Strauchveronika - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

     
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Strauchveronika

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Pflanzenlexikon S - Strauchveronika

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Strauchveronika

Die etwa 140 Arten umfassende Gattung Hebe, auch Strauchveronika genannt, sind immergrüne Blütensträucher. (Anmerkung: Die Pflanzen aus der Gattung Hebe wurden in die Gattung Veronica eingeordnet, Hebe ist nun das Synonym)

Hebe Andersonii-Hybriden können eine Höhe von etwa 1 m erreichen. Die Blätter dieser Strauchveronika sind am Rande leicht gewellt, länglich lanzettlich geformt und cremefarben gefleckt. Die lavendelfarbenen Blüten wachsen in dichten Trauben. Die Blütezeit dieser Hebe Art erstreckt sich von Anfang Juli bis gegen Ende Oktober.

Hebe Andersonii 'Variegata' bildet gelbliche, weißbunte Blätter.

Hebe speciosa kann eine Höhe von 2 m erreichen. Die dunkelgrünen Blätter dieser Strauchveronika sind im Verhältnis zu den anderen Arten groß, dick und länglich oval. Ab Anfang Juli bildet diese Hebe purpurrote oder purpurblaue Blüten.

Kulturanleitung Strauchveronika

Licht:  Die Strauchveronika bevorzugt einen kühlen Standort im Halbschatten. Im Sommer stellt man die Pflanze am besten an einen geschützten Platz im Garten oder auf dem Balkon,  jedoch nicht in die pralle Sonne.

Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Strauchveronika reichlich gegossen. Während der winterlichen Ruheperiode schränkt man die Wassergaben ein und achtet darauf, dass der Topfballen der Pflanze nicht vollständig vertrocknet.

Temperatur: Während des Sommers gedeiht die Strauchveronika am besten im Garten, die Pflanze sollte aber rechtzeitig vor dem ersten Frost in die Wohnung gestellt werden. Für die Ruheperiode im Winter sollte man einen kühlen Standort wählen. Temperaturen zwischen 5 und 10 °C sind in dieser Zeit ideal.

Vermehrung: Die Strauchveronika kann man gut mit Kopfstecklingen vermehren. Man setzt den Steckling in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung, die sich durch den ersten neuen Austrieb zeigt, nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.

Man wartet bis die Strauchveronika sich kräftig bewurzelt hat und topft die Stecklinge dann in Gruppen von 3 bis 6 Exemplaren in ein größeres Pflanzgefäß mit dem empfohlenen Erdgemisch um.

Erdmischung: Für die Kultivierung der Strauchveronika verwendet man eine Mischung aus Torferde, Humuserde und ein wenig Sand. Wichtig ist eine lockere Beschaffenheit des Gemischs, um Staunässe vorzubeugen. Durch das einbringen einer Schicht Tonscherben auf dem Topfboden sorgt man für eine gute Drainage.

Umtopfen: Die Strauchveronika wird bei Bedarf im späten Frühling in größere Pflanzgefäße umgetopft.

Dünger: Vom Herbst bis zum Frühjahr düngt man alle 14 Tage mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration.

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