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Cyclamen / Alpenveilchen1. Beschreibung, Krankheiten und Schädlinge der Cyclamen 2. Fachkundige Pflege der Cyclamen
Pflege- und Kulturanleitung der Cyclamen
Licht: Die Alpenveilchen kultiviert man an einem hellen Standort. Im Winter sollten diese Pflanzen auch direktes Sonnenlicht bekommen.
Gießen: Da die nur zur Hälfte in der Erde sitzenden Knollen des Cyclamen nicht direkt begossen werden dürfen, gibt man das Gießwasser direkt in den Untersetzer. Nach 20 Minuten entfernt man dann das überschüssige Wasser, damit die Pflanzen nicht unter stauender Nässe leiden. Wenn man die empfindlichen Knollen der Cyclamen direkt wässert, neigen die Blütenknospen und jungen Blätter zum Verfaulen und die Pflanze stirbt ab.
Temperatur: Cyclamen vertragen keine hohen Temperaturen. Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 12 und 16 °C.
Erdmischung: Cyclamen werden in handelsüblicher Blumenerde auf Kompost- oder Torfbasis kultiviert.
Vermehrung: Knollenpflanzen sind etwas schwierig zu vermehren. Die Methoden unterscheiden sich bei den verschiedenen Pflanzen. Bei manchen dieser Pflanzen treten kleine Knöllchen am Stiel auf. Andere wiederum bilden kleine Knollen am Ende ihrer Wurzeln. Diese Knollen können zur Vermehrung verwendet werden.
Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung besteht darin, die Knolle der Pflanze in Teilstücke mit jeweils einer Triebknospe zu zerschneiden. Zum Schutz der Schnittstelle vor Fäulnis wird diese mit Schwefelpulver bestreut. Die Teilstücke werden eingepflanzt und nur mäßig gegossen.
Umtopfen: Normalerweise braucht man die Cyclamen nicht umtopfen.
Dünger: Die Cyclamen werden nur während der Hauptwachstumsphase alle 2 Wochen mit Flüssigdünger in schwacher Konzentration gedüngt.
Hinweise: Verwelkte Blüten müssen mit dem gesamten Stiel entfernt werden, sobald sie zu verblassen beginnen. Am einfachsten geht dies, wenn man den Blütenstiel etwas dreht und dann mit einem kräftigen Ruck ausrupft.
Unbedingt sollte man auch beschädigte oder vergilbte Blätter entfernen, denn wenn die Reste der Blatt- oder Blütenstiele an der Knolle bleiben, gehen diese sehr schnell in Fäulnis über. Verblühte Alpenveilchen werden meistens weggeworfen, da sie erst im nächsten Herbst oder Winter wieder blühen.
Cyclamen mehrere Jahre kultivieren Will man die Cyclamen mehrere Jahre in Folge zur Blüte bringen, was ziemlich schwierig ist, schränkt man ab der beginnenden Vergilbung der Blätter im Juni die Wassergaben ein, gießt anschließend gar nicht mehr und entfernt das gesamte Laub. Dann lässt man die Knollen in ihren Töpfen an einem nicht zu feuchten, aber kühlen Ort im Freien bis zum Austriebsbeginn im zeitigen Herbst. Dann nimmt man sie aus dem Topf, schüttelt die alte Erde ab und setzt sie in den gleichen Topf in frische Erde. Nun stellt man den Topf an einen hellen, kühlen Ort und gießt mäßig, so dass der Ballen bis zur Ausbildung kräftigerer Blätter gerade feucht ist. Danach kann man die Pflanze wie ein ausgewachsenes Cyclamen weiterkultivieren.
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