Tetrastigma Thunbergia Tibouchina Tillandsia Tolmiea Trachycarpus Tradescantia Trichocereus Tulipa
deutsche Pflanzennamen: Tulpen
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TibouchinaTibouchina ist ein bis zu 1,3 m hoher Strauch. Bei jungen Pflanzen sind die Triebe frisch grün, zart rötlich behaart und weich. Die Triebe der älteren Pflanzen verholzen und färben sich braun. Die sich samtig anfühlenden, lang ovalen, gegenständig wachsenden Blätter sind kräftig mittel- bis dunkelgrün gefärbt. Der Blattrand ist fein gezahnt, die Blätter haben 5 gut strukturierte Längsnerven.
Die hübschen, schalenförmig ausgebildeten Blüten der Tibouchina sind purpurrosa bis violett gefärbt; in der Blütenmitte bildet sich ein Büschel purpurroter Staubgefäße. Die Blüten der Tibouchina haben etwa 9 cm Durchmesser und werden meist an den Zweigenden einzeln, zu zweit oder zu dritt ausgebildet. Die Tibouchina blüht normalerweise während des Winters.
Kulturanleitung Tibouchina
Licht: Die Tibouchina kultiviert man an einem hellen, teilsonnigen Standort. Besonders während der Winterszeit sollte man auf etwas direkte Sonnenbestrahlung achten.
Gießen: Die Tibouchina wird während der Wachstumsperiode reichlich gegossen, die Erde sollte immer leicht feucht sein. Nach dem Gießen entfernt man überschüssiges Wasser aus dem Untersetzter, Staunässe schadet den Wurzeln der Tibouchina.
Während der Ruheperiode wässert man nur so viel, dass der gesamte Topfballen nur mäßig feucht ist. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man dabei die Oberfläche der Erde leicht antrocknen.
Temperatur: Vom Frühjahr bis in den späten Herbst kann die Tibouchina bei normalen Wohnungstemperaturen kultiviert werden.
Während der Winterperiode sollte die Temperatur bei 10 bis 12 °C liegen.
Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr kann man Tibouchina mit 8 bis 12 cm langen Kopfstecklinge vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter und betupft die Schnittstelle mit einem Bewurzelungshormon. Den so vorbereiteten Steckling setzt man in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Zur Bewurzelung benötigen die Tibouchina eine Mindesttemperatur von etwa 20 °C. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.
Man wartet bis die Pflanze sich kräftig bewurzelt hat und topft den bewurzelten Steckling nach etwa 2 Monaten in ein größeres Pflanzgefäß mit normaler Blumenerde um.
Erdmischung: Für die Kultivierung einer Tibouchina benutzt man gut wasserdurchlässige Blumenerde auf Kompostbasis.
Umtopfen: Im beginnenden Frühjahr kann man die Tibouchina in größere, dem äußeren Wuchs entsprechende Pflanzgefäße umpflanzen.
Dünger: Vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man die Tibouchina alle 14 Tage mit einem Volldünger in normaler Konzentration. Während des Winters stellt man das Düngen ein.
Hinweise: Im beginnenden Frühjahr werden die Haupttriebe der Tibouchina um die Hälfte zurückgeschnitten und die Seitentriebe bis auf zwei oder drei Blattpaare eingekürzt. Nur so wächst die Pflanze schön buschig und dicht gedrungen. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Tillandsia |