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Frostschutz für Palmen:
Frostschutz für Palmen im Garten
Frostschutz für Kübelpalmen 
Foto: Claude G.
Sabal minor louisiana , Blattansicht
Foto: Claude G.
Sabal minor louisiana
Claude G.
Sabal minor louisiana
Die Sabal minor louisiana zählt zu den besonders frostharten Palmen. Sie hat bläulich gefärbte fächerförmige Blätter, welche einen Durchmesser von etwa 1 m erreichen.
Kulturanleitung Sabal minor louisiana:
Licht: Die im Garten kultivierten Palmen sollten einen vollsonnigen Standort bekommen.
Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Palme gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße.
Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.
Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Sabal minor louisiana gilt als sehr frostresistent. Größere direkt in den Garten ausgepflanzte Palmen können Frösten bis etwa -18 °C überstehen. Jüngere oder in Kübeln kultivierte Pflanzen sind nicht so winterhart und sollten entsprechend geschützt werden.
siehe auch:
Frostschutz für Palmen
Vermehrung: Wenn man Sabal minor louisiana aus Samen heranziehen möchte, so sollte man für die Keimung im Frühling einen warmen Platz wählen. Die Samen werden 1 bis 2 cm tief in die Erde eingebracht und stets leicht feucht gehalten. Nach der Keimung des Palmensamens erscheint ein ungeteiltes Keimblatt. Die Ausbildung der ersten gefiederten Wedel benötigt 1 bis 2 Jahre.
Erdmischung: Für die Kultivierung dieser Palmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.
Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.
Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Palme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen.
Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen.
Dünger: Während der Wachstumsphase düngt man diese Palmen im Abstand von 3 Wochen. Während der winterliche Ruheperiode werden die Palmen nicht gedüngt.
Hinweise: Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.
Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.
Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.
Die nächste winterharte Palme für den Garten:
Serenoa repens green - grüne Sägepalme
vorherige winterharte Palme: Sabal minor - Zwergpalmettopalme
Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Palmenpflege