Crinum / Zwiebelpflanzen pflegen
Hakenlilie

Crinum, auf deutsch Hakenlilien genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Crinum sind mit etwa 65 bis 130 Arten in den Küstengebieten der Tropen und Subtropen verbreitet.

Crinum bulbispermum

Crinum bulbispermum, Hakenlilie
Foto: Krzysztof Golik, CC BY-SA 4.0

Wissenschaftlicher Name: Cordyline Comm. ex R.Br.
Deutscher Name: Keulenlilie
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Wuchshöhe: 20 bis 80 cm (als Topfpflanzen)
Verwendung: Blattschmuckpflanze

Arten / Sorten - Steckbrief

Wuchs, Blätter, Erscheinungsbild

Zwiebel einer Crinum

Zwiebel einer Crinum
Foto: Marco_Schmidt, CC BY-SA 3.0

Crinum-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen, mit Wuchshöhen von bis zu 80 Zentimetern. Die Pflanzen bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane, die meisten Crinum-Arten ziehen in der Trockenperiode ihre Laubblätter ein.

Die in einer grundständigen Rosette angeordneten, bis zu 3 m langen Laubblätter sind linealisch bis schwertförmig und parallelnervig. Die Blätter einer Crinum sind glattrandig.

Blüten und Blütenstände

Crinum bilden auf einem langen, kräftigen Blütenstandsschaft meist einen vielblütigen, doldigen Blütenstand, nur selten stehen die Blüten einzeln.

Crinum bulbispermum

Crinum bulbispermum
Foto: Stan Shebs, CC BY-SA 3.0

Die Blütenknospe wird von zwei breiten Tragblättern umhüllt. Oft stehen unter den Blütenstielen linealische oder fadenförmige Deckblätter, die häutig und manchmal farbig sind. Die Blütenstiele sind unterschiedlich lang.

Samen und Früchte

Die befruchteten Blüten einer Crinum bildet fast kugelige bis verkehrt-eiförmige Kapselfrüchte. Die großen Samen enthalten viel ölhaltiges Endosperm und können geflügelt oder ungeflügelt sein.

Crinum bulbispermum

Crinum bulbispermum wächst mit etwa 10 cm großen, birnenförmigen Zwiebeln, denen die weit ausladenden schmalen, schwertförmigen Blätter entspringen. Die weißen Blüten einer Crinum bulbispermum sind an der Außenseite der Kronblätter rötlich gefärbt.

Crinum bulbispermum "Album" bildet nur weiße Blüten ohne weitere Tönungen.


Crinum X powellii

Crinum X powellii

Crinum X powellii
Foto: Acabashi, CC BY-SA 4.0

Crinum X powellii, eine Hybride, bildet kugelförmige Zwiebeln mit einem Durchmesser von etwa 10 cm.

Die bis zu 20 schwertförmigen Blätter einer Crinum X powellii erreichen eine Länge von etwa 120 cm.

Die Blüten sind rosarot gefärbt und grünlich schattiert.

Crinum X powellii, "Ellen Bosanquet" wächst mit kürzeren und breiteren Blättern. Im Handel gibt es weißblühende sowie rotblühende Formen.

Standort / Licht

Crinum pflegt man an einem hellen aber nicht vollsonnigem Standort. Ideal sind nach Osten- oder Westen ausgerichtete Blumenfenster. Auch Südfenster kommen als Standort in Frage, die kräftige Sonne muss hier aber durch Gardinen, vorgestellte Pflanzen oder ähnliches deutlich abgeschwächt werden. Dicht vor einem Südfenster wachsende Bäume oder Büsche erfüllen meist die gleiche Funktion, sofern sie nicht die pralle Mittagssonne direkt durch das Fenster scheinen lassen.

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe
Standort finden

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses wichtige Hilfsmittel finden Sie hier:

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Gießen / Wässern

In der Hauptwachstumszeit vom Frühling bis zum Herbst gießt man die Crinum reichlich. Überschüssiges Wasser ist nach dem Gießen aus dem Untersetzter zu entfernen. In der Zeit der Ruheperiode gießt man eine Crinum gerade so viel, dass der Topfballen der Pflanze nicht völlig austrocknet.

Pflanzen reichlich gießen

Reichliches Gießen

  1. Vor dem Gießen lässt man die oberste Schicht des Substrats leicht antrocknen. Dann wird gegossen. Im Inneren des Topfballens sollte während der Wachstumszeit immer eine durchgehend gleichmäßige Feuchtigkeit bestehen. Selbst kurze Trockenphasen sind zu vermeiden.
  2. Beim Gießen verabreicht man der Pflanze soviel Wasser, bis dieses kräftig aus dem Abzugsloch wieder herausläuft und sich im Untersetzer ansammelt.
  3. Dieses überschüssige Wasser wird nach ca. 20 Minuten abgeschüttet.

