Akelei - Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gemeine Akelei, Foto: H. Zell GNU-Lizenz
Die gemeine Akelei ist wegen ihrer auffälligen, in unterschiedlichen Farbtönungen strahlenden Blüten und wegen der attraktiv geformten, dreiteiligen Blätter eine beliebte Zierpflanze in zahlreichen Gärten. Dort findet man jedoch nicht nur die in Europa wild wachsende gemeine Akelei, sondern auch Zucht- und Mischformen.
Die wildwachsende gemeine Akelei liebt kalkhaltige Böden, man findet sie oftmals an neben Gebüschen, auf Waldlichtungen und in nicht zu dicht wachsenden Laubwäldern.
Im Mittelalter verwendete man alle Teile der Akelei bei unterschiedlichen Beschwerden wie Gelbsucht, Wassersucht und Erkrankungen der Leber. Auch als Aphrodisiakum wurde die Akelei lange Zeit angepriesen. Von einer Verwendung der Akelei in der Naturheilkunde ist dringend abzuraten, da solche Anwendung gefährlich sein können. Die in dieser Heilpflanze enthaltenen cyanogene Glykoside können bei innerlicher Anwendung zu Vergiftung des Organismus führen.
Die gemeine Akelei erreich eine Wuchshöhe von etwa 80 cm. Die aufrecht in Gruppen wachsenden, behaarten Stängel der gemeinen Akelei verzweigen sich im oberen Bereich. Die wechselständig angeordneten Blätter sind im unteren Bereich der Pflanze gestielt; die Blätter im oberen Pflanzenbereich bilden sich stiellos am Stängel sitzend. Je nach Art sind die sich vom Mai bis in den Juli bildenden, gestielten Blüten der Akelei weiß, rosa oder blau-violett gefärbt.
Hier findet man die Akelei Die Akelei wächst in Süd- und Mitteleuropa bis in Höhenlagen von 2000 m. Bevorzugte Standorte dieser Pflanze sind buschige Hanglagen und lichte Wälder mit kalkhaltigen Böden.
Eigenschaften der Heilpflanze Der Akelei wirkt adstringierend, antiseptisch, sedativ und wundreinigend.
Wirksame Pflanzenteile In der Naturheilkunde benutzt man von der Akelei, die Samen, die Blüten, die Blätter und die Wurzeln.
Inhaltsstoffe der Akelei Cyanogene, Glykoside, Fettsubstanzen, Enzyme, Vitamin C
Anwendung der Heilpflanze Die Akelei wird innerlich und äußerlich angewendet.
In der gemeinen Akelei, besonders in den Samen, hat man Substanzen gefunden aus denen Blausäure freigesetzt werden können. Ohne eine Verordnung durch den Arzt sollte man keine Anwendungen mit der gemeinen Akelei vornehmen.
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
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