Zimmer-Azalee

Zimmerazalee, weiß blühend

Zimmerazalee von 4028mdk09, CC BY-SA 3.0

Deutscher Name: Alpenrose, Zimmer-Azalee
Wissenschaftl. Name: Rhododendron
Verwendung: Blatt- und Blütenschmuckpflanze
Blütezeit: Oktober bis April
Wuchshöhe: 30 bis 60cm
Schwierigkeit: mittelschwer bis anspruchsvoll

 

Als Azaleen werden verschiedene Arten und Sorten der Gattung Rhododendron bezeichnet. Zu der recht umfangreichen Gattung des Rhododendron gehört eine Art, die als Zimmerpflanze weit verbreitet ist, Rhododendron simsii.

Bei den Zimmer-Azaleen handelt es sich fast ausnahmslos um kleine Blütensträucher, die bis zu 45 cm hoch und breit werden. Die ledrigen Blätter der Zimmer-Azalee sind 2 bis 3 cm lang und oval-rund geformt. Die trichterförmigen Blüten der Zimmer-Azalee sitzen endständig an den Trieben der Pflanze. In Zimmerkultur hält man die Zimmer-Azalee meist nur als Winter- und Frühjahrsblüher.

Arten & Sorten

Rhododendron obtusum

Rhododendron obtusum ist eine Hybride zwischen Rhododendron kaempferi und einigen anderen Rhododendron Arten. Im Volksmund kennt man diese Pflanzen als Japanische Zimmer-Azaleen. Rhododendron obtusum hat glänzende, leicht ledrige Blätter. Die jungen Zweige dieser Zimmer-Azaleen Art sind mit weichen, anliegenden, braunen Haaren bedeckt. Die Blüten der japanischen Zimmer-Azalee können einzeln, paarweise oder auch zu dritt den Zweigen entwachsen. Die Farben der Zimmer-Azaleen Blüten reichen von Weiß und Purpur bis zu unterschiedlichen rosa und roten Tönen.

Rhododendron simsii

Rhododendron simsii (Topfazalee) gilt als die eigentliche Stammform der bekannten Zimmerazalee. Dieser Rhododendron besitzt glänzende, am Rand mit Borstenhaaren besetzte Blätter. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein, manchmal kommen auch gekräuselte Blütenblätter vor. Die Farbskala ist die gleiche wie bei Rhododendron japonicum: Einfarbig Weiß und Purpur bis zu unterschiedlichen rosa und roten Tönen; die Blüten von Rhododendron simsii können aber auch zweifarbig sein. Manchmal wird dieser Rhododendron auch als Azalea indica bezeichnet. Die deutsche Bezeichnung dieser Pflanzen ist Alpenrose, Azalee und Zimmer-Azalee.

Rhododendron japonicum

Rhododendron japonicum ist eine Hybride zwischen Rhododendron kaempferi und einigen anderen Rhododendron Arten. Im Volksmund kennt man diese Pflanze als Japanische Azalee. Rhododendron japonicum hat glänzende, leicht ledrige Blätter. Die jungen Zweige dieser Azaleen Art sind mit weichen, anliegenden, braunen Haaren bedeckt. Die Blüten der japanischen Azalee können einzeln, paarweise oder auch zu dritt den Zweigen entwachsen. Die Farben der Rhododendron japonicum Blüten reichen wie bei dem Rhododendron japonicum von Weiß und Purpur bis zu unterschiedlichen rosa und roten Tönen.

Standort / Licht

Azaleen mit Knospen oder Blüten bekommen einen hellen bis halbschattigen Standort. Wer über die Möglichkeit verfügt, sollte seinem Azalee im Sommer einen halbschattigen Platz im Freien gönnen.

Optimal sind nach Osten- oder Westen ausgerichtete Blumenfenster. Auch Südfenster kommen als Standort in Frage, die kräftige Sonne muss hier aber durch Gardinen, vorgestellte sonnenliebende Pflanzen oder ähnliches deutlich abgeschwächt werden. Dicht vor einem Südfenster wachsende Bäume oder Büsche erfüllen meist die gleiche Funktion, sofern sie nicht die kräftige Mittagssonne direkt durch das Fenster scheinen lassen.

Die minimale Beleuchtungsstärke für eine Zimmer-Azalee beträgt etwa 1000 Lux.

 

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe
Standort finden

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses wichtige Hilfsmittel finden Sie hier:

Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
Einkaufstipp: Pflanzlampen u. Beleuchtungssysteme für dunkle Standorte, denn lichtarme Ecken in der Wohnung kann man mit einer modernen Beleuchtung und attraktiven Zimmerpflanzen zu einem Blickfang aufwerten.

Gießen / Wässern

Azaleen benötigen als Moorbeetpflanzen stets feuchte Wurzeln, man gießt die Pflanzen reichlich und achtet darauf, dass der Topfballen gründlich durchfeuchtet ist. Azaleen vertragen kein kalkhaltiges Wasser. Mit kalkhaltigem Wasser gegossene Azaleen werden in der Regel von einer Chlorose befallen. Erste Hilfe kann man durch Gießen mit einem Spezialpräparat, z.B. Fetrilon, leisten.

