Gift-Hahnenfuß – Anwendung nach Maria Treben
Ranunculus sceleratus

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🌿 Gift-Hahnenfuß nach Maria Treben – Auf einen Blick

  • Giftigkeit: In allen Pflanzenteilen äußerst giftig (Protoanemonin)
  • Blütezeit: Juli bis Herbst
  • Standort: Nasse Wiesen und Bachufer
  • Anwendung nach Treben: Ausschließlich äußerlich – Stängelsaft bei Nagelverletzungen und Nagelbettentzündungen
  • Sicherheit: Frischer Saft kann Blasen, Geschwüre und Gewebeschäden verursachen
Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus) mit kleinen, blassgelben Blüten, grünen, walzenförmigen Fruchtköpfchen und schmalen Blättern

Hahnenfuß von H. Zell, CC BY-SA 3.0

Erscheinungsbild des Gift-Hahnenfußes

Der Stängel des Hahnenfußes ist zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch, leicht behaart, dick und hohl. Die Blätter sind handförmig geteilt. Die sehr kleinen, fünfzähligen Kronblätter glänzen und haben eine blassgelbe Färbung.

Standort

Hahnenfuß wächst in Massen auf nassen Wiesen und an Bächen.

Blütezeit

Die Blütezeit verläuft von Juli bis zum Herbst.

Vorsicht! Hahnenfuß ist giftig

Hahnenfuß hat einen scharfen Geschmack und ist in allen Pflanzenteilen äußerst giftig. Diese Eigenschaft verliert sich durch Kochen. Hahnenfuß darf ausschließlich äußerlich angewendet werden.

Vergiftungserscheinungen sind: Schwere Allgemeinempfindungen wie Betäubung, Schwindel, Schwere im Kopf, Ohnmachten, schneller und schwacher Puls, heftige Magenschmerzen; schließlich kann auch der Tod eintreten.

Beim Menschen kann es – wie beim Brennenden Hahnenfuß und anderen Hahnenfuß-Arten – durch Übergang des in der Pflanze enthaltenen Ranunculin in das stark ätzend wirkende Anemonin zu Hautreizungen kommen, die sich in Jucken, Röte, Schwellung und Blasenbildung zeigen. Es können aber auch schmerzhafte Furunkel und mehr oder weniger tiefgehende Gewebezerstörungen entstehen. Ganze Glieder können danach aussehen wie bei einer Verbrennung 2. Grades. (Quelle: Wikipedia)

Anwendungsgebiete für Hahnenfuß

Anwendungsgebiete des Gift-Hahnenfußes nach Maria Treben
Beschwerden Anwendung nach Maria Treben
Nagelverletzungen, Nagelbettentzündungen

Im Stängel befindet sich ein dicklicher Saft. Man schlitzt die Stängel auf und streicht die verletzten, eingerissenen oder brüchigen Nägel mit dem austretenden Saft täglich ein.

⚠️ Hinweis: Der frische Saft des Gift-Hahnenfußes enthält Protoanemonin und kann auf der Haut Blasen, Geschwüre und Gewebeschäden verursachen. Von dieser Anwendung, besonders auf verletzter oder entzündeter Haut, wird abgeraten – siehe Sicherheitshinweise.

Häufige Fragen zum Gift-Hahnenfuß nach Maria Treben

Ist Hahnenfuß giftig?

Hahnenfuß hat einen scharfen Geschmack und ist in allen Pflanzenteilen äußerst giftig. Diese Eigenschaft verliert sich durch Kochen. Hahnenfuß darf ausschließlich äußerlich angewendet werden.

Welche Vergiftungserscheinungen verursacht Hahnenfuß?

Vergiftungserscheinungen sind: Schwere Allgemeinempfindungen wie Betäubung, Schwindel, Schwere im Kopf, Ohnmachten, schneller und schwacher Puls, heftige Magenschmerzen; schließlich kann auch der Tod eintreten.

Wie wird Hahnenfuß nach Maria Treben angewendet?

Im Stängel befindet sich ein dicklicher Saft. Man schlitzt die Stängel auf und streicht die verletzten, eingerissenen oder brüchigen Nägel mit dem austretenden Saft täglich ein.

Was ist nach Hautkontakt mit Hahnenfuß zu tun?

Nach Hautkontakt oder Verzehr Beschwerden ärztlich abklären lassen; die Giftinformationszentrale Bonn ist rund um die Uhr unter 0228 / 19 240 erreichbar.

Wo wächst Hahnenfuß und wann blüht er?

Hahnenfuß wächst in Massen auf nassen Wiesen und an Bächen. Die Blütezeit verläuft von Juli bis zum Herbst.