Apfelsinen - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

     
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Pflege der Apfelsinen als Zimmerpflanzen

Licht: Apfelsinen sollten an einem möglichst hellen Standort kultiviert werden. Wer die Möglichkeit hat sollte die Apfelsinen im Sommer ins Freie stellen. Direkte Sonnenbestrahlung und ein wenig Wind ist für das Wachstum und die Blütenbildung wichtig.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit gießt man eine Apfelsinen mäßig und lässt die oberste Schicht des Substrates zwischen den Wassergaben antrocknen. Während der winterlichen Ruheperiode gießt man gerade so viel, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.

Temperatur: Für die Kultivierung einer Apfelsine eignen sich normale Zimmertemperaturen. Die Luftfeuchtigkeit wird für die Apfelsinen günstig beeinflusst, wenn man die Töpfe auf mit Wasser und Kieselsteine gefüllte Untersetzer stellt. An wärmeren Tagen kann man die Apfelsine mit Wasser besprühen. In der winterlichen Ruhepause sollten die Zitronen kühl stehen. Sie vertragen Temperaturen bis zu 4 °C.

Vermehrung: Apfelsinen kann man durch 10 bis 15 cm lange Stecklinge vermehren. Man taucht die Schnittfläche des Stecklings in ein Bewurzelungshormon und steckt ihn in ein leicht angefeuchtetes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand. Über die Stecklinge stülpt man einen Plastikbeutel und stellt den Topf bei 19 bis 22 °C an einen hellen, nicht vollsonnigen Standort. Nach der erfolgreichen Bewurzelung entfernt man den Plastikbeutel und gießt die junge Apfelsine bis zum neuen Austrieb nur so viel, dass die Erde nicht vollständig austrocknet. Sobald die Wurzeln der Apfelsinen aus dem Wasserabzugsloch herauswachsen, topft man die Pflanze in ein Substrat auf Kompostbasis. Nun kann man den Nachwuchs wie ausgewachsene Citrusgewächse weiterkultivieren.

Vermehrung durch Stecklinge

Apfelsinen kann man auch aus Samen ziehen. Gibt man den Samen in Aussaaterde und hält sie feucht und warm, keimt er nach vier bis sechs Wochen. Die kleinen Keimlinge stellt man an einen hellen Standort, vermeidet anfangs jedoch die direkte Sonnenbestrahlung. Sobald die Sämlinge eine Höhe von 10 bis 15 cm erreicht haben, setzt man sie einzeln in kleine Töpfe mit Komposterde und behandelt sie wie erwachsene Pflanzen. Apfelsinen entwickeln sich sehr langsam zu attraktiven Blattpflanzen, je nach Art kann es bis zu zehn Jahre dauern, bevor sie im Zimmer blühen und Früchte tragen.

Erdmischung: Für die Apfelsinen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis.

Umtopfen: Citrus microcarpa setzt bereits in kleinen Töpfen erfolgreich Blüten und Früchte an, die meisten anderen Arten blühen jedoch erst, wenn sie älter und so groß sind, dass sie bereits einen Kübel beanspruchen. Im Frühjahr topft man die Apfelsinen bei Bedarf in ein etwas größeres Gefäß um.

Dünger: Vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man alle 14 Tage mit einen kalireichen Volldünger. In der winterlichen Ruhepause stellt man die Düngung vollständig.

Hinweise: Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit tritt häufig Rote Spinne an der Blattunterseite auf. Auch Schildläuse befallen Zitruspflanzen recht gerne. Die Läuse hinterlassen eine klebrige Ausscheidung, den sogenannten Honigtau. Darauf siedeln sich Pilze an, die den klebrigen Belag schwärzen. Diesen geschwärzten Belag nennt man Rußtau. Zu lange Triebe kürzt man im vor Beginn des ersten Austriebs im Frühjahr um etwa 2/3 ihrer Länge. Um ein buschiges Wachstum der Apfelsinen zu fördern, kann man jederzeit während der Wachstumsphase die Triebe einkürzen.


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