Asparagus setaceus
Zierspargel

Asparagus setaceus, auch bekannt unter der Bezeichnung Asparagus plumosus oder Asparagus setaceus 'Plumosus', entspringen anfänglich aus einem gestauchtem Grundstamm steil aufstrebende, mit zunehmender Länge sich flach ausbreitende Blattriebe. Diese sind dicht mit feinen, grün gefärbten nadelartigen Blättchen bewachsen. Asparagus setaceus erreicht eine Pflanzenhöhe von 20 bis 50 cm. Ältere Exemplare bilden Blattranken die 150 bis 200 m Länge erreichen können.

Asparagus setaceus bildet auf den Unterseiten der Triebe unscheinbare weiße Blüten.

Im Handel wird diese Pflanze unter dem Namen Farnspargel oder Plumosus-Zierspargel angeboten.

Asparaagus setaceus

Asparagus setaceus von Cliff, CC BY 2.0

Deutsche Namen / Handelsnamen: Zierspargel, Plumosus-Zierspargel, Farnspargel
gepflegte Arten und Sorten: Asparagus setaceus Syn.: Asparagus plumosus
Familie: Asparagus
Wuchshöhe: 50 bis 100 cm und mehr
Verwendung: Blattschmuckpflanze
Schwierigkeit: pflegeleicht bis mittelschwer

Asparagus setaceus 'Robustus' erreicht die Größe des Asparagus plumosus, ist jedoch robuster und in der Pflege nicht so empfindlich wie die ursprüngliche Sorte. Ältere Exemplare dieser Art bilden Ranken aus, die bis zu 1,4 m Länge erreichen können. Diese Triebe sind anfangs meist kahl. Erst später wachsen die attraktiven, kleinen, hellgrünen Scheinblätter.

Asparagus setaceus 'Nanus' ist die hübsche kleinwüchsige Form des Asparagus setaceus.

Asparagus setaceus wird meist wegen der hübschen, filigranen und fiedrigen Blätter in Zimmerkultur gehalten. Bei den Blättern handelt es sich um feingegliederte, leicht abgeflachte und umgewandelte Zweige. Man bezeichnet diese Blätter auch als Scheinblätter. Die meisten Asparagus besitzen knollenartige Wurzeln zum speichern von Nährstoffen. Einige Arten haben dünne, ineinander verschlungene Triebe, andere Arten wiederum gefiederte Wedel.

Die Blüten eines Asparagus sind klein, recht unscheinbar und stark duftend. Den Blüten folgen rote, orangefarbene oder sogar purpurrote Beeren. Der im Zimmer kultivierte Asparagus wird allgemein als Zierspargel bezeichnet. Trotz der optischen Ähnlichkeit des Asparagus mit Farnen sind die Pflanzen nahe Verwandte der Liliengewächse.

Standort / Licht

Asparagus setaceus pflegt man an einem hellen, jedoch nicht vollsonnigen Standort. Ausschließlich die milde Wintersonne wird vertragen. In der kräftigen Sommersonne vergilben die hübschen Fiederblätter.

Ein heller, nicht vollsonniger Standort hat direktes Sonnenlicht, das durch einen durchscheinenden Vorhang oder eine Markise (Jalousie) oder einen Laubbaum vor dem Fenster abgeschwächt wird. Meist dämpft bereits ein dünner Vorhang die Sonnenstrahlen stark genug, dass eine zarte Pflanze nicht mehr versengt wird. Das starke Sonnenlicht südlicher Breitengrade muss oft stärker schattiert werden.

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe
Standort finden

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses wichtige Hilfsmittel finden Sie hier:

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Gießen / Wässern

Asparagus setaceus wird während der Hauptwachstumszeit reichlich gegossen.

