Sonnentau

Die von Fangschleim glitzernden Tentakeln an den Blättern eines Sonnentaus faszinieren den Beobachter. Der Fangschleim ist eigentlich harmlos. Er aber sorgt aber mit seinen Lichtreflektionen für das Anlocken, und mit seiner Klebrigkeit für das Festhalten der Insekten.

Sobald ein Insekt an den klebrigen Tentakeln hängenbleibt, rollt sich das betroffene Blatt innerhalb weniger Minuten ein. Dann scheidet der Sonnentau einen Verdauungssaft aus, der das Insekt langsam auflöst. Nach etwa ein bis zwei Wochen öffnet sich das Blatt wieder. Die unverdaulichen Überreste, wie beispielsweise der Chitinpanzer, werden freigegeben.

Sonnentau - Arten

Der Sonnentau ist praktisch weltweit verbreitet, die meisten Arten, die größten Vorkommen gibt es in Südafrika, Südamerika, Kanada und Australien. Nur einige der Sonnentau Arten eignen sich für die Kultur, zahlreiche wilde Arten sind durch menschliche Eingriffe in die Natur in ihrer Art gefährdet.

Der Sonnentau ist eine rosettenbildende, krautig wachsende Karnivore (fleischfressende Pflanze). Die kleinsten bekannten Arten werden nicht höher als 1 cm, die größten dieser Karnivoren können eine Wuchshöhe von 1 m erreichen. Eine Sondergruppe bilden die kletternden Arten, diese erreichen oftmals eine Länge von mehr als 3 m.

Fast alle Arten sind mehrjährig, die Pflanzen können ein Alter von mehr als 50 Jahren erreichen. Einige Arten haben sich im Laufe ihrer Entwicklung so stark spezialisiert, das sie im Boden gebundene Nitrate nicht mehr mit dem Wurzelsystem aufnehmen können. Im besonderen die Zwergformen sind auf die Aufnahme von Stickstoff durch gefangene Insekten angewiesen.

Subtropische Sonnentau Arten

Drosera cuneifolia

Die meisten in Kultur befindlichen Sonnentaugewächse gehören den subtropischen Arten aus Amerika und Südafrika an. Der Grund liegt darin, dass diese Sonnentaugewächse relativ leicht zu kultivieren sind.

Das subtropische Klima in Amerika und Südafrika zeichnet sich durch warme Sommer und kühlere, frostfreie Winter aus. Die durchschnittlichen Wintertemperaturen liegen zwischen 12 und 15 °C. Dies wäre auch die ideale Überwinterungstemperatur für die in Wohnungen gepflegten subtropischen Sonnentaugewächse. Die im Winter niedrigeren Temperaturen sind jedoch nicht für alle aus diesen Gebieten stammenden Sonnentau Arten notwendig, einige Arten lassen sich auch problemlos das ganze Jahr über bei gleichbleibenden Temperaturen pflegen.

Für Anfänger in der Karnivorenpflege gut geeignete Arten sind:

Die sehr beliebten und oft gepflegten Arten Drosera capensis ( Bild ansehen ) und Drosera aliciae ( Bild ansehen ) können ganzjährig warm gepflegt werden. Bei diesen Pflanzen sollte man jedoch während der lichtarmen Jahreszeit auf eine ausreichende Beleuchtung achten, am besten ergänzt man das fehlende Tageslicht mit einer Zusatzbeleuchtung.

Wenn ein subtropischer Sonnentau während des Winters zu dunkel steht, verliert er schnell seine Vitalität und Widerstandskraft. Ein Befall mit Grauschimmel und ein Absterben der Blätter ist dann oftmals die Folge dieses Pflegefehlers. Fast alle aus den Subtropen stammenden Sonnentau Arten bilden bei ausreichender Beleuchtung rötlich gefärbte Blätter. Verfärben sich die Blätter grün so ist dies ein Indikator für Lichtmangel.

