Gloriosa - Kulturanleitung & Pflege

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Pflanzenlexikon G - Gloriosa

Zu der Gattung Gloriosa gehören 5 bis 6 Arten mehrjährig wachsender Kletterpflanzen mit einem knollenförmigem Wurzelstock. Die Gloriosa gehören zu den Liliengewächsen und sind in der Natur im  tropischen Afrika und Asien zu finden. Die Blüten der Gloriosa haben sechs schmale, stark zurückgebogene Blumenblätter, die am Rand, je nach Art, gekräuselt oder gewellt sind. Die Blätter der Gloriosa sind glänzend, lanzettlich geformt und besitzen im oberen Bereich an ihren Spitzen Haftorgane.

Gloriosa rothschildiana wird bis gut 2 m hoch. Die Blüten dieser Gloriosa bilden sich ab Ende Juni bis August. Im Handel erhält man blühende Gloriosa rothschildiana bereits ab Februar. Diese Pflanzen werden in hellen Gewächshäusern angetrieben. Die Blüten einer Gloriosa wachsen einzeln an langen Stielen, die den Blattachseln des oberen Pflanzenteils entspringen. Die Blüten der Gloriosa rothschildiana sind karminrot gefärbt und haben gelbe Ränder.

Pflege und Kulturanleitung der Gloriosa

Licht / Standort

Alle Arten der Gloriosa brauchen viel Licht und Sonne. Im Sommer sollte man eine Gloriosa an einen hellen, windgeschützten, warmen Platz ins Freie stellen.

Gießen

Man hält die Gloriosa durchgehend feucht und sorgt auch für eine hohe Luftfeuchtigkeit. Während der Wachstumszeit wird also reichlich gewässert und man lässt das Substrat zwischen den Wassergaben nicht antrocknen. Staunässe durch nach dem Gießen im Untersetzter stehenbleibendes Wasser ist auch bei einer Gloriosa vermeiden.

Temperatur

Die Gloriosa kultiviert man am besten in einem Temperaturbereich von 17 bis 20 °C.

Vermehren der Pflanze

Am einfachsten ist die vegetative Vermehrung einer Gloriosa durch die Nebenknollen der Pflanze. Anfang  März werden die Knollen einzeln in mittelgroße Pflanzgefäße gelegt. Mit den Knollen einer Gloriosa muss man unbedingt sehr vorsichtig umgehen, um die empfindlichen Triebaugen nicht zu beschädigen. Angetrieben werden die Knollen dann bei einer Temperatur von etwa 18 °C.

Nach der Blüte verwelken die oberirdischen Pflanzenteile der Gloriosa und sterben ab. Ab diesem Zeitpunkt gießt man die Pflanze nicht mehr und man lässt die Knollen eintrocknen. Während des Winters lagert man die Gloriosa Knollen dann bei einer Temperatur von etwa 10 °C. Im zeitigen Frühjahr des kommenden Jahres werden die Knollen der Gloriosa dann bei Bedarf umgetopft und der Wachstumszyklus der Pflanze beginnt von neuem.

Auch eine generative Vermehrung der Gloriosa durch Samen ist möglich. Man sollte sich daran aber nur versuchen, wenn ein beheizbares Kleingewächshaus zur Verfügung steht. Die Anzucht der Gloriosa aus Samen ist langwierig und schwierig. Als Anzuchtsubstrat verwendet man ein sandiges Gemisch aus Torf und Komposterde. Um die Samen der Gloriosa zum Keimen zu bewegen, benötigen diese eine Temperatur von konstant 20 °C. Die kleinen Gloriosa muss man unbedingt sehr vorsichtig gießen, da sie leicht faulen oder die Umfallkrankheit bekommen. Die aus Samen gezüchteten Gloriosa blühen zwei bis vier Jahre nach der Keimung.

Erde / Substrat

Die Gloriosa kultiviert man in einer Mischung aus einem Teil Blumenerde oder Komposterde, einem Teil Torf oder Lauberde und einem Teil Sand. Das Erdgemisch für eine Gloriosa sollte humos, nahrhaft und gut wasserdurchlässig sein.

Umtopfen

Umgetopft wird eine Gloriosa am besten im Februar oder März, am Ende der Ruheperiode. Die Triebe der Pflanze bindet man an Spalieren oder Stäben fest.

Düngen / Nährstoffbedarf

Bei jedem zweiten Wässern verabreicht man der Gloriosa einen schwach konzentrierten Flüssigdünger.

Hinweise zur Pflanze

Größere Schwankungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit schaden der Gloriosa . Die Pflanzen bekommen dann braune Stellen an den Knospen und den jungen Blättern. Erhalten die Gloriosa zu wenig Licht,  vertrocknen die Knospen oder fallen sofort ab.

Ein Mangel an Stickstoff während der Wachstumszeit kann zu unschönen Verfärbungen der oberen Blätter einer Gloriosa führen.

Pflanzenschädlinge & Pflegefehler

Die Gloriosa sind anfällig für Blattläuse. Man sollte man die Pflanzen in regelmäßigen Abständen auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren. > Blattläuse bekämpfen

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