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Foto: Angelika H.
Caryota maxima - Himalaya Fischschwanzpalme, Blattansicht 
Foto: Angelika H.
Caryota maxima - Himalaya Fischschwanzpalme
Angelika H..
Caryota maxima - Himalaya Fischschwanzpalme
Diese Palme wird in Kalifornien unter dem Namen Caryota urens kultiviert. Im östlichen und zentralen Himalaya trifft man die Palme in ihrer Ursprungsform in Höhen von bis zu 2200 m an.
Die Caryota maxima gehört mit einem Zuwachs von etwa 2 m pro Jahr zu den sehr schnellwachsenden Palmen. Die bis zu 30 m hoch wachsende, einstämmige Palme, bildet eine dichte Krone mit 3 m langen und 2 m breiten Blattwedeln. Die Fiedern der Caryota maxima sind mattgrün gefärbt.
Die Caryota Fischschwanzpalme unterscheidet sich von allen anderen Palmenarten durch die doppelt fiederschnittigen Wedel, jedes Blatt der Caryota ist in weitere Blätter unterteilt. Die graugrünen Blattstiele der Palme können je nach Art eine unterschiedliche Länge erreichen, tragen aber bei allen vorkommenden Arten die typisch geteilten Wedel, welche sich in mehrere Abschnitte gliedern. Jedes Blättchen der Palme ist v-förmig eingefaltet und hat leicht schartige Ränder.
Die imposanten Zuwachswerte und die Frostbeständigkeit treffen nur auf die im Freien kultivierten, an ein raues Klima gewöhnten, Palmen zu. In Wohnräumen kultivierte Fischschwanzpalmen sind kälteempfindlicher und wachsen erheblich langsamer.
Die Palme bildet kräftig rosarot gefärbte Früchte an bis zu 2 m langen Fruchtständen.
Kulturanleitung Caryota maxima - Himalaya Fischschwanzpalme:
Licht: Die Caryota maxima - Himalaya Fischschwanzpalme benötigen wie alle Palmen dieser Gattung einen hellen Standort mit möglichst direkter Sonnenbestrahlung.
Gießen: Man gießt die Palmen gleichmäßig, die Erde sollte immer etwas feucht bleibt. In der Wohnung kultivierte Palmen dieser Gattung haben keine genau zu unterscheidenden Wachstums- und Ruheperioden, doch im Herbst und Winter verringert sich, aufgrund der schwächeren Lichteinstrahlung, meist das Wachstum. Während dieser Zeit schränkt man die Wassergaben ein und lässt die Oberfläche der Erde immer leicht antrocknen.
Im Freien kultivierte Fischschwanzpalmen stellen im europäischen Winter ihr Wachstum ein, dementsprechend werden auch diese Palmen während der kühlen Jahreszeit erheblich weniger gegossen.
Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Caryota maxima ist bis etwa -7 °C frostbeständig.
Geeignete Schutzmaßnahmen für langanhaltende und starke Fröste finden Sie hier:
Winterharte Palmen: Erfolgreiche Überwinterung und Kultivierung von Palmen im Garten
Vermehrung: Diese Palmen werden durch Samen vermehrt. Den Palmensamen oder junge Palmen findet man im Versandhandel.
Erdmischung: Die Pflanzen gedeihen gut in Erde auf Kompostbasis. Für eine bei dieser Palme notwendige, gute Drainage sollte man dieser Komposterde etwa 30 % scharfen Sand zumischen.
Dünger: Die Palmen werden während der Hauptwachstumsphase alle 4 Wochen mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. Während der Ruheperiode stellt man das Düngen vollständig ein.
Hinweise: Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.
Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.
Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.
Rückschnitt: Da die Spitze der Palme der einzige Vegetationspunkt ist, darf man die Spitzen nicht beschneiden. Die braun werdenden Blätter der Palme dürfen erst nach dem vollständigen eintrocknen von der Palme entfernt werden. Hierfür schneidet man den Blattstiel vorsichtig an der Basis ab. Dabei achtet man darauf das ein kleines Stück des Stiels, etwa 3 bis 7 cm, am Stamm bleibt.
Schädlinge: Wenn das Substrat der Palme im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigen Palmen zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges abbrausen oder besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen.
Die nächste winterharte Palme für den Garten:
Chamaerops humilis - Europäische Zwergpalme
vorherige winterharte Palme: Butia yatay - Yatay Palme
Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Palmenpflege