Pflanzen reichlich gießen

Reichliches Gießen

  1. Vor dem Gießen lässt man die oberste Schicht des Substrats leicht antrocknen. Dann wird gegossen. Im Inneren des Topfballens sollte während der Wachstumszeit immer eine durchgehend gleichmäßige Feuchtigkeit bestehen. Selbst kurze Trockenphasen sind zu vermeiden.
  2. Beim Gießen verabreicht man der Pflanze soviel Wasser, bis dieses kräftig aus dem Abzugsloch wieder herausläuft und sich im Untersetzer ansammelt.
  3. Dieses überschüssige Wasser wird nach ca. 20 Minuten abgeschüttet.

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Überwintern / Ruheperiode

Von November bis März schränkt man das Gießen und Düngen ein. Die Wasser- und Düngergaben werden den Lichtverhältnissen entspechend reduziert.

Aufenthalt im Sommer

Während des Sommers kann man einen Asparagus setaceus im Garten oder auf der Terrasse, an einem lichten Standort unter Bäumen oder einem anderen ähnlich abgeschatteten Platz, pflegen.

Temperatur

Die Temperatur am Standort des Asparagus setaceus sollte nicht zu hoch sein. Idealerweise liegt diese während des Sommers bei 16 bis 20 °C.

Während der lichtarmen Winterzeit sind Temperaturen zwischen 12 und 15 °C gut zur Überwinterung geeignet.

Vermehren der Pflanze

Asparagus setaceus vermehrt man im Frühling durch Teilung der Wurzelstöcke. Hierfür entfernt man die überschüssige Erde von den Wurzelknollen und zerschneidet diese dann mit einem scharfen Messer. Die Wurzelteile werden in kleine Töpfe mit einer handelsüblichen Blumen- oder Einheitserde gepflanzt. Die frisch eingesetzten Teilstücke werden wie ältere Exemplare weiterkultiviert.

Die Vermehrung eines Asparagus setaceus durch Samen ist ebenfalls möglich. Der Samen keimt gut in einem zimmerwarmen Raum, die Triebe der Pflanzen entwickeln sich jedoch anfangs sehr schwach.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
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Erde / Substrat

Ideal für die Pflege der Asparagus Arten ist ein schwach saurer Boden ph-Wert von 5,5 bis 6,5. Asparagus setaceus gedeihen auch in einfacher, handelsüblicher Blumenerde auf Kompostbasis. Der ph-Wert ist auf der Verpackung angegeben und sollte innerhalb der tolerierten Werte von 5,5 bis 6,5 liegen.

Normale Erdmischungen in einer guten Qualität aus dem Baumarkt, Gartencenter oder der Gärtnerei sind jedoch nur bedingt empfehlenswert, da einige Anforderungen an Pufferkraft, Wasser- und Nährstoffregulierung, etc. nicht dauerhaft gewährleistet sind.

Wenn man seinen Asparagus in ein gut abgestimmtes Substrat pflanzen möchte, mischt man sich dieses selber. Die Herstellung ist nicht schwierig.

Ein gutes Substrat

Das richtige Substrat-Gemisch gewährleistet einen guten Halt der Pflanze und eine gute Belüftung des Wurzelbereiches. Landerde stellt den pH-Wert ein und verbessert die Aufnahme- und Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe. Ein gutes Substrat verfügt über eine gute Puffereigenschaft und darf über einen längeren Zeitraum seine vorteilhaften Eigenschaften nicht verlieren.

Durch die Fremdstoffe Quarzsand, Bims-Kies, Lavalit, Lavagranulat und andere geeignete Zuschlagstoffe verändert man nicht nur die physikalischen sondern auch die chemischen Eigenschaften des Substrats. Kleine Kiesel, Styromull, Splitt und ähnliches verbessern den Wasserabzug nach dem Gießen. Dies hilft Staunässe und damit Wurzelfäulnis vorzubeugen.

Andere wichtige Eigenschaften für eine gute Topfpflanzenerde werden von den Herstellern aus finanziellen und Transportgründen unzureichend berücksichtigt. Dies betrifft die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe, die Luftführung innerhalb des Substrats und die Standfestigkeit um ein zusammensacken und verdichten zu verhindern.

