Bärwurz - Anwendung nach Maria Treben
Meum athamanticum

Volksmund: Bärendill, Bärenfenchel, Herzwurz, Mutterwurz, Dillblattwurz, Wilder Fenchel, Gleisewurz

Erscheinungsbild

Bärwurz erreicht eine Höhe von 40 Zentimeter oder mehr. Die Wurzel ist innen weiß, außen braun und häufig mehrteilig. Der stark verästelte Stängel riecht intensiv nach Balsam. Aus der weißen Blüte bildet sich ein nussbrauner Samen, der rund 9 Millimeter lang ist.

Standort

Bärwurz wächst ausschließlich auf Alpenwiesen.

Blütezeit

Bärwurz blüht im Juni und Juli.

Ernte

Im Herbst werden Samen und Wurzel geerntet.

Anwendungsformen

Bärwurz-Essenz

Bärwurz-Essenz

Für die eigene Zubereitung von Essenz wird 38 bis 40%iger Obstbranntwein oder Kornbranntwein benötigt:

  • Man füllt eine Flasche oder ein anderes Gefäß, welches verschlossen werden kann, bis zum Hals mit Samen und Wurzel.
  • Nun werden die Samen und Wurzel mit dem Branntwein übergossen.
  • Die Flasche oder das Gefäß wird gut verschlossen und an einen Ort gestellt, der etwa 20 Grad warm sein muss.
  • Die Essenz bleibt mindestens vierzehn Tage lang stehen und wird zwischendurch geschüttelt.
  • Abschließend wird abgeseiht und der Rückstand ausgepresst.

Essenzen können entweder mit verdünnt mit Tee getrunken werden oder äußerlich für Einreibungen und Umschläge verwendet werden.

Die Essenz ist auch in Apotheken erhältlich.

Täglich 10 Tropfen mit etwas Wasser einnehmen.

Anwendungsgebiete für Bärwurz

Magendrücken, Magenblähungen

Bärwurz-Essenz nach Angabe

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