Trithrinax campestris - Nadelpalme

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Winterharte Palmen | «Trithrinax campestris - Nadelpalme»
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Trithrinax campestris

Die aus Südamerika stammende Trithrinax campestris, Nadelpalme kann eine Wuchshöhe von bis zu 7 m erreichen. Der Stamm der Palme ist dicht in hartes, stacheliges Fasergewebe gehüllt. Die harten Blätter sind blaugrau gefärbt und laufen zu dornigen Blattspitzen zusammen.

Kulturanleitung Trithrinax campestris - Nadelpalme :

Licht: Trithrinax campestris - Nadelpalme sollte einen möglichst sonnigen Platz im Garten oder auf der Terrasse bekommen.

Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Palme gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße. 

Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.

Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Trithrinax campestris - Nadelpalmen vertragen Fröste bis etwa - 15 °Celsius.

siehe auch:
Frostschutz für Palmen

Vermehrung: Nadelpalmen kann man im Frühling mit Samen vermehren. Die Samen werden 1 bis 2 cm tief in die Erde eingebracht und bis zur Keimung stets feucht gehalten. Nach der Keimung des Palmensamens erscheint ein erstes ungeteiltes Keimblatt.

Erdmischung: Für die Kultivierung von Nadelpalmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.

Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Palme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen. 

Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen. 

Dünger: Gut wachsende und gesunde Nadelpalmen erhalten während der Hauptwachstumsphase alle 3 Wochen eine Düngergabe mit üblichem Flüssigdünger. Während der Ruheperiode im Winter wird nicht gedüngt.

Hinweise: Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.

Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.

Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie  1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.


Die nächste winterharte Palme für den Garten:
Washingtonia filifera - Washington Palme


vorherige winterharte Palme: Trachycarpus takil - Kuamon Hanfpalme

Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Palmenpflege