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Der subtropische Königssonnentau

Wer bereits über ausreichend Erfahrung in der Sonnentaupflege verfügt sollte einmal versuchen den Königs-Sonnentau, Drosera regia ( Bild ansehen ) zu pflegen. Diese interessante Art gehört zu den größten in Innenräumen gepflegten Sonnentaugewächsen. Die Pflanzen können leicht einen Durchmesser von 50 bis 60 cm erreichen.

Der Königs-Sonnentau bildet dicke, langen Wurzeln und benötigt relativ hohe Pflanzgefäße. Da diese Karnivore empfindlich gegenüber stauender Nässe ist, sollte man unbedingt eine Drainageschicht aus Kieseln oder Tonscherben in den Boden des Pflanzgefäßes legen.

Der Königs-Sonnentau benötigt im Winter unbedingt eine Ruhezeit bei Temperaturen zwischen 12 und 15 °C, er sollte im Winter auf keinen Fall in einem normal beheizten Raum stehen.

Weitere Hinweise:

Zahlreiche subtropische Sonnentau-Arten reagieren sehr robust auf eine Vernichtung der oberirdisch wachsenden Pflanzenteile. Sterben die oberirdischen Teile der Pflanze etwa nach einem Kälteschock ab, so treiben diese Karnivoren aus den Wurzeln wieder aus. Nach einem Pflegefehler kann man sich diese regenerative Eigenschaft zu Nutze machen und den oberirdisch wachsenden Teil des geschädigten Sonnentaus ebenerdig abschneiden. Bereits zu Beginn des Neuaustriebes muss man aber wieder auf möglichst perfekte Kulturbedingungen achten, nur so kann die neue Pflanze gesund und vital heranwachsen.

Folgende Arten sind sehr robust und regenerieren sich unproblematisch:

Tropische Sonnentau Arten

Drosera burmannii

Drosera burmannii

Die meisten aus dieser Sonnentau Gruppe gepflegten Pflanzen stammen aus den tropischen Regionen von Asien, Afrika oder Australien. Tropischen Sonnentaugewächse benötigen ganzjährig hohe Temperaturen.

Allen tropischen Arten benötigen für einen gesunden Wuchs während der Wachstumszeit Temperaturen von mindestens 22°C und viel direktes Sonnenlicht. Ab 30°C fühlen sich viele tropische Sonnentau Arten erst so richtig wohl und erfreuen uns mit einem enormen Wachstum, sofern auch die Lichtverhältnisse ausreichend sind. Die ganzjährig ausgewogenen Temperaturen bedeuten jedoch nicht, dass alle Arten ohne eine Ruheperiode auskommen.

In einigen tropischen Gebieten, beispielsweise in Nord-Australien, gibt es eine jährlich wiederkehrende Trockenperiode. Die Sonnentaugewächse aus diesen Gebieten ziehen im trockenen Sommer ein.

Alle Sonntaugewächse der Drosera petiolaris Arten gehören in die Gruppe mit dieser jährlichen trockenen Ruheperiode. Zu dieser Gruppe gehört auch Drosera paradoxa ( Bild ansehen ), diese Sonnentaue sind jedoch etwas problemloser und können ganzjährig warm und feucht durchkultiviert werden.

Zu den einjährigen tropischen Arten gehören die

  • in Nord-Australien beheimateten Drosera indica ( Bild ansehen ) mit ihren zahlreichen interessanten Formen
  • die hübschen Drosera burmannii ( Bild ansehen )

In die Gruppe der tropischen Sonnentaugewächse zählen auch Grenzgänger. Diese Pflanzen gedeihen besser, wenn man sie im Winter bei Temperaturen zwischen 15 und 18"C pflegt. Zu diesen temperierten Arten gehört die sehr attraktive stammbildende Drosera madagascariensis( Bild ansehen ).

Queensland - Sonnentau Arten

Drosera adelae

Drosera adelae

Aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen Australiens haben sich in begrenzten Gebieten sehr spezielle Sonnentau Gruppen entwickelt. Zu Erwähnen sind hier im besonderen 3 Arten, die in den Bergregionen des Staates Queensland ihren natürlichen Standort haben.

