Haemanthus Hamatocactus Haworthia Hebe Hedera Helxine Hemigraphis Hibiscus Hippeastrum Howea Hoya Hyacinthus Hydrangea Hypocyrta Hypoestes
deutsche Pflanzennamen: Hanfpalme Hakenlilie Harfenstrauch Hesperidenpalme Hibiskus Himmelsblumen Hirschzunge Honigpalme Hortensien Hyazinthen
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Hamatocactus / KakteenDie zu den Wüstenkakteen gehörenden Hamatocactus bilden nur einen einzelnen Körper, Seitensprosse treten bei dieser Kakteen Art normalerweise nicht auf. Aus den Areolen des Hamatocactus bilden sich die seidigen gelb gefärbten Blüten mit einem Durchmesser von 7 bis 10 cm. Während des Sommers oder im frühen Herbst bilden sich gleichzeitig drei bis vier Blüten; die Blühdauer beträgt einige Tage.
Hamatocactus setispinus hat einen dunkelgrün gefärbten Körper, der nach einigen Jahren eine Höhe von etwa 15 cm und eine Breite von 10 cm erreichen kann. Hamatocactus setispinus bilden rund 12 schmale, wellig gehöckerte Rippen, an denen die weißfilzigen Areolen der Kakteen sitzen. Diesen Areolen entspringen etwa 15 dünne, 2 bis 3 cm lange, bräunlich gefärbte Randdornen sowie 1 bis 3 längere, stärkere, an der Spitze hakenförmige Mitteldornen. Auch junge Hamatocactus setispinus treiben bereits Blüten, diese sind gelb gefärbt, in der Mitte rot und duften sehr gut.
Kulturanleitung Hamatocactus
Licht: Hamatocactus benötigen für einen gesunden Wuchs unbedingt viel Sonnenlicht. Wenn die Kakteen ganzjährig der Sonne ausgesetzt sind, bilden sie schön gefärbte Dornen und auch Blüten.
Gießen: Ein Hamatocactus wird während der Wachstumsphase nur mäßig gegossen, man sollte die oberste Substratschicht vor dem nächsten Wässern immer antrocknen lassen. Während der Ruhephase benötigen diese Wüstenkakteen praktisch kein Wasser. Man achte also nur darauf, dass das Substrat nicht vollständig vertrocknet.
Temperatur: Während der Zeit des Wachstums kommt der Hamatocactus mit den üblichen Zimmertemperaturen gut zurecht. In der Ruhephase eigen sich Temperaturen zwischen 4 und 8 Grad °C
Vermehrung: Üblicherweise bildet der Hamatocactus keine Seitentriebe aus. Deshalb zieht man einen Hamatocactus aus Samen heran. Samen für diese Wüstenkakteen sind im Handel erhältlich.
Erdmischung: Diese Wüstenkakteen bekommen ein Substrat aus drei Teilen grober Komposterde und einem Teil scharfem Sand. Man achte unbedingt darauf, dass das Gemisch locker und gut wasserdurchlässig ist. Siehe auch Kakteen Teil 2
Umtopfen: Im zeitigen Frühjahr kontrolliert man die Wurzelbildung der Kakteen. Hierzu nimmt man den Hamatocactus vorsichtig aus seinem Topf. Wenn die Wurzeln einen sehr dichten Ballen gebildet haben, wird der Hamatocactus in einen größeren Topf umgepflanzt. Auch der Abstand der Kaktee zu dem Topfrand sollte 2 cm nicht unterschreiten. Falls die Wurzelbildung noch nicht so stark ausgeprägt ist und ein Umzug in einen größeren Topf noch nicht notwendig ist, so schüttelt man bei der Kontrolle die alte Erde vorsichtig aus dem Wurzelballen des Hamatocactus heraus und ersetzt sie durch frisches Substrat.
Dünger: Im Frühjahr und Sommer verabreicht man dem Hamatocactus alle zwei Wochen einen kalireichen Flüssigdünger.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen Pflanzenschädlingen wird öfter an Kakteen beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Wollläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
Die Areolen von Hamatocactus setispinus scheiden eine Flüssigkeit aus, auf der sich schwarzer Schimmel rasch entwickelt. Wenn diese Erkrankung auftritt, spült man die Stelle mit warmem Wasser ab und stellt den Hamatocactus zum Trocknen an einen warmen Platz. > Russtau erkennen Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Haworthia
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