Bogenhanf pflegen

Bogenhanf Sansevieria hyacinthoides

Bogenhanf

Sansevieria hyacinthoides
Autor: Jan Moninckx
Public Domain 

Deutscher Name: Bogenhanf
Name: Sansevieria
Familie: Ruscaceae
Wuchshöhe: 10 bis 80 cm
Verwendung: Blattschmuckpflanze
Schwierigkeit:
pflegeleicht

Kleine und große Sansevieria
Die Sansevieria (Bogenhanf) ist sehr eine beliebte und leicht zu kultivierende Zimmerpflanze. Bogenhanf wächst zwar verhältnismäßig langsam, die Pflanze hält dafür aber viele Jahre. Die zahlreichen Arten des Bogenhanf kann man in zwei große Gruppen einteilen: Die erste Gruppe besteht aus hochwachsenden, mit steifen, aufrechten linear lanzettlich geformten Blättern, die zweite Gruppe bilden die Rosettenförmig wachsenden Zwergformen.

Sansevieria in Kombination mit anderen Zimmerpflanzen
Die hoch wachsenden Bogenhanf Arten kommen sehr gut in Gruppenpflanzungen zur Geltung und sie bilden dort einen interessanten, kontrastreichen Hintergrund für niedriger wachsende, buschige Zimmerpflanzen. Die meisten Bogenhanf Arten haben attraktiv gezeichnete Blätter, die einem dicken Rhizom knapp unter der Erdoberfläche entspringen. Die in einer schmalen Spitze auswachsenden Blätter müssen vorsichtig behandelt werden, die Spitze darf nicht beschädigt werden, da die Blätter ansonsten nicht mehr weiterwachsen. Die sich in unregelmäßigen Abständen bildenden Blüten einer Sansevieria sind meist weiß oder gelblich gefärbt und stark duftend.

Steckbrief / Beschreibung

Sansevieria cylindrica ist eine eher selten anzutreffende, hochwachsende Bogenhanf Art mit zylindrischen, aufrecht wachsenden, bis zu etwa 1 m langen, 2 bis 3 cm dicken, hellgrün gefärbten Blättern. Junge Pflanzen bilden dunkelgrüne Querbänder, im Alter sind die Blätter leicht gefurcht.

Sansevieria hyacinthoides mittelgrün gefärbte Blätter mit dunkelgrünen Querbändern. Die Blätter erreichen eine Länge von etwa 80 cm, sie wachsen in einer locker ausgebreiteten Rosette.

Sansevieria trifasciata bildet dunkelgrün gefärbte, marmorierte und leicht spiralförmig eingedrehte Blätter mit einer Länge zwischen 40 und 80 cm.

Sansevieria trifasciata "Laurentii" gehört mit zu den bekannteren Bogenhanf Sorten, die bis zu 1,2 m hoch werdenden Blätter dieser Sansevieria bilden goldgelbe Streifen entlang der Blattränder.

Sansevieria trifasciata "Craigii" bildet sehr breite, cremegelbe Längsbänder an den Blatträndern.

Sansevieria trifasciata "Hahnii" zeigt ein völlig anderes Wuchsbild. Die Pflanze bildet eine bis max. 20 cm hohe Blattrosette. Dieser Bogenhanf wird im Handel in unterschiedlichen Färbungen angeboten. Es finden sich Es finden sich Exemplare mit kräftig goldgelb gestreiften Blättern auf dunkelgrünem Grund und silbergrüne Blätter mit dunkelgrünen Flecken.

Standort / Licht

Der Bogenhanf ist eine lichtliebende Pflanze. Sie sollte an einem hellen Standort mit viel Sonne gepflegt werden. Obwohl die Pflanze auch mit schattigeren Plätzen zurechtkommt, zeigt sie dort nur ein spärliches Wachstum.

Wenn ein Bogenhanf für einige Zeit an einem sonnenärmeren Standort gepflegt wurde, sollte man beim Umstellen der Pflanze darauf achten, sie nicht direkt in die pralle Sonne zu stellen. Der Bogenhanf muss langsam an das Sonnenlicht gewöhnt werden, ansonsten kommt es zu Verbrennungen an den Blättern.

Info: Wie misst man die Beleuchtung am Standort ?
Standort finden

Licht ist für Pflanzen wie Nahrung. Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke in Lux zeigen, ob der Standort hell genug ist. Schattenliebende Pflanzen brauchen mindestens 500 bis 600 Lux, während sonnenliebende Geranien oder Sukkulenten 2000 Lux und mehr benötigen.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Art der Verglasung und umgebende Bäume und Büsche beeinflussen die Lichtmenge schnell um 30 bis 70 %.

Ein Nordfenster lässt deutlich weniger Licht herein als ein Südfenster.

