Jasminrosen - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Zimmerpflanzen | «Jasminrosen»
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Jasminrosen

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Pflanzenlexikon J - Jasminrosen

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Jasminrosen

Gardenien (Jasminrosen) sind buschige, niedrig wachsende Sträucher mit herrlich duftenden Blüten. In Zimmerkultur wird nur die Gardenia jasminoides gehalten. Obwohl man die Gardenien im Volksmund auch Jasminrosen nennt, ist die Gardenia jasminoides nicht mit dem Jasmin verwandt. Bei geeigneten Kulturbedingungen blühen die Jasminrosen in den Sommer und Herbstmonaten.

Licht: Die Jasminrosen wachsen am besten an einem hellen Standort. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden.

Gießen: Jasminrosen werden während der Wachstumsphase gleichmäßig gegossen, vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die Erde an der Oberfläche leicht antrocknen. Da Jasminrosen keine ausgeprägte Ruhephase einlegen, gießt man auch im Winter gleichmäßig weiter. Man sollte die Wassergaben jedoch etwas später geben und den Topfballen etwas trockener als im Sommer werden lassen.

Temperatur: Die Jasminrosen wachsen bei Temperaturen von 17 bis 24 °C recht gut. Zur Bildung von Blüteknospen sollte die Temperatur aber zwischen 16 und 18 °C liegen. Bei stärkeren Temperaturschwankungen verlieren die Jasminrosen meist die angesetzten Knospen.

Vermehrung: Jasminrosen vermehrt man am besten im Frühling durch Kopfstecklinge.

Siehe auch: Vermehrung durch Stecklinge

Erdmischung: Jasminrosen pflanzt man in ein Gemisch aus 1 Teil Torf und 1 Teil Lauberde oder Komposterde. Unbedingt auf kalkfreie Erde achten, Jasminrosen sind kalkfeindlich.

Umtopfen: Kräftig gewachsene Jasminrosen kann man im Frühling in größere Töpfe umpflanzen. Der bisherige Topf sollte vor dem Umtopfen aber bereits vollständig durchwurzelt sein; ist dies nicht der Fall, so verschiebt man das Umtopfen der Jasminrosen lieber um ein weiteres Jahr.

Dünger: Jasminrosen werden vom Frühjahr bis zum Herbst wöchentlich mit handelsüblichem physiologisch sauren Blumendünger gedüngt. Weitere Fragen hierzu bitte im Forum klären

Hinweise: Während der Zeit, in der die Jasminrosen Blütenknospen ansetzen, sollte man unbedingt für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Das tägliche Besprühen mit zimmerwarmem Wasser und ein Wasser und Kiesel gefüllter Untersetzer sind zur erfolgreichen Blütenbildung notwendig. Nach dem Erblühen der Knospen stellt man das Besprühen mit Wasser ein. Vor Beginn des Frühjahres sollte man die Jasminrosen bis über ein nach außen gerichtetes Auge zurückschneiden.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:


Rote Spinne
Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Jasminrosen mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer  genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
> Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen

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