Auch Pflanzen mit einem hohen Wasserbedarf leiden wenn die Wurzeln längere Zeit im Wasser stehenbleiben.

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Temperatur

In der Hauptwachstumszeit gedeihen die Crinum gut bei Temperaturen zwischen 18 und 24 °C. Während der 12 wöchigen Winterpause sollte die Temperatur um die 10 °C liegen.

Vermehren der Crinum

Fruchtkapseln einer Crinum

Fruchtkapseln einer Crinum
Foto: SAplants, CC BY-SA 4.0

Aussaat

Im zeitigen Frühjahr können Crinum aus Samen herangezogen werden.

Wenn eine Aussaat geplant ist, müssen die Fruchtkapseln der Crinum bis zur Reife an der Pflanze gelassen werden. Nachdem die reifen Fruchtkapseln aufgeplatzt sind, kann man die Samen zur Vermehrung entnehmen.

Die Samen werden im Herbst geerntet, aber erst im Januar oder Februar ausgesät. In der Zwischenzeit sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor der Aussaat werden die Samen für zwei bis drei Tage im Wasserbad eingeweicht.

Teilung

Im Frühjahr vermehrt man blühfaul gewordene Crinum durch Auftrennen der Zwiebeln in kleine Gruppen. Diese setzt man so, das ihre Spitzen nach oben gerichtet sind, einzeln in frisches Substrat und hält die Erde die nächsten 5 bis 6 Wochen nur mäßig feucht.

Danach kann man die Pflanzen wie ausgewachsene Crinum weiterpflegen.

 

Vermehrung durch Aussaat

Mit Samen vermehren
  1. Auf den Boden der Saatschale gibt man eine etwa 2 cm hohe Schicht feinen Kies oder Sand, so wird stauende Nässe verhindert. Über diese Drainageschicht verteilt man die feine Aussaaterde.
  2. Die Samen drückt man etwa 1 cm tief in Aussaaterde ein, danach werden sie mit Erde bedeckt.
  3. Damit die Samen nicht weggeschwemmt werden, feuchtet man die Oberfläche mit dem fein zerstäubten Wasser einer Blumenspritze an. Gießen mit einer Kanne schwemmt die Samen frei und ist deshalb ungeeignet. Nach dem Anfeuchten deckt man die Schale mit einer Glasscheibe oder Plastikfolie ab und stellt sie an einen mäßig, warmen (15 bis 22 C°) Ort.

Bis zum Beginn der Keimung benötigt der Samen kein Licht. Da jedoch nie alle Samen gleichzeitig keimen, ist es besser das Anzuchtgefäß gleich an einen hellen Platz zu stellen.

Sobald die ersten Sämlinge keimen, lässt man die Abdeckung etwas geöffnet. So wird den Sämlingen die dringend benötigte Luft zugeführt. Die empfindlichen Sämlinge sollten hell stehen, dürfen jedoch niemals der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Sobald die kleinen Sämlinge eine Größe von 7 bis 10 cm erreicht haben, topft man die Sämlinge um und pflegt sie wie große Exemplare.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
Einkaufstipp: Aufzucht-, Anzucht u. Gewächshäuser zur Vermehrung

Erde / Substrat

Ideal für die Pflege der Crinum als Zimmerpflanze ist ein humoses Substrat mit einem Zusatz von Landerde. Zusätzlich verwendet man etwas groben Sand oder Perlite.

Ein gutes Substrat

Das richtige Substrat-Gemisch gewährleistet einen guten Halt der Pflanze und eine gute Belüftung des Wurzelbereiches. Landerde stellt den pH-Wert ein und verbessert die Aufnahme- und Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe. Ein gutes Substrat verfügt über eine gute Puffereigenschaft und darf über einen längeren Zeitraum seine vorteilhaften Eigenschaften nicht verlieren.

Durch die Fremdstoffe Quarzsand, Bims-Kies, Lavalit, Lavagranulat und andere geeignete Zuschlagstoffe verändert man nicht nur die physikalischen sondern auch die chemischen Eigenschaften des Substrats. Kleine Kiesel, Styromull, Splitt und ähnliches verbessern den Wasserabzug nach dem Gießen. Dies hilft Staunässe und damit Wurzelfäulnis vorzubeugen.