Diese Sonnentaugewächse aus den schattigen Urwaldgebieten sind eine Besonderheit unter den Drosera. Sie gedeihen in den feuchten und schattigen Moospolstern des Nebelwaldes. Die Pflanzen sind an eine Umgebung mit wenig Sonnenlicht angepasst, alle Arten benötigen nur sehr wenig oder überhaupt keine direkte Sonnenbestrahlung. Bei der Pflege dieser Sonnentaugewächse kann man auch im Winter auf eine zusätzliche künstliche Beleuchtung verzichten.

Auch die Temperaturen an den natürlichen Standorten sind relativ niedrig, sie liegen ganzjährig zwischen 15 und 20 °C.

Sonnentaugewächse in Terrarien

Aufgrund der Standortbedingungen in ihrem natürlichen Habitat sind die Queensland Sonnentaugewächse ideale Arten um sie in einer Vitrine mit hoher Luftfeuchtigkeit zu pflegen. Im Handel findet man oft die Drosera adelae ( Bild ansehen ), die mit ihren schnellwachsenden, langen Wurzelausläufern das ganze Pflanzbecken besiedelt. Die erheblich kleinwüchsigere Drosera prolifera ( Bild ansehen ) hat eine für Sonnentaugewächse einmalige Vermehrungsmethode entwickelt. Die Blütenstiele der Drosera prolifera liegen dem Substrat auf und bilden am Ende jeweils eine kleine Adventivpflanze aus. Diese verwurzelt und wächst zu einem ausgewachsenen Exemplar heran. Leider findet man die ebenfalls sehr hübsche Drosera schizandra ( Bild ansehen ) nur selten im Handel. Das liegt wahrscheinlich daran, das dieser Sonnentau in Kultur wesentlich schwieriger zu halten ist als die anderen Queensland Sonnentau Arten.

Alle in einem Terrarium bei hoher Luftfeuchtigkeit gepflegten Sonnentau Arten werden schnell von Grauschimmel befallen, deshalb sollte die so gepflegten Sonnentaue nur von unten gegossen und nicht mit einem Zerstäuber eingesprüht werden.

Zwergsonnentau Arten

Drosera nitidula

Drosera nitidula

Aus Australien stammen über 50 Zwergsonnentau-Arten. Diese kleinsten dieser Karnivoren erreichen einen maximalen Durchmesser von etwa 1 cm, die größten werden selten größer als 2 cm. Bei einigen dieser Zwergsonnentau Arten sind die Blüten deutlich größer als die gesamte Pflanze.

Winterruhe

Die Zwergsonnentau Arten sind ideale Pflanzen für ein sonniges Terrarium mit hoher Luftfeuchtigkeit. Im Winter benötigen die Zwergsonnentaugewächse eine Ruheperiode wie die temperierten Sonnentau Arten. Während dieser Zeit sollten die Temperaturen zwischen 12 und 15 °C liegen.

Brutschuppen

Während der winterlichen Ruheperiode bilden alle Zwergsonnentau-Arten Brutschuppen (Gemmae  Bild ansehen ) aus, mit denen die kleinen Karnivoren an ihrem natürlichen Standort schnell neue Flächen besiedeln und überwuchern können. Da die Zwergsonnentau-Arten in der Regel sehr wurzelempfindlich sind, sollte man ein Umtopfen vermeiden.

Von den aufrecht wachsenden Arten der Zwergsonnentaue findet man im Handel oftmals

Zu den gut zu kultivierenden, flach wachsenden rosettenbildenden Arten zählen:

Auch Hybriden sind in Gartencentern erhältlich, die Pflege ist meist etwas leichter, denn sie sind robuster als die Eltern.

Winterharte Sonnentau Arten

Drosera intermedia

Zu den absolut winterharten Sonnetaugewächsen gehören die Mitteleuropa und natürlich auch die in Deutschland beheimateten Arten. Diese Arten bilden Winterknospen (Hibernakel) aus und überstehen so auch die stärksten Fröste.