Auch der Abstand zu einem Fenster ist wichtig. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es zu dunkel sein.

Zu viel Licht ist auch schädlich und erfordert eine Abschattung oder einen Standortwechsel.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe

Luxmessung: Mit einem Luxmeter können Sie die Lichtstärke an verschiedenen Standorten messen. Dieses wichtige Hilfsmittel finden Sie hier:

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Gießen / Wässern

Auch während der Wachstumsperiode wässert man den Bogenhanf mäßig. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die oberste Schicht des Substrates gut antrocknen. Besonders bei den rosettenbildenden Bogenhanf Arten ist darauf zu achten, dass sich kein Wasser in der Mitte der Pflanze ansammelt und dort Fäulnis verursacht.

Während der lichtarmen Ruheperiode wird die Sansevieria erst dann wieder gewässert, wenn der Ballen etwa zur Hälfte abgetrocknet ist. Zu häufiges oder zu starkes Wässern führt zu Fäulnis am Wurzelhals, und die schweren Blätter der hochwachsenden Arten fallen um.

+ Weitere Info über den Wasserbedarf anzeigen

Die richtige Bewässerung ist für das Gedeihen von Zimmerpflanzen essentiell. Doch wann, wie viel und wie oft gießt man richtig? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da der Wasserbedarf von Pflanze zu Pflanze stark variiert. Gerade Anfänger tun sich oft schwer damit, die Bedürfnisse ihrer grünen Freunde zu erkennen.

Grundsatz beim Gießen

Weniger ist mehr! Dies ist die goldene Regel beim Gießen von Zimmerpflanzen. Die meisten Pflanzen vertragen Trockenheit besser als Staunässe, die zu Wurzelfäule und Schimmelbildung führen kann. Ist man sich also unsicher, lieber etwas weniger gießen als zu viel.

Anzeichen für Überwässerung:

  • Schlaffe Blätter: Oftmals wird bei schlappen Blättern reflexartig zur Gießkanne gegriffen. Doch bevor Sie gießen, sollten Sie die Erde kontrollieren. Handelt es sich nicht um Wassermangel, kann Überwässerung die Ursache sein.
  • Gelbe Blätter: Vergilbte Blätter können ebenfalls ein Hinweis auf zu viel Wasser sein.
  • Faulige Wurzeln: Im schlimmsten Fall führt Staunässe zu faulen Wurzeln, die die Pflanze nicht mehr versorgen können.

Richtig gießen:

  • Fühlen Sie die Erde: Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger ca. zwei Zentimeter tief ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Fühlt sie sich feucht an, warten Sie mit dem Gießen, bis die Erde etwas angetrocknet ist. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.
  • Gießen Sie gründlich: Wenn gegossen wird, sollte das Wasser bis aus den Drainagelöchern fließen. So wird sichergestellt, dass der gesamte Wurzelballen durchfeuchtet wird.
  • Vermeiden Sie Gießwasser im Untersetzer: Gießwasser im Untersetzer kann zur Wurzelfäule führen. Gießen Sie daher lieber direkt in den Topf und kippen Sie überschüssiges Wasser nach einigen Minuten weg.
  • Die richtige Wassermenge: Die Menge des benötigten Wassers hängt von Pflanzenart, Topfgröße und Jahreszeit ab. Als Faustregel gilt: Je größer der Topf und je wärmer die Umgebung, desto mehr Wasser wird benötigt.
  • Das richtige Wasser: Verwenden Sie zum Gießen am besten Zimmerwarmes, abgestandenes Leitungswasser. Kaltes Wasser kann die Pflanzen schocken, während chlorhaltiges Leitungswasser den Pflanzen schaden kann.

Zusatztipps:

  • Gießen Sie nach Bedarf: Achten Sie auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen und gießen Sie diese nach Bedarf, anstatt nach einem festen Zeitplan.
  • Verschiedene Pflanzenarten: Informieren Sie sich über die speziellen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen, da der Wasserbedarf von Sukkulenten beispielsweise deutlich geringer ist als der von Blattpflanzen.
  • Investieren Sie in einen Feuchtigkeitsmesser: Dieses praktische Tool hilft Ihnen, den Feuchtigkeitsgehalt der Erde zu ermitteln. Mit einem Feuchtigkeitsmesser kann man auch in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und es gehört zur Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Temperatur

Der Bogenhanf stammt aus den warmen, tropischen Gebieten, die Temperaturen sollten zwischen 18 und 29°C liegen. Ab etwa 12 °C können die Pflanzen durch die niedrigen Temperaturen geschädigt werden.

