Sabal mexicana - Mexikanische Sabalpalme

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Winterharte Palmen | «Sabal mexicana - Mexikanische Sabalpalme»
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Sabal mexicana

Die in Mexiko, USA und Nicaragua beheimatete Palme gehört mit etwa 15 m Wuchshöhe zu den mittelgroßen Palmenarten.

Kulturanleitung Sabal mexicana - Mexikanische Sabalpalme:

Licht: Die Sabal mexicana sollte an einem vollsonnigen Standort kultiviert werden.

In Pflanzkübeln kultivierte Palmen, die an lichtschwachen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht sofort in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.

Die harte UV Strahlung kann die nicht an das direkte Sonnenlicht gewöhnten Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.

Um die Palme im Frühling an das direkte Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie  1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.

Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Sabal mexicana gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße. 

Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.

Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Sabal mexicana ist recht robust. Die Palme übersteht Fröste bis etwa -11 °C. Größere direkt in den Garten ausgepflanzte Palmen können kurzfristig auch stärkere Fröste überstehen. Jüngere oder in Kübeln kultivierte Pflanzen sind nicht so winterhart wie große Exemplare und sollten entsprechend geschützt werden.

siehe auch:
Frostschutz für Palmen

Vermehrung: Man kann die Sabal mexicana im Frühling durch die Aussaat von Samen vermehren. Die Palmensamen werden 1 bis 2 cm tief in die Erde eingebracht und stets leicht feucht gehalten. Nach der Keimung des Samens erscheint ein ungeteiltes Keimblatt. Bis die junge Palme ihre ersten gefiederten ausbildet vergehen etwa 1 bis 2 Jahre.

Erdmischung: Für die Kultivierung der Sabal mexicana verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.

Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Sabal mexicana im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen.

Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen. 

Dünger: Während der Wachstumsphase düngt man diese Palmen im Abstand von 3 Wochen. Während der winterliche Ruheperiode werden die Palmen nicht gedüngt.


Die nächste winterharte Palme für den Garten:
Sabal minor - Zwergpalmettopalme


vorherige winterharte Palme: Sabal blackburniana - Schirmblättrige Sabalpalme

Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Palmenpflege