Zum Gießen der Azaleen verwendet man am besten Regenwasser.

Azaleen müssen zwar reichlich gegossen werden, die Pflanzen vertragen aber keine Staunässe. Überschüssiges Wasser muss frei ablaufen können oder nach dem Gießen aus dem Übertopf abgeschüttet werden, denn Staunässe führt schnell zur Wurzelfäule.

 

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
Einkaufstipp: Automatische (Urlaubs) - Bewässerung für Pflanzen & Feuchtigkeitsmesser

Luftfeuchtigkeit

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für alle Azaleen vorteilhaft. Die Pflanzen sollten öfter mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser besprüht werden. Die Blüten werden dabei ausgespart. Bei einer ausreichend hohen Luftfeuchtigkeit gedeihen die Pflanzen gesund und entwickeln sich prächtig, sofern auch die anderen Pflegebedürfnisse ausreichend erfüllt werden.

Bei Bedarf sollte man die Luftfeuchte erhöhen, hierfür eignen sich in der Nähe der Pflanze aufgestellte Luftbefeuchter (hier über Amazon erhältlich) oder Verdunster für Heizkörper (hier über Amazon).

Zusätzlich ist es hilfreich, die Pflanze hin und wieder mit weichem, zimmerwarmem Wasser einzusprühen. Damit die Sprühdüse nicht verstopft verwendet man gefiltertes Regenwasser. Leitungswasser eignet sich nicht so gut, denn es hinterlässt im Laufe der Zeit oft Flecken auf den Blättern. Am besten funktioniert das Einsprühen mit einem kleinen Drucksprüher mit Schlauch und Lanze (hier über Amazon erhältlich).

Damit können die Blätter der Pflanze unproblematisch von allen Seiten, auch von unten besprüht werden, ohne den Topf drehen zu müssen. Dies ist bei empfindlichen Zimmerpflanzen wichtig, denn manche reagieren mit Knospen- oder Blattfall auf eine Änderung des Lichteinfalls. Einfache Handsprüher wie sie z.B bei Haushaltsreinigern verwendet werden, sind unpraktisch in der Verwendung und gehen meist schnell kaputt.

Überwintern / Ruheperiode

Im Spätsommer sollte man die Pflanzen etwas sparsamer gießen, so wird der Knospenansatz gefördert. Nach dem Ansatz der Knospen werden die Azaleen kühl gestellt, damit sich die Knospen gut weiterentwickeln. In warmer, trockener Zimmerluft können die Knospen und möglicherweise auch die Blätter abfallen.

Ein Kalthaus bei einer Temperatur von 8 bis 13 °C ist in diesem Stadium für eine Azalee ideal. Ab dem Beginn der Blütezeit und bis zum Abwelken der Blüten vertragen die Azaleen helleres Licht und auch mehr Wärme. Die Temperatur von 18 °C sollte jedoch nicht überschritten werden.

Ein kühler Kellerraum, ein Treppenhaus, ein Wintergarten oder eine Garage geben ein gutes Kalthaus ab. Um das für die Pflanzen notwendige Licht bereitzustellen, eignen sich dicht über den Pflanzen angebrachte Leuchtstoffröhren bzw. noch energiesparendere Pflanzlampen mit LED. Bei einem Standort im Wintergarten oder vor ausreichend großen Süd-, Südwest-, oder Südostfenstern mit ungehindertem Lichteinfall ist in der Regel keine Zusatzbeleuchtung erforderlich.

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Lesetipp: Ruhe- und Vegetationsperiode der Pflanzen

Blütezeit der Azaleen

Die Blütezeit der Azaleen reicht bei in Wohnungen gepflegten Pflanzen von Oktober bis April. Die Blütezeit für im Freiland gepflegte Azaleen reicht von Januar bis August.

Temperatur

Man pflegt die Zimmer-Azaleen möglichst kühl bei Temperaturen von 8 bis 16 °C. Bringt man die Pflanze in ein warmes Zimmer mit über 21 °C Zimmertemperatur, verwelken die hübschen Blüten schnell, und die Blätter der Zimmer-Azalee fallen ab. Man kann die Pflanzen jedoch langsam von einem kühleren an einen wärmeren Standplatz gewöhnen. Generell gilt aber, dass sich die Blüten der Zimmer-Azaleen an kühleren Standorten wesentlich länger halten.

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Lesetipp: Informatives über Temperatur, Zugluft, Heizkörper und Kälteschock

Azalee vermehren

Eine Zimmer-Azalee kann sehr gut durch Kopfstecklinge junger Triebe im zeitigen Frühjahr vermehrt werden. Man steckt einen 8 bis 10 cm langen Steckling in einen kleinen Topf mit einem gut angefeuchteten Substrat aus zwei Teilen scharfem Sand oder Perlite und einem Teil Torf. Über den Topf stülpt man einen Plastikbeutel gestülpt oder man stellt den Topf in einen Vermehrungskasten an einen halbschattigen Platz.

