Mammillaria Manettia Maranta Maxillaria Medinilla Microcoelum Miltonia Mimosa Monstera Myrtus
deutsche Pflanzennamen: Manderine Mauerpfeffer Mazaripalme Metzgerpalme Mimose Mooskraut Myrte
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Maxillaria - OrchideenDie für die Zimmerkultur geeigneten Orchideen aus der Gattung Maxillaria sind Epiphyten mit Pseudobulben. Die ledrigen, dunkelgrün gefärbten Blätter entwachsen der Spitze einer eiförmigen Pseudobulbe. Die Blüten dieser Orchideen stehen einzeln an aufrecht wachsenden Schäften, die sich aus der Basis der jüngsten Pseudobulbe entwickeln. Jede Pseudobulbe einer Maxillaria kann zur gleichen Zeit mehrere Blütenschäfte bilden. Die schmalen Sepalen dieser Orchideengattung sind meist ziemlich lang und laufen spitz zu, was der Blüte einer Maxillaria ein sternförmiges Aussehen verleiht.
Kulturanleitung Maxillaria
Licht: Orchideen der Gattung Maxillaria brauchen das ganzjährlich einen hellen Standort. Trotzdem sollten diese Orchideen niemals direkten Sonnenstrahlen, besonders in der lichtstarken Jahreszeit, ausgesetzt werden, da es sonst zu Schäden an den Blättern kommt.
Gießen: Heranwachsende Maxillaria Orchideen werden gleichmäßig gegossen Man achte darauf, bei jeder Wassergabe den Topfballen gründlich zu befeuchten. Vor der jeweils nächsten Wassergabe, lässt man den Topfballen aber zu zwei Dritteln antrocknen.
Nach dem Verblühen der Orchidee hält man eine kurze Ruhepause von etwa drei Wochen ein. Während dieser Ruhezeit wird nur so viel gegossen, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet und die Pseudobulben nicht schrumpfen.
Temperatur: Im Idealfall sollte für diese Orchideen die Temperatur ganzjährig tagsüber 19 bis 24 °C und nachts 15 bis 18 °C betragen. Falls die Temperatur einige Tage hintereinander 24 °C übersteigt, stellt man die Pflanzgefäße in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine oder hängt wassergefüllte Untersetzer unter die Orchideen, sofern diese in Ampeln oder auf Epiphytenbäumen kultiviert werden. Zusätzlich werden die Blätter der Maxillaria täglich mit weichem Wasser besprüht.
Vermehrung: Orchideen der Gattung Maxillaria werden zur Vermehrung im Frühjahr geteilt, vorausgesetzt es sind ausreichend viele Pseudobulben vorhanden. Man zerschneidet die Rhizome in zwei oder mehr Teilstücke. An jedem Teilstück sollten sich mindestens zwei Pseudobulben befinden. Die Stücke setzt man in kleine Töpfe mit einem Durchmesser von 8 bis 10-cm. Alternativ können die Teilstücke der Rhizome auch an einem Epiphytenstamm befestigt werden. Bis zum neuen Austrieb werden die geteilten Rhizome nur mäßig gegossen. Danach kann man die Pflanzen wie ausgewachsene Orchideen weiterkultivieren.
Erdmischung: Generell sollte auch eine Maxillaria wie fast alle Orchideen in gut wasserdurchlässigen Substraten kultiviert werden. Bei in Töpfen kultivierten Orchideen verwendet man ein grob strukturiertes Gemisch aus Lauberde oder Torf, bröckeligem Lehm, zerkleinertem Sumpfmoos ( Sphagnum) und scharfem Sand. Besonders bei in Töpfen kultivierten, eigentlich aber epiphytisch wachsenden Orchideen, setzt man dem Substrat gerne eine Handvoll Holzkohlebrocken zu. Zur Verbesserung der Dränage füllt man die Töpfe im unteren Drittel mit Tonscherben.
Epiphytische kultivierte Maxillaria wachsen in einem Gemisch aus zwei Teilen Rinde oder Osmunda Fasern (dies sind die getrockneten Wurzeln des Königsfarnes) und einem Teil Sphagnum.
Grobe Rinde und Osmunda Fasern findet man im Handel auch in großen Stücken. Diese eignen sich gut um epiphytische Orchideen als Aufsitzerpflanzen zu kultivieren.
Umtopfen: Sind die Orchideen zu groß geworden, pflanzt man sie im zeitigen Frühjahr in einen größeren Topf. Nach dem Umtopfen gießt man die Maxillaria einige Wochen lang nur sehr sparsam, bis die Orchideen gut eingewurzelt sind. Kleine Pflanzen gedeihen gut an Epiphytenstämmen mit Osmunda Fasern als Grundsubstrat. Für größere Maxillaria sind flache Schalen oder Holzkörbe besser geeignet. Falls man eine Maxillaria mit aufrecht wachsenden Rhizom in einen Topf pflanzt, befestigt man eine aufrechte, etwa 5 cm breite und 30 cm lange Schwarte eines Baumfarns zur Unterstützung in das Pflanzgefäß.
Dünger: Nur in der Hauptwachstumszeit gibt man bei jedem dritten oder vierten Wässern einen Orchideendünger in schwacher Konzentration. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Medinilla
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