Butia yatay - Kulturanleitung & Pflege der Palmen

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Winterharte Palmen | «Butia yatay»
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Butia yatay

Die aus Paraguay stammende Butia yatay weist fast die gleiche Wuchsform wie die ihr eng Verwandte Butia capitata auf. Butia yatay ist eine sehr robuste Palme mit blaugrün gefärbten Blättern, welche den etwa 130 cm langen, dornigen Blattstielen entspringen. In ihrer subtropischen Heimat wird diese Palme bis zu 12 m hoch.

Die Krone der Butia Yatay hat eine leichte Blaufärbung, die Früchte dieser Palme sind aromatisch und süß.

Kulturanleitung Butia yatay:

Licht: Die Butia yatay benötigen wie alle Palmen dieser Gattung einen hellen Standort mit möglichst direkter Sonnenbestrahlung.

Gießen: Während der Wachstumsperiode gießt man die Palmen mäßig, die Erde sollte vor der nächsten Wassergabe an der Oberfläche leicht abtrocknen. In der Ruheperiode gibt man nur soviel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet. Ein zu starkes durchfeuchten des Substrates sollte in dieser Zeit vermieden werden.

Temperatur & Frostbeständigkeit: Die aus Uruguay und Argentinien stammende Palme ist bis etwa -10 °C frostbeständig. Kurzfristig, nicht länger als 1 Nacht,  verträgt diese Palme auch stärkere Fröste.

Geeignete Schutzmaßnahmen für langanhaltende und starke Fröste finden Sie hier:

Winterharte Palmen: Erfolgreiche Überwinterung und Kultivierung von Palmen im Garten

Vermehrung: Diese Palmen werden durch Samen vermehrt. Den Palmensamen oder junge Palmen findet man im Versandhandel.

Erdmischung: Die Pflanzen gedeihen gut in Erde auf Kompostbasis. Für eine bei dieser Palme notwendige, gute Drainage sollte man dieser Komposterde etwa 30 % scharfen Sand und Kies zumischen.

Dünger: Die Palmen werden während der Hauptwachstumsphase alle 3 Wochen mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. Während der Ruheperiode stellt man das Düngen vollständig ein.

Rückschnitt: Da die Spitze der Palme der einzige Vegetationspunkt ist, darf man die Spitzen nicht beschneiden. Die braun werdenden Blätter der Palme dürfen erst nach dem vollständigen eintrocknen von der Palme entfernt werden. Hierfür schneidet man den Blattstiel vorsichtig an der Basis ab. Dabei achtet man darauf das ein kleines Stück des Stiels, etwa 3 bis 7 cm,  am Stamm bleibt.

Schädlinge: Wenn das Substrat der Palme im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigen Palmen zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges abbrausen oder besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen.


Die nächste winterharte Palme für den Garten:
Caryota maxima - Himalaya Fischschwanzpalme


vorherige winterharte Palme: Butia paraguayensis - Zwerg Yatay Palme

Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Palmenpflege