus / Ficus pumila / Ficus repens

Ficus pumila / FeigenbaumDieser Ficus wird von uns Pflanzenfreunden entweder als solitäre Ampelpflanze oder als Bodendecker für größere Solitärpflanzen gehalten. Der KletterFicus ist eine kleine, sich stark verzweigende, klimmende Pflanze. Die dünnen,  grünen und herzförmigen Blätter werden 2 cm lang und sind leicht gewellt. Die Unterart Variegata ist buntblättrig mit cremefarbigen oder weißen Tupfern.  > Pflege des Ficus pumila