Andere wichtige Eigenschaften für eine gute Topfpflanzenerde werden von den Herstellern aus finanziellen und Transportgründen unzureichend berücksichtigt. Dies betrifft die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe, die Luftführung innerhalb des Substrats und die Standfestigkeit um ein zusammensacken und verdichten zu verhindern.

Pufferkraft des Substrats

Auch die Pufferkraft eines Substrats ist sehr wichtig, die Pufferkraft verhindert:

  • schnelles Austrocknen der Blumenerde
  • Versalzungen an den Wurzeln
  • Schwankungen im Nährstoffvorrat
  • schnelle Veränderungen des pH-Werts

Ausführliche Informationen, Substratrezepte und Bezugsquellen finden Sie hier: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für alle Zimmerpflanzen

Wenn man eine Crinum in gut abgestimmtes Substrat pflanzen möchte, mischt man sich dieses selber. Die Herstellung ist nicht schwierig. Als Belohnung erhält man eine dauerhaft gesunde und wüchsige, gegenüber Krankheiten und Schädlingen gut resistente Pflanze, vorausgesetzt die restlichen Pflegeanforderungen an Licht, Wasser, Temperatur und Nährstoffe werden ebenfalls erfüllt. Da das eigene Substrat, im Gegensatz zu einfacher Blumenerde, über einen langen Zeitraum nicht zusammensackt und verdichtet, kann man auf ein jährliches Umtopfen verzichten.

Substratmischung für Crinum

Eine Crinum pflanzt man in ein humoses Substrat mit einem Zusatz von Landerde. Zusätzlich verwendet man etwas groben Sand oder Perlite.

  • 5 Anteile Humussubstrat
  • 2 Anteile Landerde mit Tonanteil
  • 1 Anteil Bims-Kies, Lavalit, grober Sand oder Lavagranulat

Alles muss gut miteinander vermischt werden.

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Bims als Zuschlagstoff, verbessert den Luftgehalt, die Wasserspeicherfähigkeit und die Durchwurzelbarkeit, fördert die Wurzelentwicklung, Körnung 0-4 mm.
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Lavagranulat: Eifel-Lava, rein mineralisches Material. Körnung ca. 0-12 mm.
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Lesetipp: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für alle Zimmerpflanzen

Crinum Umtopfen

Crinum sp., Blüte

Blüte einer Crinum sp.
Foto: Von Forest & Kim Starr, CC BY 3.0

Es ist ausreichend, Crinum alle 3 bis 4 Jahre umzutopfen. Nach dieser Zeit kann man die Zwiebeln zur Vermehrung teilen und in mehrere Töpfe setzten. Ansonsten sollte man nur im Frühjahr die alte Erde gegen neues Substrat austauschen, dies fördert die Blühwilligkeit der Pflanzen.

Nach dem Umtopfen schützt man die Crinum 2 bis 3 Wochen vor jeglicher Sonnenbestrahlung. Eine gut umgetopfte Pflanze erholt sich schnell und wird bald weiterwachsen.

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

Während der Hauptwachstumszeit werden Crinum bei jedem dritten bis vierten Gießvorgang mit einem phosphatreichen Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. In der Ruheperiode stellt man die Düngung vollständig ein.

Lesetipp: Richtiges Düngen der Zimmerpflanzen
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Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

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Crinum sind giftig. Alle Pflanzenteile enthalten Giftstoffe. Folgende giftige Inhaltsstoffe sind in einer Crinum enthalten: Alkaloide

Eine Crinum wird manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren.

Die gemeine Spinnmilbe kann einer Crinum auftreten. Die Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und gebuchteten Blatträndern zu erkennen. Durch Einsprühen mit Wasser werden die Gespinste besonders deutlich sichtbar.

Eine Crinum kann von Thripsen befallen werden. Die von Thripsen befallenen Crinum verlieren ihre Vitalität und zeigt Wachstumsstörungen, es zeigen sich helle, später braun gefärbte Blütenflecken. Stark befallenen Blätter sterben ab.

Eine Crinum ist anfällig für den Befall mit einem Grauschimmelpilz (Botrytis).

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Quellen

Das Grosse Buch der Zimmerpflanzen. VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln 1995, ISBN 3-625-10680-9, 1001 Zimmerpflanzen von A - Z. ISBN-10: 1405492090, RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298, Wikipedia - Zwiebel- und Knollenpflanzen, Wikipedia - Pflanzenknolle, Hakenlilien - Wikipedia, Zimmerpflanzen von Editha Thomas, ISBN-10: 3730401033, Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5

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