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Teil 1: Licht, Gießen, Temperatur
Teil 2: Substrate, Vermehrung, Düngen
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Aeschynanthus

Achimenes
Bild: Columnea
Foto: Wildfeuer
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Damit Gesnerien gut wachsen und Blüten bilden, sollte man sie regelmäßig Düngen. Die Gesnerien erhalten während der Wachstumszeit bei jedem zweiten Gießen einen schwach konzentrierten Flüssigdünger. Die Anteile an Stickstoff, Phosphor und Kali sollten in dem Dünger in einem ausgeglichenen Verhältnis vorliegen.
Hinweis: Werden die Gesnerien zu häufig gedüngt, so können die Wurzeln leicht Schaden nehmen. Es ist deshalb sinnvoll die Düngergaben etwas schwächer zu konzentrieren, als vom Hersteller des Düngemittels vorgesehen.
Zu Beginn der Ruheperiode stellt man die Düngergaben vollständig ein. Gesnerien die keine Ruhepause einlegen, können ganzjährlich weitergedüngt werden, sofern man während der lichtarmen Monate für eine ausreichende Beleuchtung, welche die Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigen, sorgt.
Gesneriengewächse benötigen für ein gesundes und kräftiges Wachstum viel Licht. Die frühe Sonne am Morgen oder die Sonne am Nachmittag ist für diese Pflanzen notwendig.
Eine direkte Bestrahlung durch die Sonne in der Mittagszeit sollte man bei den Gesneriengewächsen nach Möglichkeit vermeiden. Bei einem Standort in einem Südfenster ist deshalb auf eine Abschattung durch eine Markise oder einen Vorhang zu achten.
Bei zu starker Abschattung und nicht ausreichenden Lichtverhältnissen wachsen die Triebe der Gesnerien jedoch schwach und vergeilt. Es ist also wichtig, ein für die Pflanzen zuträgliches Mittelmaß zu finden.
Die idealen Temperaturen für die meisten Gesnerien liegt zwischen 18 und 24 °C. Die untere Temperatur für Gesneriengewächse sollte im Winter 13 °C nicht unterschreiten.
Gesnerien mit einer ausgeprägten Ruheperiode, beispielsweise Sinningia oder Achimenes vertragen während der Ruhezeit auch Temperaturen bis zu 8 °C. Man achte dann aber streng darauf, die Pflanzenerde während der Ruheperiode vollkommen trocken zu halten.
Gesnerien besitzen einen sehr unterschiedlichen Wasserbedarf. Genauere Angaben sind bei den einzelnen Pflanzen in unserem großen Pflanzenlexikon zu finden.
Generell kann man die Erde der Gesnerien ständig etwas feucht halten. Staunässe ist aber unbedingt zu vermeiden.
Hinweis: Gießt man Gesnerien mit zu kaltem Wasser, so können sich an den Blättern mancher Arten weiße oder cremefarbige Ringe bilden. Diese sind an sich nicht schädlich, bilden sich aber nicht zurück und unschön aus. Um eine solche Verfärbung zu vermeiden, gießt man Gesnerien stets mit zimmerwarmem Wasser.