Kumquat - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Pflanzenlexikon K - Kumquat

Die Kumquat ist eine nahe Verwandte der Gattung Citrus. Die Kumquat wachsen als niedrige Sträucher, die Pflanzen haben große Ähnlichkeit mit Orangenbäumen. In der Natur erreicht die Kumquat eine Höhe von etwa 5 m, in Wohnungskultur wächst sie selten Höher als 150 cm.

Einige Arten dieser buschig wachsenden, sich stark verzweigenden Pflanzen bilden Dornen. Die dicken, ledrigen Blätter der Kumquat wachsen gegenständig an kurzen Stielen. Die Unterseite der Blätter ist hellgrün, die Oberseite ist dunkelgrün gefärbt.  Vom Frühjahr bis zum Sommer bildet die Pflanze weiße, duftende Blüten mit einem Durchmesser von etwa 1,5 cm. Diese Blüten entspringen an kurzen Stielen den Blattachseln der Kumquat. Die nach der Blüte folgenden Früchte reifen recht langsam heran, werden mit zunehmender Reife dunkelorangerot und bleiben einige Wochen am Busch hängen, bevor sie von der Kumquat abfallen.

Fortunella japonica, Marumi-Kumquat wächst mit dornigen Trieben. Die elliptische Blätter werden etwa 10 cm lang und 2 cm breit. Die runden, orangegelben Früchte dieser Kumquat haben einen Durchmesser von 4 cm.

Fortunella japonica "Variegata" hat weiß gefleckte Blätter.

Fortunella margarita, Oval-Kumquat wächst dornenfrei. Die Blätter erreichen eine Länge von 10 cm eine Breite von 6 cm. Die oval geformten, dunkelorangen Früchte werden etwa 3 cm lang und 2 cm breit.

Pflege und Kulturanleitung der Pflanze

Licht / Standort

Die Kumquat sollte einen sehr hellen Standort mit möglichst viel direkter Sonnenbestrahlung bekommen.

Gießen

Die Kumquat wird vom Frühling bis zum Herbst reichlich gegossen, die Erde braucht zwischen den einzelnen Wassergaben nicht antrocknen. Überschüssiges Wasser entfernt man nach dem Gießen aus dem Untersetzter, die Pflanze verträgt keine Staunässe.

Während Ruheperiode im Winter gibt man der Kumquat gerade so viel Wasser, dass der Ballen der Pflanze nicht austrocknet.

Temperatur

Die Kumquat wächst bei normalen Zimmertemperarturen. Da die Pflanzen eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, stellt man die Pflanzgefäße in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine.

Während der winterlichen Ruheperiode sollte man die Kumquat etwas kühler stellen. Temperaturen Zwischen 13 bis 17 °C sind ideal. Die untere von der Kumquat noch gut zu vertragende Temperatur liegt bei etwa 10 °C.

Vermehren der Pflanze

Die Kumquat lässt sich problemlos durch Samen vermehren. Die Samen sollten bereits 1 bis 2 Tage nach der Entnahme aus der Frucht ausgesät werden. Man bringt die Samen der Kumquat etwa 2 cm tief in einen kleinen Topf mit leicht angefeuchteter Aussaaterde. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Die Samen benötigen zum Keimen eine Temperatur von etwa 21 °C.

Nachdem das erste Keimblatt an der Oberfläche des Substrates erschienen ist,  deckt man den Sämling der Kumquat auf und gießt das junge Pflänzchen mäßig.  Wenn die jungen Kumquat 6 bis 10 cm hoch geworden sind, topft man sie in das für die ausgewachsenen Pflanzen empfohlene Erdgemisch um und behandelt sie wie ausgewachsene Exemplare.

Erde / Substrat

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Man pflanzt die Kumquat in eine Erde auf Kompostbasis mit reichlichem Zusatz von grober Lauberde oder grobem Torf.

Umtopfen

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Man topft die Kumquat bei Bedarf im zeitigen Frühjahr in größere Pflanzgefäße um.

Düngen / Nährstoffbedarf

Während der Wachstumsperiode düngt man die Kumquat alle 14 Tage mit einem Flüssigdünger in mittlerer Konzentration. Sobald die ersten  Blütenknospen an der Pflanze auftreten, sollte man der Kumquat in 14 tägigem Abstand einen kalireichen Volldünger geben. Dieser Kalidünger Dünger wird über einen Zeitraum von 10 bis 12 Wochen lang verabreicht, dann greift man wieder auf den normalen Flüssigdünger zurück. Während der winterlichen Ruhezeit werden die Kumquat nicht gedüngt.

Hinweise zur Pflanze

Die Kumquat wird gerne von Schildläusen oder von der Roten Spinne befallen. Man sollte die Kumquats deshalb regelmäßig auf einen Parasitenbefall hin kontrollieren.

Schwache und sparrig wachsende Äste und unschön lang gewachsene Triebe werden zum Ende der Ruheperiode zurückgeschnitten.

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