Phoenix rupicola - Klippendattelpalme - Kulturanleitung & Pflege der Palmen

 
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Phoenix rupicola

Diese mittelgroß wachsende Palmenart ähnelt vom Wuchs der Phoenix dactylifera. Sie erreicht mit maximal 8 m Höhe jedoch nicht deren Größe. Da diese Palme nur leichte Fröste gut übersteht, sollte man im Winter für einen geeigneten Frostschutz sorgen.

Pflege der Palme - Phoenix rupicola

Licht / Standort

Die im Freien gepflegten Palmen dieser Gattung sollten einen vollsonnigen Standort bekommen.

Gießen / Wässern

Vom Frühling bis zum Herbst wird die Phoenix rupicola gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße. Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.

Temperatur & Frostbeständigkeit

Eine im Freien kultivierte Klippendattelpalme gilt als frostbeständig bis -6 °C.

siehe auch: Frostschutz für Palmen

Vermehren der Pflanze

Wenn man Dattelpalmen aus Samen heranziehen möchte, so sollte man für die Keimung im Frühling einen sehr warmen Platz wählen. Die Samen der Phoenix rupicola werden 1 bis 2 cm tief in die Erde eingebracht und stets feucht gehalten. Nach der Keimung des Palmensamens erscheint ein ungeteiltes Keimblatt. Bis zur Ausbildung der ersten gefiederten Wedel der Palme können einige Jahre vergehen.

Erde / Substrat

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Zur Pflege dieser Palmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat. Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen

Je nach Wachstum setzt man die Phoenix rupicola im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen.  Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen. 

Düngen / Nährstoffbedarf

Gut wachsende und gesunde Dattelpalmen erhalten während der Hauptwachstumsphase alle zwei Wochen eine Düngergabe mit üblichem Flüssigdünger

Hinweise zur Palme

In Pflanzkübeln kultivierte Palmen, die an lichtschwachen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht sofort in das pralle Sonnenlicht gestellt werden. Die harte UV Strahlung kann die nicht an das direkte Sonnenlicht gewöhnten Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.
Um die Phoenix rupicola im Frühling an das direkte Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.

Pflanzenschädlinge & Pflegefehler

Wie zahlreiche andere Kulturpflanzen wird auch die Dattelpalme gerne von Schädlinge befallen. Seit Anfang der 90er Jahre breitet sich der Rote Palmrüssler in den Gebieten um das Mittelmeer aus. Mittlerweile ist dieser Schädling bereits in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland zu finden. Dieser für Palmen sehr gefährliche Schädling legt seine Larven in das weiche, junge Holz der Palmen. Wenn sich die ersten Schädigungen an einer Palme zeigen, ist es für eine Behandlung bereits zu spät. In einem solchen Fall kann man nur die weitere Verbreitung verhindern, indem man die Palme abholzt und die das gesamte organische Material verbrennt.

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