Mammillaria Manettia Maranta Maxillaria Medinilla Microcoelum Miltonia Mimosa Monstera Myrtus
deutsche Pflanzennamen: Manderine Mauerpfeffer Mazaripalme Metzgerpalme Mimose Mooskraut Myrte
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MimosaMimosa pudica ist eine der im Zimmer kultivierten Arten der Gattung Mimosa. Die Mimosa Pudica ist eng mit der bekannten Gärtnermimose verwandt, die man besonders wegen ihrer süßlich duftenden Blüten schätzt.
Als Zimmerpflanze ist die Mimosa pudica nicht nur wegen ihrer gefiederten Blätter und der flaumigen, kugelförmigen Blüten, sondern auch wegen der interessanten Reaktion ihrer empfindlichen Blätter auf jede Berührung beliebt. Selbst bei einem geringen mechanischen Reiz faltet sich das Blatt fast augenblicklich zusammen, und der Blattstiel senkt sich nach unten. Manchmal gibt es eine Kettenreaktion ein, da weitere Blätter an den Stengeln die gleiche Reaktion nachvollziehen. Nach etwa einer halben Stunde haben die Blätter wieder ihre normale Stellung eingenommen.
Die Pflanze reagiert interessanterweise nicht auf Wind oder Zugluft und die dadurch ausgelösten Eigenbewegungen der Blätter und Stengel. Die Mimosa reagiert aber auf Hitzeeinwirkung, beispielsweise wenn man ein brennendes Streichholz an ein Blatt heranführt.
Manche Pflanzenliebhaber raten wegen negativer Erfahrungen allerdings davon ab, den Berührungs- oder Hitzetest zu oft durchzuführen. Es ist mittlerweile bekannt, dass einige Mimosa Sorten weniger schnell reagieren und sich auch weniger gut erholen, wenn man zu oft mit ihnen spielt.
Kulturanleitung Mimosa:
Licht: Man kultiviert die Mimosa an einem hellen Standort. In den Sommermonaten braucht sie täglich einige Stunden direkte Sonnenbestrahlung. An einem zu lichtarmem Standort bildet die Mimosa keine Blüten aus.
Gießen: Man wässert die Mimosa gleichmäßig, das Substrat sollte vollständig durchfeuchtet werden. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die obersten Erdschichten antrocknen.
Temperatur: Die Pflanzen gedeihen bei normalen Zimmertemperaturen. Da die Mimosa eine hohe Luftfeuchtigkeit braucht, Ist es vorteilhaft die Pflanzgefäße in wassergefüllte Schalen auf Steine zu stellen. Eine Mimosa verträgt keine verunreinigte Luft und gedeiht in Räumen, in denen geraucht wird, schlecht.
Vermehrung: Die Vermehrung der Mimosa erfolgt durch Aussaat im zeitigen Frühjahr. Man gibt jeweils 3 bis 4 Samenkörner in einen Topf, stellt ihn an einen hellen Platz und gießt gerade so viel, dass die Anzuchterde leicht feucht ist. Nach dem Keimen wartet man bis die Sämlinge eine Höhe von einigen Zentimetern erreicht haben und pflanzt sie dann in Komposterde.
Erdmischung: Man verwendet für die Mimosa eine lockere Erde auf Kompostbasis.
Umtopfen: Man topft die Mimosa in größere Pflanzgefäße, sobald der Topf vollständig durchwurzelt ist oder die Wurzeln in größerer Zahl aus dem Abzugsloch heraustreten. Die Mimosa blüht jedoch am schönsten, und ihr Laub sieht besonders charakteristisch aus, wenn die Wurzeln im Platz etwas beschränkt sind und nicht zu viel Platz haben. Die empfindlichen Blätter einer frisch umgetopften Mimose können sehr mitgenommen aussehen, meist erholen sich aber schnell wieder.
Dünger: Alle 14 Tage gibt man den Pflanzen einen kalireichen Flüssigdünger in normaler Konzentration. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Monstera |