Kussmäulchen - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

     
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Kussmäulchen

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Pflanzenlexikon K - Kussmäulchen

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Kussmäulchen

Die Hypocyrta (Kussmäulchen) wird gerne wegen seiner auffallenden, interessant geformten Blüten kultiviert. Das Kussmäulchen wächst anfangs ziemlich aufrecht, später beginnen die Triebe jedoch herabzuhängen. Die lederartigen, fleischigen Blätter sind elliptisch, glatt und glänzend dunkelgrün. Leuchtende scharlachrote Blüten mit orangegelbem Saum und stark ausgebauchter Kronröhre entspringen bilden sich im Sommer in den Blattachseln der Kussmäulchen.

Kulturanleitung Kussmäulchen

Licht:  Man kultiviert die Kussmäulchen an einem hellen Standort mit ein wenig Sonne in den Morgen- oder Nachmittagsstunden. Die Pflanzen sollten aber nicht der kräftigen Mittagssonne ausgesetzt werden.

Gießen:  In der Hauptwachstumszeit wässert man die Kussmäulchen gleichmäßig, die oberste Schicht der Erde lässt man zwischen den Wassergaben abtrocknen. Während der Ruheperiode wird das Kussmäulchen gerade so viel gegossen, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Temperatur: Die Kussmäulchenbevorzugen einen kühlen Standort. Während der winterlichen Ruhepause hält man die Kussmäulchen bei Temperaturen um die 15 °C.

Vermehrung: Die Triebspitzen sollte man für ein buschiges Wachstum regelmäßig abschneiden; man kann diese dann sehr gut als Stecklinge verwenden.

Die unteren Blätter der Stecklinge werden entfernt und man setzt mehrere Stecklinge zusammen in einen Topf mit einem Gemisch aus leicht angefeuchtetem Torf und scharfem Sand. Dann stülpt man einen Plastikbeutel über die Pflanzgefäße und stellt diese an einen warmen Platz bei etwa 20 °C. Die Stecklinge müssen bis zum Bewurzeln vor direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden.

Wenn nach einigen Wochen ein neuer Austrieb die erfolgreiche Bewurzelung der Stecklinge anzeigt, entfernt man den Plastikbeutel und gießt die jungen Kussmäulchen sehr mäßig, der Topfballen sollte immer nur leicht feucht sein. Erscheinen einem die jungen Pflanzen kräftig genug, setzt man sie in die endgültigen Töpfe mit dem für die jeweilige Art empfohlenen Substrat um und kultiviert sie wie ausgewachsene Exemplare.

Erdmischung:  Kultiviert werden die Kussmäulchen in einem Gemisch aus Lauberde, Torf, Sphagnum und ein wenig Sand.

Umtopfen: Guter Wasserabzug ist wichtig, deshalb gibt man in den Topfboden eine Schicht aus Tonscherben. Wenn das Pflanzgefäß gut ausgefüllt ist, kann man die Kussmäulchen in einen größeren Blumentopf umpflanzen.

Dünger: Zur Zeit des Hauptwachstums verabreicht man einem Kussmäulchen alle zwei Wochen einen Flüssigdünger.

Hinweise: Kussmäulchen sind anfällig für die Stengelfäule.

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