Vermehren der Pflanze

Einen Bogenhanf kann man gut durch die Teilung zu großer, dicht zusammengewachsener Pflanzen vermehren. Dazu wird die Pflanze ausgetopft und der ganze Wurzelballen wird vorsichtig von oben mit einem scharfen, desinfiziertem zerteilt. Eine Teilpflanze sollte immer aus einigen Blättern, möglichst in Form einer Blattrosette, und den dazugehörigen Wurzeln bestehen. Die so geteilten Pflanzen können dann direkt in die für den Bogenhanf geeignete Erde gepflanzt werden. Falls an einer Teilpflanze nur wenige und spärlich ausgebildete Wurzeln vorhanden sind, kann man solche Teilstücke auch in ein Gemisch aus Torf und Sand pflanzen. Wenn sich dann nach einigen Monaten kräftige Wurzeln gebildet haben, kann die Sansevieria in normale Erde verpflanzt werden.

Vermehrung eines Bogenhanf mit Blattstecklingen
Alternativ lässt sich der Bogenhanf auch durch Blattstecklinge vermehren. Dabei zerschneidet man die Blätter quer in etwa 5 cm lange Stücke.  Man steckt die Blattstücke etwa 1 cm tief in ein gut angefeuchtetes Gemisch aus Torf und Sand. Beim einbringen der Blattstücke ist unbedingt auf die ursprüngliche Wuchsrichtung zu achten, ansonsten Wurzeln die Teilstücke nicht an. Nach einiger Zeit bilden sich dann Wurzeln, und an der Basis entstehen nun auch neue Vegetationspunkte, aus denen sich junge Blätter entwickeln. Die Methode der Vermehrung durch Blattstecklinge ist jedoch sehr langwierig. Ein weiterer Nachteil liegt darin, das die gelb geränderten Sorten von Sansevieria trifasciata die hübsche Blaufärbung nicht vererben.

Vermehrung des Bogenhanf mit Ablegern
Wenn die Mutterpflanze Seitensprosse (Kindel) gebildet hat, kann man diese vorsichtig von einer Mutterpflanze abtrennen und in einen Topf einzupflanzen. Falls der Seitentrieb bereits Wurzeln hat, wird er direkt in das empfohlene Erdgemisch eingetopft. Ableger ohne Wurzeln müssen erst in einem Sand / Torf Gemisch Wurzeln ausbilden.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
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Erde / Substrat

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Einen Bogenhanf pflegt man in einem Gemisch aus Komposterde uns 1/3 Sand Ein schneller Wasserabzug ist wichtig, man sollte zusätzlich noch eine Schicht Tonscherben auf den Torfboden legen.

Umtopfen

Der Bogenhanf braucht nur selten umgetopft werden. Die Pflanze gedeiht besser wenn die Wurzeln etwas eingeengt sind. Man kann die Pflanze deshalb mehrere Jahre lang im gleichen Pflanzgefäß lassen. Nach einiger Zeit erscheinen fleischige, meist cremefarbene Wurzeln an der Oberfläche des Substrates. Man topft den Bogenhanf aber trotzdem erst um, wenn die Wurzeln der Pflanze ihren Topf schon fast sprengen. Die beste Zeit zum Umtopfen des Bogenhanfs ist das Frühjahr. Bei den hoch aufrecht wachsenden Arten sollte dann umgetopft werden, wenn die Blätter nahezu die ganze Topffläche beanspruchen.

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

Die Pflanzen dürfen nicht oft gedüngt werden. Man gibt dem Bogenhanf nur während der Hauptwachstumszeit einmal in 4 Wochen einen Flüssigdünger in mittlerer Konzentration.

Lesetipp: Richtiges Düngen der Zimmerpflanzen

Blumendünger

Bezugsquellen für richtige Düngemittel finden Sie hier:
Dünger für Topfpflanzen, Zierpflanzen und Zimmerpflanzen

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

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Der Bogenhanf ist anfällig für einen Befall mit dem Dickmaulrüssler. Dieser besondere Parasit ist sehr gefräßig und er kann große Stücke aus den Rändern der Blätter fressen.

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Bilder der Bogenhanf

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Bogenhanf Sansevieria trifasciata

Bogenhanf

Sansevieria trifasciata "Golden Hahnii"
Foto: Frau-doktor
Lizenz: Public Domain

Bogenhanf Sansevieria trifasciata

Bogenhanf

Sansevieria trifasciata
Foto: Forest & Kim Starr
Bestimmte Rechte vorbehalten

Bogenhanf Sansevieria

Bogenhanf

Sansevieria
Foto: HKPlant123
Lizenz: Public Domain

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Quellen

Das Grosse Buch der Zimmerpflanzen. VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln 1995, ISBN 3-625-10680-9, 1001 Zimmerpflanzen von A - Z. ISBN-10: 1405492090, RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298, Wikipedia, Zimmerpflanzen von Editha Thomas, ISBN-10: 3730401033, Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5