Falls es trotzdem Ausfälle im Winter gibt, so sind nicht die Temperaturen, sondern anhaltende Trockenheit dafür verantwortlich. Die zarten Knospen der Sonnentaue liegen teilweise offen auf dem Substrat und trockenen dann bei Sonneneinstrahlung und hartem Frost schnell aus. An ihren natürlichen Standorten überwintern die winterharten Sonnentaugewächse meist unter Wasser.

Gut zu pflegende Arten sind:

Mit etwas Einsatz und Geschick lassen sich noch zwei weitere, wesentlich größere und nicht aus Europa stammende Sonnentau Arten über Jahre hinweg in einem Moorbeet kultivieren. Dies sind zum die aus dem Norden Amerikas stammende, sehr frostresistente

und der aus Australien stammenden

Die oberirdischen Pflanzenteile dieser Sonnentau Art erfrieren im Winter, die dicken, fleischigen und tief in den Untergrund reichenden Wurzeln treiben zu Beginn der warmen Jahreszeit jedoch wieder aus. Bei starken Frösten ohne eine schützende Schneeschicht sind diese beiden Arten jedoch für einen leichten Frostschutz dankbar.

Blätter und Fallen des Sonnentaus

Drosera mit Insekt

Drosera mit Insekt

Die unterschiedlichen Arten des Sonnentaus haben im Laufe der Evolution unterschiedliche Blattformen entwickelt. Es finden sich stiellose und gestielte Blätter. Abhängig von der Art besitzen die Blätter unterschiedliche Fähigkeiten zur Bewegung. Einige Blätter sind in der Lage sich um 180° zu biegen und somit die Beute fest zu umschließen.

Die sich nach einem Fang aktiv bewegenden, glitzernden Klebfallen der Sonnentaugewächse gehören zu den schönsten und interessantesten Blattformen im Pflanzenreich. Besonders im Gegenlicht der Sonne, am besten durch eine eine Lupe betrachtet, kann sich ein Betrachter der Faszination dieser Schönheit nicht entziehen. Der an den gestielten Drüsen glitzernde zähe Fangschleim ist ein zuckerhaltiges Sekret und vollkommen harmlos. Die Lichtreflexionen üben auf Insekten eine stark anziehende Wirkung aus. Zahlreiche Fluginsekten werden von den glitzernden Fallen der Sonnentaugewächse angezogen.

Wenn ein Insekt von dem klebrigen Sekret gefangen wurde, bewegen sich innerhalb von wenigen Minuten die Tentakel auf das gefangene Tierchen zu und pressen es auf das Blatt. Danach wird das ganze Blatt eingerollt und schließt sich um das Insekt. Erst dann scheidet der Sonnentau den mit Verdauungsenzymen angereicherten Verdauungssaft aus und schleimt die Beute vollständig ein.

Nach 7 bis 14 Tagen ist der Verdauungsvorgang des Sonnentaus abgeschlossen, und das Blatt mit dem verdauten Insekt öffnet sich. Die unverdaulichen Beutereste wie der Chitinpanzer, werden meist vom Regen herausgewaschen oder von kräftigem Wind abgeblasen.

Einige Sonnentaugewächse besitzen Schnelltentakel. Diese sind in der Lage ein gefangenes Insekt innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde auf das Blatt zu drücken und dort zu fixieren. Schnelltentakel wachsen an den äußeren Blatträndern und sind wesentlich länger als die restlichen Verdauungsenzyme und Fangschleim absondernden Tentakeln.

Pflege des Sonnentaus

Unter den annähernd 200 bekannten Arten des Sonnentaus befinden sich einige für Anfänger relativ leicht zu pflegende Karnivoren. Es gibt jedoch auch zahlreiche Sonnentau Gruppen die nur sehr schwer zu kultivieren sind, die Pflegeansprüche müssen exakt eingehalten werden, ansonsten ist ein Misserfolg vorprogrammiert.

Zu den extrem schwierig zu pflegenden Arten und Gruppen zählen die Knollen-Sonnentau-Arten aus Australien und einige Sonnentau-Arten mit Speicherwurzeln aus südafrikanischen Gebieten. Hin und wieder findet man aus dieser Gruppe Wildsammlungen im Versandhandel, die Chance solche Pflanzen erfolgreich zu kultivieren sind jedoch sehr gering.

