Pflegeanleitung für Gesnerien: Substrat, Licht, Temperatur, Feuchtigkeit, Vermehrung, Teilung, Pflege der Gesnerie

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Zimmerpflanzen: Gesnerien 

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Gesnerien


Zu den Gesnerien gehören ca.120 Gattungen mit über 2000 Arten.

Gesnerien: Die meisten Gesnerienpflanzen bilden wunderschöne, leuchtend gefärbte Blüten. Die Blütenblätter der Gesnerien sind am Grund zu einer Blumenkrone röhrenförmig zusammengewachsen.

Gesneriengewächse bilden drei unterschiedliche Wurzelsysteme aus. Es gibt Gattungen mit faserigen Wurzeln, mit schuppigen Rhizomen und mit Knollen. Gesnerien mit faserigen Wurzeln sind in Zimmerkultur am häufigsten anzutreffen. Diese Gruppe kann bei geeigneten Kulturbedingungen ganzjährig, ohne Ruheperiode, wachsen.

Gesnerien mit Rhizomen benötigen meist eine Ruheperiode, in der die Triebe und Blätter der Pflanze absterben. Mit Beginn der neuen Wachstumsphase treibt die Pflanze aus ihren Rhizomen dann wieder neu aus.

Gesneriengewächse sind , abgesehen von ihren unterschiedlichen Wurzelsystemen, auch in ihrem oberirdischen Wuchs recht unterschiedlich. Für die Zimmerkultur hervorzuheben sind hierbei die meisten Arten der Columnea und der Aeschynanthus. Diese besitzen langwachsende, herabhängende Triebe mit fleischigen elliptischen oder lanzettförmigen Blättern. Diese Pflanzen kommen besonders gut in Hängekörben als Ampelpflanzen zur Geltung.

Licht: Gesneriengewächse benötigen für ein gesundes und kräftiges Wachstum viel Licht. Die frühe Sonne am Morgen oder die Sonne am Nachmittag ist für diese Pflanzen notwendig. Eine direkte Bestrahlung durch die Sonne in der Mittagszeit sollte man jedoch vermeiden. Bei einem Standort in einem Südfenster ist deshalb auf eine Abschattung durch eine Markise oder einen Vorhang zu achten. Bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen  wachsen die Triebe der Gesnerien schwach und vergeilt.

Temperatur: Die idealen Temperaturen für die meisten Gesnerien liegt zwischen 18 und 24 °C. Die untere Temperatur für Gesneriengewächse sollte im Winter 13 °C nicht unterschreiten.

Gesnerien mit einer ausgeprägten Ruheperiode, beispielsweise Sinningia oder Achimenes vertragen während der Ruhezeit auch Temperaturen bis zu 8 °C. Man achte dann aber streng darauf, die Pflanzenerde während der Ruheperiode vollkommen trocken zu halten.

Gießen: Gesnerien besitzen einen sehr unterschiedlichen Wasserbedarf. Genauere Angaben sind bei den einzelnen Pflanzen unter Gesnerien A-Z zu finden.

Generell kann man die Erde der Gesnerien ständig etwas feucht halten. Staunässe ist aber unbedingt zu vermeiden.

Hinweis: Gießt man Gesnerien mit zu kaltem Wasser, so können sich an den Blättern mancher Arten weiße oder cremefarbige Ringe bilden. Diese sind an sich nicht schädlich, bilden sich aber nicht zurück und unschön aus. Um eine solche Verfärbung zu vermeiden, gießt man Gesnerien stets mit zimmerwarmem Wasser.

Hier geht es weiter: Gesnerien Teil 2 - Vermehrung, düngen, Erdgemisch, Besonderheiten der Gesnerien

Als Zimmerpflanzen gehaltene Gesnerien:

Aeschynanthus | Achimenes |

Zimmerpflanzen: Die richtige Pflege der Gesnerien in Zimmerkultur 

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