Pufferkraft des Substrats

Auch die Pufferkraft eines Substrats ist sehr wichtig, die Pufferkraft verhindert:

  • schnelles Austrocknen der Blumenerde
  • Versalzungen an den Wurzeln
  • Schwankungen im Nährstoffvorrat
  • schnelle Veränderungen des pH-Werts

Ausführliche Informationen, Substratrezepte und Bezugsquellen finden Sie hier: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für alle Zimmerpflanzen

Substratmischung für Asparagus setaceus

Asparagus setaceus pflanzt man mit einem Zusatz von Landerde in ein Torfsubstrat mit Zumischung von organischem Vorratsdünger.

  • 5 Anteile Torfsubstrat
  • 2 Anteile Ackererde mit Tonanteil
  • Vorratsdünger nach Herstellerangaben

Der Boden ph-Wert wird mit der Zugabe von mehr oder weniger Landerde eingestellt. Wichtig dafür ist das Mischungsverhältnis von Landerde zu saurem Torfsubstrat (Verpackungsaufdruck pH-Wert beachten). Alles muss gut miteinander vermischt werden.

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Weißtorf dient als Basis für Mischungen mit niedrigem pH-Wert.
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Quarzsand zur Auflockerung und für einen guten Wasserabzug
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Bims als Zuschlagstoff, verbessert den Luftgehalt, die Wasserspeicherfähigkeit und die Durchwurzelbarkeit, fördert die Wurzelentwicklung, Körnung 0-4 mm.
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Lavagranulat: Eifel-Lava, rein mineralisches Material. Körnung ca. 0-12 mm.
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Vermiculite: aufgeblähtes Tonmineral zur Substratverbesserung: Lockerung, großes Anlagerungsvermögen für Nährstoffe und Wasser. Körnung 1-3mm
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Vorratsdünger zum Vermischen mit dem Substrat
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Lesetipp: Erde oder Substrat ? - Die richtige Mischung für Zimmerpflanzen

Umtopfen

Im zeitigen Frühjahr wird der Asparagus setaceus bei Bedarf in größere Gefäße umgetopft oder geteilt. Zwischen der Erde und dem Topfrand sollte man genügend Platz lassen, denn die dicken, kräftigen Wurzeln eines Asparagus drücken die Erde kräftig nach oben.

Gleichzeitig mit dem Umtopfen kann man auch die Vermehrung durch das Teilen Pflanze vornehmen. Man schneidet den Wurzelballen in mehrere Teilstücke und setzt diese in die neuen Pflanzgefäße mit frischem Substrat.

Man topft die Pflanze um, wenn

  • der Topf im Verhältnis zur Pflanze zu klein geworden ist
  • das Substrat zusammengesackt ist
  • der Topf vollständig durchwurzelt ist
  • wenn reichlich Wurzeln an die Oberfläche treten

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

In der Hauptwachstumszeit wird der Asparagus setaceus alle 14 Tage mit Flüssigdünger gedüngt.

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Der Befall mit Schmierläusen wird beim Asparagus setaceus öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen. > Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Weiterhin neigt ein Asparagus setaceus zu einem Befall mit Spinnmilben oder Blattläusen.

Asparagus im Forum der Pflanzenfreunde

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Arten & Sorten

Asparagus asparagoides

 Asparagus asparagoides
von F. & K. Starr, CC BY 3.0

Asparagus asparagoides wird im Handel unter den Namen Glanzblättriger Zierspargel oder Stechwinden Spargel angeboten.

Dieser Asparagus ist eine Kletterpflanze mit glänzend ledrigen, 2 bis 3 cm langen Scheinblättern. Diese verankern sich kräftig, sich, wo immer sie Halt finden.

Asparagus asparagoides 'Myrtifolius' ist eine Unterart des Asparagus asparagoides. Diese Sorte bildet kleinere Blätter und wächst nicht so kräftig wie die eigentliche Art.

Pflegeanleitung des Asparagus asparagoides


Asparagus densiflorus

Asparagus densiflorus von
Queeste, CC BY-SA 4.0

Asparagus densiflorus ist unter diesem Namen als Zimmerpflanze nicht sehr bekannt. Diese Art stellt aber die ursprüngliche Art dar, aus der vielfältige Züchtungen mit hübsch gefiedertem Laub hervorgegangen sind.

