Ananas / Bromelie - Kulturanleitung & Pflege

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deutsche
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Ananas / Bromelie

Zu der Gattung der Ananas gehören nicht nur die Pflanzen mit den uns bekannten, essbaren Früchten, sondern auch einige wegen ihrer sehr dekorativen Blätter im Zimmer kultivierte Formen. Die schmalen, langen und bei den meisten Formen mit Stacheln besetzte Blätter dieser Bromelien bilden eine Rosette. Der Blütenschaft einer Ananas verdickt sich nach der Blüte zu einer Frucht. Nach 6 bis 8 Monaten ist die typische Ananasform zu erkennen. Die von den Zimmerpflanzen ausgebildeten Früchte sind meist nicht genießbar. Alle Ananaspflanzen wachsen recht langsam und legen keine jährliche Ruhepause ein.

Ananas comosus, die uns bekannte essbare Ananas, eignet sich nicht für die Kultivierung in Wohnräumen, weil die Pflanze zu groß wird. Es gibt jedoch eine sehr dekorative, für Wohnräume geeignete Sorte, Ananas comosus 'Variegatus', mit stacheligen kräftig gefärbten Blättern. Diese sind grün mit elfenbeinfarbenen Rändern. Bekommen die Pflanzen viel Sonnenlicht, so färben sich die Ränder rosa. Ab einem Alter von sechs Jahren kann die Ananaspflanze Blüten ansetzen, denen eine kleine Frucht an der Spitze des Schafts folgt. Die Ausbildung von Blüten und Frucht geschieht jedoch nur, wenn die Ananas unter idealen Kulturbedingungenaufwächst.

Kulturanleitung Ananas:

Licht: Die Ananas braucht helles Licht und auch einige Stunden tägliche Sonnenbestrahlung. Je sonniger der Standort einer Ananas ist, um so kräftiger werden die Farben der Blätter.

Gießen: Die Ananas wird mäßig gegossen, die Erde sollte nur leicht feucht gehalten werden.

Temperatur:  Ananaspflanzen lieben die Wärme. Ein kühler Standort ist für eine Ananas ungeeignet. Am besten gedeihen die Pflanzen bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Vermehrung: Die Ananas vermehrt man am leichtesten durch Seitensprosse. Man trennt einen 10 bis 15 cm langen jungen Trieb mit einem Messer von der Basis der Mutterpflanze ab. Dann pflanzt man den Spross in einen 10-cm-Topf mit einem Gemisch aus gleichen Teilen feuchtem Torf und scharfem Sand. Über den Topf stülpt man eine Plastikhaube. Der frisch eingesetzte Spross bekommt einem warmen, leicht schattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Nach 8 bis 10 Wochen bildet der Schössling Wurzeln. Bis zu diesem Zeitpunkt braucht man die junge Ananas nur sehr selten zu gießen.

Nach dem Anwurzeln der Pflanze entfernt man die Haube und gießt die junge Pflanze nur mäßig. Die Anzuchterde soll gerade etwas feucht sein. Sobald die Wurzeln der Ananas den Ballen gänzlich durchzogen haben, kann man etwas reichlicher gießen. Nun wird die junge Ananas wie eine ausgewachsene Pflanze weiterkultiviert.

Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung besteht darin, dass man den Blattschopf und ein Stück der Ananasfrucht abschneidet und in oben beschriebenem Substrat anwurzeln lässt. Da diese Methode jedoch Idealbedingungen für das Anwurzeln erfordert, ist sie nicht immer erfolgreich.

Erdmischung: Ananasgewächse wachsen in dem für Bromelien empfohlenen Erdgemisch aus jeweils gleichen Teilen Torf und Lauberde. Der Torf kann auch durch kalkfreie mineralische Erde auf Kompostbasis ersetzt werden. Bromelien benötigen eine kalkfreie Erde. Diese sollte locker, etwas krümelig und gut wasserdurchlässig sein.

Dünger: Die Ananas düngt man ganzjährig alle zwei Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger.

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Angraecum

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