Die Formenvielfalt der verschiedenen Sonnentau Arten ist enorm, es gibt zahlreiche kleinwüchsige Arten die sich auch bei geringem Platzangebot gut kultivieren lassen. Da die Kulturansprüche der Gruppen so unterschiedlich sind, haben wir uns bei den folgenden Beschreibungen auf die in Wohnungskultur verbreiteten Arten beschränkt.

Standort / Licht

Sonnentau pflegt man ganzjährig an einem sonnigem, sehr hellen Standort. Während des Sommers ist dies kein Problem, vorausgesetzt man stellt die Pflanze nicht in eine dunkle Ecke des Zimmers. In der lichtarmen Jahreszeit sollte man die Lichtwerte überprüfen, nur ein ausreichend hell gepflegter Sonnentau bleibt auch während der Überwinterung gesund und schädlingsfrei.

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe
Standort finden

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses zur Standartaurüstung eines Pflanzenliebhabers nützliche Hilfsmittel finden Sie hier:

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Sonnentau Gießen / Wässern

Man gießt den Sonnentau vom Frühling bis zum Herbst reichlich. Der Sonnentau gehört zu den Pflanzen, die sich mit einem nassen Fuß dauerhaft wohlfühlen. Das Substrat des Sonnentaus sollte idealerweise immer gleichmäßig durchfeuchtet sein, es darf auch an der Oberfläche nicht abtrocknen. Man verabreicht der Pflanze soviel Wasser, bis dieses aus dem Abzugsloch wieder herausläuft. Das sich in dem Untersetzter ansammelnde Wasser wird nach ca. 20 Minuten abgeschüttet.

Im Winter wird der Sonnentau etwas sparsamer gegossen.

Die Pflanzen sind kalkfeindlich, deswegen ist kalkfreies Wasser eine Notwendigkeit. Optimal ist mit etwa 10% Leitungswasser verschnittenes Regen- oder destilliertes Wasser.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Luftfeuchtigkeit

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für alle Sonnentau Arten notwendig. Nur eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit verhindert ein Vertrocknen der Blätter. Den Sonnentau mit einem Zerstäuber einzusprühen, hilft nicht dauerhaft. Die Luftfeuchte sollte beispielsweise durch Verdunstung erhöht werden. Ein geschlossenes Blumenfenster oder eine Vitrine ermöglicht dauerhaft eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Bei Bedarf sollte man die Luftfeuchte erhöhen, hierfür eignen sich in der Nähe der Pflanze aufgestellte Luftbefeuchter (hier über Amazon erhältlich) oder Verdunster für Heizkörper (hier über Amazon).

Zusätzlich ist es hilfreich, die Pflanze hin und wieder mit weichem, zimmerwarmem Wasser einzusprühen. Damit die Sprühdüse nicht verstopft verwendet man gefiltertes Regenwasser. Leitungswasser eignet sich nicht so gut, denn es hinterlässt im Laufe der Zeit oft Flecken auf den Blättern. Am besten funktioniert das Einsprühen mit einem kleinen Drucksprüher mit Schlauch und Lanze (hier über Amazon erhältlich).

Damit können die Blätter der Pflanze unproblematisch von allen Seiten, auch von unten besprüht werden, ohne den Topf drehen zu müssen. Dies ist bei empfindlichen Zimmerpflanzen wichtig, denn manche reagieren mit Knospen- oder Blattfall auf eine Änderung des Lichteinfalls. Einfache Handsprüher wie sie z.B bei Haushaltsreinigern verwendet werden, sind unpraktisch in der Verwendung und gehen meist schnell kaputt.

Sonnentau überwintern / Ruheperiode

Alle als Zimmerpflanzen gepflegten Sonnentau Arten sollten während des Winters möglichst sonnig und hell stehen. Die ideale Temperatur während der Überwinterung beträgt  8 bis 12 °C.

