Jacaranda Jacobinia Jasminum
deutsche Pflanzennamen: Jahrhundertpflanze Jakobinie Jap. Wollmispel Jasmin Jasminrosen Judenbart
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JasminVon den vielen Arten der Gattung Jasminum (Jasmin) werden drei wegen ihrer Blüten in Wohnungen kultiviert. Zwei dieser Arten sind Kletterpflanzen mit stark duftenden Blüten. Bei der dritten Art handelt es sich um einen sehr schnell wachsenden, rankenden Strauch, dessen Blüten sehr hübsch aber fast geruchlos sind
Jasminum mesnyi wächst mit rankenden Triebe und dreiteiligen Blättern. Im Frühjahr erscheinen die einzelnstehende Blüten mit kurzer Kronröhre. Sie sind hellgelb gefärbt und nicht duftend. Jasminum mesnyi muss zur Unterstützung an dünne Stäbe oder Spaliere gebunden werden.
Jasminum officinale ist eine Kletterpflanze mit schlanken, kantig geformten Trieben. Im späten Sommer bilden sich die Trugdolden mit den stark duftenden Blüten. Diese sind meist weiß, bei einigen Sorten blassrosa gefärbt.
Jasminum polyanthum ist ebenfalls eine Kletterpflanze die anfangs mit nur einem langen Trieb, der sich bei älteren Jasmin dann reichlich verzweigt, wächst. Die gegen Ende des Winters erscheinenden langröhrigen, duftenden Blüten wachsen in Form großer Trugdolden aus den Blattachseln in der Nähe der Triebenden. Die Blüten dieses Jasmin Sie sind außen rosarot und innen rein weiß.
Kulturanleitung Jasmin
Licht: Die Jasmin benötigt zur Ausbildung ihrer Blüten einen möglichst hellen Standort mit mehreren Stunden täglicher direkter Sonnenbestrahlung. Die Pflanze sollte aber vor praller Mittagssonne geschützt werden.
Gießen: Man wässert die Jasmin reichlich und so oft, dass der Topfballen stets gründlich feucht ist. Das Substrat darf aber nicht zu stark vernässen, überschüssiges Gießwasser entfernt man nach dem Wässern aus dem Übertopf. Während der Ruheperiode gießt man die Jasmin weniger. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die Erde etwa zur Hälfte abtrocknen.
Temperatur: Die Jasmin bevorzugen einen relativ kühlen Standplatz, besonders nachts und im Winter während der Ruheperiode sollte die Temperatur zwischen 16 und 18 °C liegen.
Vermehrung: Im späten Sommer schneidet man Kopfstecklinge oder Achselstecklinge von den Seitentrieben mit einem Stück des Haupttriebes.
Diese Steckling drückt man in einen angefeuchtetes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel.
Die Stecklinge müssen nun die nächsten Wochen an einem hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung stehen. Während dieser Zeit wird das Substrat nur gerade eben ein wenig feucht gehalten.
Sobald sich die Stecklinge nach einigen Wochen gut entwickelt haben, versetzt man sie in etwas größere Pflanzgefäße und behandelt sie weiter wie ausgewachsene Jasmin Exemplare.
Erdmischung: Jasmin pflanzt man in lockere Erde auf Kompostbasis.
Umtopfen: Jasminum mesnyi und Jasminum polyanthum topft man im Sommer in größere Pflanzgefäße um. Jasminum officinale wird bereits im zeitigen Frühjahr in größere Pflanzgefäße umgetopft.
Dünger: Jasmin wird vom Frühjahr bis zum Herbst alle zwei Wochen mit Flüssigdünger gedüngt.
Hinweise: Damit ein frisch angewachsener Steckling mehrere Triebe ausbildet, sollte man den Haupttrieb ab einer Länge von etwa 30 cm entspitzen. Ein Jasmin wächst unter guten Bedingungen sehr schnell und kann bei Bedarf ohne Probleme zurückgeschnitten werden. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Jasminrosen |