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Epiphyllum / Blattkaktus
Fast alle kultivierten Epiphyllen bestehen aus Kreuzungen zwischen
echten Epiphyllum Arten
und anderen Blattkakteen. Die Epiphyllen Hybriden bilden stark
eingekerbte, flache, bis zu 60 cm lange und 5 cm breite Triebe.
Wenn man diese Kakteen nicht als Ampelpflanzen kultivieren
möchte, müssen die Triebe abgestützt oder nach oben gebunden
werden.
Die Triebe dieser Kakteen verzweigen sich bereits von der Basis
aus. In den Kerben zwischen den einzelnen Pflanzensegmenten
bilden sich die winzig kleine Borsten tragenden Areolen.
Diesen Areolen entspringen in den oberen Bereichen der Triebe
die im Frühjahr auftretenden Blüten. Einige Arten können bei
guten Kulturbedingungen auch mehrmals innerhalb eines Jahres
Blüten ausbilden.
Die sich mehrere Tage haltenden Einzelblüten haben einen
Durchmesser von etwa 13 cm. Die Farbe unterscheidet sich je nach
Art, es kommen praktisch alle Farben außer blau vor.
Insbesondere die weißblühenden Arten bilden stark duftende
Blüten.
Epiphyllum ackermannii ist eine besonders blühfreudige Sorte.
Die schalenförmigen, etwa 12 cm breiten, meist hell bis
mittelroten Blüten bilden sich zu allen Jahreszeiten.
Epiphyllum hooperi bildet stark nach Lilien duftende
Blüten. Die sich nachts öffnenden Blüten sind im Inneren rein
weiß, die äußeren Blütenblätter sind gelb und braun gefärbt.
Kulturanleitung Epiphyllum / Blattkaktus:
Licht: Epiphyllen benötigen einen hellen
Standort ohne zu starke Sonnenbestrahlung. Am besten eignet sich
ein halbschattiger Platz.
Gießen: Vom Frühjahr bis zum frühen Herbst
gießt man reichlich, die Erde sollte beim Gießen gründlich
durchfeuchtet werden. Vor der nächsten Wassergabe lässt man nur
die Erdoberfläche gut abtrocknen. Nach der Blüte geht der Kaktus
in eine kurze Ruheperiode über. In diesen 3 bis 4 Wochen achtet
man nur darauf, dass der Erdballen nicht völlig austrocknet.
Temperatur: Wie alle Blattkakteen benötigen
auch die Epiphyllen einen warmen Standort und eine
hohe Luftfeuchtigkeit. Man besprüht die Kakteen täglich mit
zimmerwarmem, weichem Wasser und
stellt die Pflanzgefäße in mit Wasser gefüllte Untersetzer auf Kieselsteine.
Vermehrung: Man vermehrt diese Blattkakteen
am besten durch Stecklinge in der Zeit vom
Frühjahr bis Sommer. Man schneidet der Kaktee einen 11 bis 17 cm langen,
gesunden Trieb
ab und lässt diesen einen Tag lang abtrocknen. Dann wird der
Steckling in kleinen Gruppen von mehreren Exemplaren etwa 3 bis
4 cm tief direkt in das für diese Kakteen empfohlene Substrat
gesetzt. In den nächsten 3 bis 4 Wochen hält man das Substrat
nur leicht feucht, danach kann man die jungen Kakteen wie
ausgewachsene Exemplare behandeln.
Erdmischung: Man verwendet eine Erdmischung
aus einem Teil scharfem Sand und drei Teilen Komposterde.
Umtopfen: Im Frühjahr topft man die Kakteen in etwas größere Töpfe
um. Epiphyllen, die eine Höhe von mehr als 20 cm erreichen
sollten gestützt werden, wenn man sie nicht als
Ampelpflanzen kultivieren will.
Dünger: Zur Unterstützung der
Knospenbildung düngt man diese Kakteen im Abstand von 14 Tagen.
Sobald sich ein Teil der Knospen geöffnet haben, stellt man die
Düngung vollständig ein.

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Epiphyllum - Pflanzengruppe der Kakteen
Grundlagen zur Kultivierung von Kakteen:
Teil 1: Licht und Temperaturbedarf von Kakteen
Teil 2: Substrate, Gießen, Düngen von Kakteen
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Bild: Epiphyllum hookeri
Foto:
Epiforums Lizenz:
Bestimmte Rechte vorbehalten.

Bild: Epiphyllum hookeri
Foto:
Epiforums Lizenz:
Bestimmte Rechte vorbehalten.
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