Der gerne gepflegte Kap-Sonnentau (Drosera capensis Bild ansehen) und auch der Drosera aliciae ( Bild ansehen ) kann während des Winters auch bei normalen Zimmertemperaturen gepflegt werden. Ein sehr heller Standort und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind dann aber eine unabdingbare Voraussetzung.

Zum Überwintern geeignet sind frostsichere, ungeheizte Räume. Ein kühler Kellerraum, ein Treppenhaus, ein Wintergarten oder eine frostfreie Garage geben einen guten Überwinterungsraum ab. Um das für die Überwinterung notwendige Licht bereitzustellen, eignen sich 20 cm über den Pflanzen angebrachte Leuchtstoffröhren bzw. noch energiesparendere Pflanzlampen mit LED. Bei einem Standort im Wintergarten oder vor ausreichend großen Süd-, Südwest-, oder Südostfenstern mit ungehindertem Lichteinfall ist in der Regel keine Zusatzbeleuchtung erforderlich.

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Lesetipp: Ruhe- und Vegetationsperiode der Pflanzen

Aufenthalt im Sommer

Sonnentau kann während der warmen Jahreszeit, sofern die Tages- oder Nachttemperaturen nicht unter 15 °Celsius sinken, an einem geschützten, teilsonnigem bis vollsonnigem Standort im Freien gepflegt werden.

Pflanzen die in geschlossenen Räumen überwintert werden, dürfen zu Beginn der warmen Jahreszeit nicht sofort dem vollen Sonnenlicht unter freiem Himmel ausgesetzt werden. Die harte UV Strahlung kann die Blätter des Sonnentaus verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken auf den Blättern zu erkennen. Um die Pflanze an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen schattigen bis halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man den Sonnentau an seinen endgültigen, sonnigeren Standort stellen.

Temperatur

Einen Sonnentau pflegt man vom Frühling bis in den Spätherbst bei normal durchschnittlichen Wohnungstemperaturen. Die ideale Temperatur während der Überwinterung beträgt dann nur 8 bis 12 °C. Generell sind die Sonnentau Arten recht temperaturtolerant. Frosteinwirkung sollte aber auf jeden Fall vermieden werden.

Ausnahmen sind der Drosera capensis ( Bild ansehen ) und der Drosera aliciae ( Bild ansehen ). Diese können während des Winters auch bei normalen Zimmertemperaturen gepflegt werden. Ein sehr heller Standort und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind dafür notwendig.

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Lesetipp: Informatives über Temperatur, Zugluft, Heizkörper und Kälteschock

Sonnentau vermehren

Sonnentau vermehrt man durch Aussaat oder Wurzelstücke. Letztere schneidet man in etwa 4 cm lange Stücke und legt diese waagerecht auf feuchten Torf. Danach bedeckt man das Wurzelstück mit einer 1 bis 2 cm hohen Torfschicht.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
Einkaufstipp: Aufzucht-, Anzucht u. Gewächshäuser zur Vermehrung

Erde / Substrat

Ideal für die Pflege des Sonnentau ist ein saurer Boden pH-Wert von 3,5 bis 4,5.

Sonnentau

Im Handel erhältliche normale Blumenerde, Moorbeeterde oder Torfersatzprodukte sind für den Sonnentau vollkommen ungeeignet. Sie enthalten zu viel Kalk und Dünger. Ein solches Substrat führt fast unweigerlich zum Absterben der Pflanzen.

Der Sonnentau benötigt nicht nur saures, sondern auch ein sehr nährstoffarmes, gut wasserspeicherndes und dennoch lockeres Substrat. Im Handel wird spezielle Insektivorenerde angeboten, diese ist für alle Sonnentau-Arten gut geeignet.

Für das Mischen eigener Substrate, zum Bepflanzen größerer Behälter oder für die Anlage von Moorbeeten,  verwendet man ungekalkten und ungedüngten Gartentorf. Beim Kauf achtet man darauf, dass es sich um Weißtorf mit einem niedrigen Zersetzungsgrad (H2 bis H4) handelt. Um das unweigerliche zersetzen und verfestigen des Torfs nicht zu einem Problem werden zu lassen, vermischt man den Torf mit 25 bis 30 % Zuschlagsstoffen. Es eignen sich Perlite und reiner Quarzsand mit einer Körnung von 1 bis 4 mm.