Vermehrung durch Stecklinge

In 8 bis 12 Wochen sollten sich die Stecklinge bewurzelt haben, und die junge Zimmer-Azalee wird in das für erwachsene Pflanzen empfohlene Moorbeet-Substrat umgesetzt.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
Einkaufstipp: Aufzucht-, Anzucht u. Gewächshäuser zur Vermehrung

Erde / Substrat

Ideal für die Pflege einer Zimmer-Azalee ist ein schwach saurer Boden ph-Wert. Für Azaleen verwendet ein man ein kalkfreies Gemisch aus einem Teil Komposterde, zwei Teilen Torf und einem Teil scharfem Sand oder Perlite.

Geeignet sind auch gebrauchsfertige Spezialerden für Moorbeetpflanzen. Diese besitzen einen niedrigen PH-Wert, sind kalkfrei und weisen eine lockere Struktur auf.

Rhododendron obtusum, Rhododendron japonicum und Rhododendron catawbiense pflanzt man als Moorbeetpflanzen in ein Substrat aus Moorbeeterde.

Rhododendron simsii pflanzt man idealerweise in ein grobfasriges Torfsubstrat mit einer Beimischung von Kiefernnadeln.

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Lesetipp: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für meine Zimmerpflanze

Umtopfen

Alle zwei oder drei Jahre werden die Zimmer-Azaleen nach der Blüte, bevor man sie ins Freie stellt, in etwas größere Töpfe umgesetzt. Je größer eine Azalee ist, um so leichter lässt sie sich ein weiteres Jahr in der Wohnung pflegen.

Zum Umtopfen wird die alte Erde aus den Wurzeln geschüttelt, und sämtliche abgestorbenen toten Wurzeln der Pflanze werden abgeschnitten oder abgezupft. Auch lebende Wurzeln können bei Bedarf etwas gestutzt werden. Eine gut umgetopfte Pflanze erholt sich schnell und wird bald weiterwachsen.

Man topft eine Zimmer-Azalee spätestens um, wenn

  • der Topf im Verhältnis zur Pflanze zu klein geworden ist
  • das Substrat zusammengesackt ist
  • der Topf vollständig durchwurzelt ist
  • wenn reichlich Wurzeln an die Oberfläche treten

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

Nach der Blüte bis zum Monat August werden die Zimmer-Azaleen nur mäßig gedüngt, eine Düngergabe im Abstand von 4 Wochen ist ausreichend.

Ab August, bis zum einsetzen der Blüten, düngt man die Pflanzen noch sparsamer, eine Düngergabe alle 6 Wochen ist empfehlenswert. Als Dünger verwendet man den im Handel erhältlichen flüssigen Azaleen- und Rhododendron Dünger.

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Lesetipp: Richtiges Düngen der Zimmerpflanzen

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Bei Ballentrockenheit oder an einem zu warmen Standort verlieren die Azaleen schnell ihre Knospen und Blüten. Stellen Sie die Pflanze kühler oder gießen sie die Azalee kräftiger. Passen Sie aber darauf auf, dass keine Staunässe entsteht. Diese führt zu Fäulnis an Wurzeln und Stängeln. Pflegefehler können schnell zu einem Befall mit Blattläusen, Spinnmilben oder weißen Fliegen führen.

Die Pflanze ist auch ein bevorzugter Wirt für die Larven der Gewitterfliegen. Die Larven ernähren sich bis zum Schlüpfen von jungen Trieben, sich neu entwickelnden Blättern und den Knospen der Blüten. Der Schaden an der Pflanze wird meist erst nach dem Öffnen der befallenen Blätter und Blüten entdeckt. > Gewitterfliegen bekämpfen / Symptome erkennen

Der Dickmaulrüssler findet die Azaleen ebenfalls sehr schmackhaft, die typischen Fraßspuren des Dickmaulrüsslers sind jedoch leicht an den Blättern der Pflanzen zu erkennen. Die Larven des Dickmaulrüsslers sind schwerer zu entdecken, oft bemerkt man sie nur wenn die Pflanze bereits stark geschädigt ist, oder wenn sich die Käfer entwickeln und die Fraßspuren sichtbar werden. > Dickmaulrüssler bekämpfen / Fraßspuren erkennen

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Zimmer-Azaleen sind giftig

Die meisten Azaleen sind giftig. Die giftigen Inhaltsstoffe befinden sich in Blättern, im Nektar und im Pollen. Bei schweren Vergiftungen kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Auch bei Weidetieren sind Vergiftungen durch den Verzehr der Blätter aufgetreten.

Erste Hilfe Maßnahmen und Notrufnummern haben wir Ihnen auf unserer Seite Vergiftung durch Pflanzen zusammengestellt. Besonders wichtig ist es, den Kindern einen richtigen Umgang mit Pflanzen zu vermitteln, denn eine ständige Kontrolle nicht möglich ist. Dies gilt besonders für verlockend aussehende Früchte, Blüten und Beeren. Beispiele für Giftpflanzen im Außenbereich sind Maiglöckchen, Oleander, Pfaffenhütchen, Eibe. In Wohnungen findet man beispielsweise Efeu, Dieffenbachia oder Wandelröschen.

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