Lexikon der Zimmerpflanzen

 
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Chamaedorea elegans (syn. Collinia elegans)
Chamaedorea elegans
(syn. Collinia elegans)
Foto: Fanghong, Lizenz: GFDL


Browallia
Browallia, Foto: Derek Ramsey
Lizenz: GFDL


Crassula capitella
Crassula capitella
Foto: Eric Hunt
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White Lemon Flowers
White Lemon Flowers
Foto: Assafs, Public Domain

Zimmerpflanzen und ihre Bedeutung für den Mensch


Zum Thema Zimmerpflanzen sind die Menschen zum Teil sehr unterschiedlich eingestellt. Auf der einen Seite gibt es Personen, die keine Pflanzen im Gebäude haben möchten. Auf der anderen Seite können einige Menschen nicht ohne Pflanzen leben. Für sie steht fest, dass es ohne Zimmerpflanzen gar nicht geht.

Aufgestellt werden die Pflanzen an den unterschiedlichsten Orten. Vor allem Wohnzimmer und Esszimmer beheimaten in zahlreichen Haushalten eine stattliche Anzahl an Pflanzen. Große Pflanzenliebhaber besitzen teilweise sogar Wintergärten, in denen sich dann besonders viele Pflanzen befinden. Zudem ist es für etliche Menschen vollkommen normal, dass sie Pflanzen auch im Büro bzw. am Arbeitsplatz aufstellen.

Passionsblumen Passiflora punctataDas Spektrum an Gründen, weshalb die Pflanzen aufgestellt werden, könnte größer kaum sein. Vielen Menschen geht es dabei vor allem um die Ausstrahlung der Pflanzen. Sie schaffen eine etwas natürlichere Umgebung und strahlen dabei Ruhe und Souveränität aus. Zudem wachsen die meisten Zimmerpflanzen langsam aber beständig, wodurch man mit der Zeit das Gefühl entwickelt, für sie verantwortlich sein. Einigen Menschen ist es wichtig, Verantwortung für ihre Pflanzen zu übernehmen. Ohne die Pflanzen würde ihnen etwas fehlen.

Auch aus Gründen der Dekoration sind Pflanzen an vielen Orten zu finden. So manches Büro wirkt trist oder kalt. Durch das Aufstellen einiger Pflanzen lässt sich dies ändern – oder zumindest lässt sich die Stimmung ein wenig anheben. Im privaten Bereich bestehen diesbezüglich noch mehr Möglichkeiten. Mit den richtigen Pflanzen, wie beispielsweise dem Aufstellen bestimmter Palmenarten, ist es sogar möglich, eine kleine Naturoase zu schaffen.

AbutilonNicht zu vergessen ist das Raumklima. Pflanzen binden das CO2 aus der Luft und erzeugen außerdem Sauerstoff. Zwar darf man diesen Effekt nicht überschätzen, doch eine gewisse Verbesserung lässt sich durchaus erzielen. Zumal es nicht nur um den Sauerstoffgehalt der Luft geht. In bestimmten Räumen oder Umgebunden ist die Luft sehr trocken. Die richtigen Pflanzen können dabei helfen, die Luft ein wenig feuchter zu machen und somit das Raumklima zu verbessern.

Pflanzen, die sich innerhalb geschlossener Räume wohl fühlen, gibt es vergleichsweise viele. Gefragt sind vor allem kleinere Grünpflanzen, die zumindest zeitweise mit schönen Blüten überraschen. Vor allem die Grünlilie gilt als sehr gefragt, da sie schön aussieht und außerdem pflegeleicht ist. Seitdem die Preise für Orchideen gefallen sind, trifft man auch sie immer häufiger an.

PerlipetaWer es richtig grün haben möchte, entscheidet sich für Palmen. Einige Arten, wie zum Beispiel die Yucca-Palme, gelten als vergleichsweise pflegeleicht. Zugleich entfalten sie mit ihren großen und langen Blättern eine schöne Wirkung. Es kann allerdings passieren, dass sie bei guter Pflege sehr groß und daher nach einigen Jahren durch kleinere Palmen ersetzt werden müssen. Bei einigen Personen stehen Kakteen hoch im Kurs – besonders bei denjenigen, die sich lästige Kollegen vom Arbeitsplatz fern halten möchten. Die Stacheln der Kakteen haben eine Signalwirkung, die man nicht unterschätzen darf. Außerdem müssen sie nicht oft gegossen werden, was sie besonders pflegeleicht macht.