Ein gutes Substrat

Das richtige Substrat-Gemisch gewährleistet einen guten Halt der Pflanze und eine gute Belüftung des Wurzelbereiches. Landerde stellt den pH-Wert ein und verbessert die Aufnahme- und Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe. Ein gutes Substrat verfügt über eine gute Puffereigenschaft und darf über einen längeren Zeitraum seine vorteilhaften Eigenschaften nicht verlieren.

Durch die Fremdstoffe Quarzsand, Bims-Kies, Lavalit, Lavagranulat und andere geeignete Zuschlagstoffe verändert man nicht nur die physikalischen sondern auch die chemischen Eigenschaften des Substrats. Kleine Kiesel, Styromull, Splitt und ähnliches verbessern den Wasserabzug nach dem Gießen. Dies hilft Staunässe und damit Wurzelfäulnis vorzubeugen.

Andere wichtige Eigenschaften für eine gute Topfpflanzenerde werden von den Herstellern aus finanziellen und Transportgründen unzureichend berücksichtigt. Dies betrifft die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe, die Luftführung innerhalb des Substrats und die Standfestigkeit um ein zusammensacken und verdichten zu verhindern.

Pufferkraft des Substrats

Auch die Pufferkraft eines Substrats ist sehr wichtig, die Pufferkraft verhindert:

  • schnelles Austrocknen der Blumenerde
  • Versalzungen an den Wurzeln
  • Schwankungen im Nährstoffvorrat
  • schnelle Veränderungen des pH-Werts

Ausführliche Informationen, Substratrezepte und Bezugsquellen finden Sie hier: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für alle Zimmerpflanzen

Wenn man den Sonnentau in gut abgestimmtes Substrat pflanzen möchte, mischt man sich dieses selber. Die Herstellung ist nicht schwierig. Als Belohnung erhält man eine dauerhaft gesunde und wüchsige, gegenüber Krankheiten und Schädlingen gut resistente Pflanze, vorausgesetzt die restlichen Pflegeanforderungen an Licht, Wasser, Temperatur und Nährstoffe werden ebenfalls erfüllt.

Substratmischung für Sonnentau

Sonnentau pflanzt man in Weißtorf mit Zumischung verschiedener Fremdstoffe.

  • 3 Anteile Weißtorf, ph-Wert 3,5 bis 4,5.
  • 1 Anteil Quarzsand

Alles muss gut miteinander vermischt werden. Mit einem pH-Meter oder mit Indikatorstreifen kann man im Zweifel den pH-Wert bequem überprüfen.

Torfsubstrat dient als Basis für die Mischung.
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Quarzsand zur Auflockerung und für einen guten Wasserabzug
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Bims als Zuschlagstoff, verbessert den Luftgehalt, die Wasserspeicherfähigkeit und die Durchwurzelbarkeit, fördert die Wurzelentwicklung, Körnung 0-4 mm.
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Lesetipp: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für alle Zimmerpflanzen

Die Wurzeln des Sonnentaus

Fast alle Sonnentau-Arten bilden ein sehr schwaches Wurzelsystem aus. Zu der ursprünglichen Aufgabe, Nährstoffe aus dem Untergrund aufzunehmen, sind die Wurzelsysteme nicht mehr in der Lage. Die Funktion der Wurzeln beschränkt sich deshalb auf die Wasseraufnahme und zur Fixierung der Pflanze auf dem Untergrund.

Knollen

Einige Sonnentau Arten benutzen Knollen zur Speicherung von Wasser und Nährstoffen. So sind die Pflanzen in der Lage Zeiten extremer Trockenheit schadlos zu überstehen.

Pfahlwurzeln

Besonders die Zwergsonnentau Arten bilden Pfahlwurzeln aus. Diese können die 15-fache Länge der oberirdischen Pflanze erreichen.

