Scheinrebe - Kulturanleitung & Pflege der Gesnerien

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Zimmerpflanzen | «Scheinrebe»
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Scheinrebe

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Pflanzenlexikon S - Scheinrebe

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Scheinrebe

Zur Gattung Ampelopsis, deutscher Name Scheinrebe, gehören etwa 20 Arten von kletternden Sträuchern, deren Ranken keine Haftscheiben ausbilden. Man sollte die Triebe der Scheinreben deshalb anbinden. Ampelopsis brevipeduneulata mit der Sorte Elegans ist eine attraktive Kletterpflanze, gut geeignet für Räumlichkeiten, die im Winter kühler sind. Die Scheinrebe besitzt rötliche gefärbte Zweige mit kleinen und unregelmäßig eingeschnittenen Blättern.
Kulturanleitung Scheinrebe

Licht: Wie praktisch alle Pflanzen mit gefleckten Blättern braucht auch die Scheinrebe im Sommer einen hellen Standort mit viel Licht.

Gießen: Während der Ruheperiode benötigt die Scheinrebe wenig Wasser. Die Erde wird nur leicht feucht gehalten und vor dem Austrocknen bewahrt. Im Sommer wird eine Scheinrebe reichlich gegossen.

Temperatur: Die Scheinrebe wächst gut bei normalen Zimmertemperaturen. Die Pflanze verträgt auch niedrige Temperaturen die jedoch nicht unter 10 °C fallen sollten.

Vermehrung: Von April bis Ende Juli können junge Seitentriebe der Scheinrebe abgeschnitten und in ein Gemisch aus scharfem Sand und Torf gesteckt werden. Unter einer klaren Plastikabdeckung oder im Vermehrungskasten wurzeln die Triebel bei Temperaturen zwischen 19-22 °C zügig an. Damit der Wuchs der Scheinrebe buschig wird, sollten die Ranken am Anfang zurückgeschnitten werden.

Erdmischung: Man verwendet für die Kultivierung der Scheinrebe eine übliche, gut wasserdurchlässige Blumenerde.

Dünger: Während der Hauptwachstumszeit verabreicht man der Pflanze alle 14 Tage eine schwache Lösung mit Volldünger.

Hinweise: Im Winter wirft die Scheinrebe die meisten ihrer Blätter ab.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Rote Spinne

Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Scheinrebe mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer  genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
> Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen

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