Asparagus densiflorus 'Myersii' ist ein aufrecht wachsendes Spargelkraut mit fuchsschwanzartigen Wedeln, die bis zu 50 cm lang und 8 cm breit werden können. Im Handel wird siese Pflanze gerne unter dem Namen Meyers Zierspargel angeboten.

Asparagus densiflorus Myersii

A. densiflorus 'Myersii'
von Traumrune, CC BY-SA 3.0

Asparagus densiflorus 'Sprengeri' Dieser Zierspargel ist wahrscheinlich die bekannteste Asparagus Art.

Die Triebe dieser Pflanzen sind herabhängend und werden bis zu 1 m lang. Sie sind spärlich mit 1 bis 3 cm langen, nadelförmigen Scheinblättern besetzt. Meist entspringen diese Scheinblätter zu dritt einem Knoten.

Asparagus densiflorus 'Sprengeri' stellt die ideale, robuste Ampelpflanze für Hängekörbe dar. Im Handel wird diese Pflanze unter dem Namen Sprengers Zierspargel angeboten.

Asparagus densiflorus 'Sprengeri Nanus' ist eine Zwergform mit feinfiedrigen Blättern, gut für kleinere Behältnisse in engeren Räumlichkeiten geeignet.

Asparagus densiflorus 'Sprengeri Robustus' ist eine sehr robuste und starkwüchsige Sorte die sehr gut für die Zimmerkultivierung geeignet ist.

Pflegeanleitung des Asparagus densiflorus


Asparagus falcatus

Asparagus falcatus von Hiuppo, CC BY-SA 3.0

Asparagus falcatus, bildet einen kurzen Grundstamm mit gut verzweigten, straff aufstehenden, leicht bedornten Blatttrieben.

Im Handel wird diese Pflanze unter dem Namen Sichelblättriger Zierspargel angeboten. Diese Art ist anfällig für Blatt- und Schildläuse, Thripse, Spinnmilben und Tausendfüßler.

Pflegeanleitung des Asparagus falcatus


Tradescantia fluminensis alba vittata

Asparagus setaceus Plumosus

Asparagus setaceus, auch bekannt unter der Bezeichnung Asparagus plumosus oder Asparagus setaceus 'Plumosus', wächst mit drahtigen Stielen und einer flach verzweigten Krone aus 1 cm langen Scheinblättern. Im Handel wird diese Pflanze unter dem Namen Farnspargel oder Plumosus-Zierspargel angeboten. Asparagus setaceus 'Plumosus' erreicht eine Pflanzenhöhe von 20 bis 50 cm. Ältere Exemplare bilden Blattranken die 150 bis 200 m Länge erreichen können.

Asparagus setaceus 'Nanus' ist die hübsche kleinwüchsige Form des Asparagus setaceus.

Asparagus setaceus 'Robustus' erreicht die Größe des Asparagus setaceus, ist jedoch robuster und in der Kultivierung nicht so empfindlich wie die ursprüngliche Sorte. Ältere Exemplare dieser Art bilden Ranken aus, die bis zu 1,4 m Länge erreichen können. Diese Triebe sind anfangs meist kahl. Erst später wachsen die attraktiven, kleinen, hellgrünen Scheinblätter.

Asparagus setaceus neigen bei zu trockener Luft zu einem Befall mit Spinnmilben. An jungen Trieben können gelegentlich Blattläuse auftreten.

Pflegeanleitung des Asparagus setaceus

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Quellen

Das Grosse Buch der Zimmerpflanzen. VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln 1995, ISBN 3-625-10680-9, 1001 Zimmerpflanzen von A - Z. ISBN-10: 1405492090, RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298, Wikipedia- Feder-Spargel, Wikipedia- Spargel, Zimmerpflanzen von Editha Thomas, ISBN-10: 3730401033, Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5

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