Stützwurzeln

Sonnentau Arten die kleine Stämme bilden, entwickeln nach einiger Zeit aus der Krone herabwachsende Stützwurzeln.

Sonnentau umtopfen

Ein Sonnentau wird im zeitigen Frühjahr umgetopft. Dies ist jährlich notwendig da sich der Torf des Substrats zersetzt.

Besonders falls der Sonnentau mit zu kalkhaltigem Wasser (gelb-braune Ablagerungen auf dem Substrat) gegossen, oder wenn er zu viel gedüngt wurde ist ein rasches Umtopfen erforderlich. Da die Pflanzen ein nur schwach entwickeltes Wurzelwerk ausbilden, muss beim Umtopfen selten ein größerer Topf gewählt werden.

Zum Umtopfen der Sonnentau wird das alte Substrat vorsichtig aus den Wurzeln geschüttelt, und sämtliche abgestorbenen toten Wurzeln der Pflanze werden abgeschnitten oder abgezupft. Nach dem Umtopfen schützt man die Pflanzen 2 bis 3 Wochen vor praller Sonnenbestrahlung während der Mittagsstunden. Eine gut umgetopfte Pflanze erholt sich schnell und wird bald weiterwachsen.

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

Der Nährstoffbedarf eines Sonnentaus ist sehr niedrig. Bei jährlichem Umtopfen ist das Düngen nicht notwendig.

Sonnentau schneiden

Der kleinwüchsige Sonnentau wird nicht beschnitten. Abgetrocknete und unansehnliche Blätter kann man jedoch vorsichtig abschneiden.

Die meisten subtropischen Arten reagieren sehr robust auf ein Abschneiden der oberirdisch wachsenden Pflanzenteile. Nach einem Pflegefehler kann man diese regenerative Eigenschaft nutzen und den oberirdisch wachsenden Teil der geschädigten Pflanze ebenerdig abschneiden. Zu Beginn des Neuaustriebes muss man aber wieder auf möglichst perfekte Pflegebedingungen achten, nur so kann die neue Pflanze gesund heranwachsen.

Folgende Arten sind sehr robust und regenerieren sich nach dem Abschneiden unproblematisch:

Lesetipp: Der richtige Rückschnitt von Pflanzen
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Sonnentau als Heilkraut

Samtpflanze Drosera rotundifolia L., der Rundblättrige Sonnentau, wurde vor allem wegen seiner beruhigenden Wirkung bei Hustenanfällen benutzt. Leider ist diese interessante Pflanze durch die Zerstörung vieler Moore ziemlich selten geworden. Aus diesem Grund steht der Rundblättrige Sonnentau in vielen Ländern Europas unter strengem Naturschutz.

Lesen Sie hier: Sonnentau als Heilpflanze

Rezepte mit Sonnentau

 Anwendungen mit dem Sonnentau in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Heiserkeit, Husten, Reizhusten

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Die Sonnentau Arten wachsen auf sehr nährstoffarmen Untergründen. Um trotzdem den für die Pflanze notwendigen Nährstoffbedarf decken zu können, verwendet der Sonnentau seine mit Klebedrüsen bedeckten Blätter zum Fangen und Verwerten von Beute.

Bei Lichtmangel werden die Blätter des Sonnentaus grün und weich.

Der Sonnentau wird manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren.

Grauschimmel kann am Sonnentau auftreten, große Beute schimmelt leicht.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Bildnachweise: Drosera chrysolepis, Foto: Rosťa Kracík, Drosera cuneifolia, Drosera broomensis, Foto: Denis Barthel, Drosera whittakeri, Foto: Rosťa Kracík, Lizenz, „Drosera paradoxa Darwiniana“ von Michal Rubeš, , Rundblättriger Sonnentau Foto: Orchi, Lizenziert unter CC BY 3.0 cz über Wikimedia Commons, "Drosera mit Insekt" by NoahElhardt , „Drosera indica narutou“ von self - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. "Drosera scorpioides" by Marius Grathwohl - Own work. Licensed under CC BY 2.5 via Wikimedia Commons.

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