Eibisch - als Heilpflanze verwenden

Eibisch / Althaea officinalis

Name: Althaea officinalis L.
Pflanzennamen im Volksmund: Heilwurz, Ibischwurz, Sammetpappel, Schleimtee, Schleimwurzel, Weißwurzel
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Wuchshöhe: 60 bis 150 cm
Verwendung: Innerlich und Äußerlich,
Die pharmazeutische Industrie, die kosmetische Industrie und die Tiermedizin verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Abszess, Augen, Blasenentzündung, Durchfall, trockene Haut, Reizhusten, Zahnfleisch

Steckbrief / Beschreibung

Der in ganz Mitteleuropa beheimatete Eibisch liebt leicht salzhaltige Böden, deswegen ist er besonders häufig in Küstennähe zu finden. Die Pflanze findet jedoch auch auf den feuchten Böden neben Flussläufen und in Senken ausreichend Salze, so dass man den Eibisch an den geeigneten Stellen auch mitten in Osteuropa, bis nach Sibirien antreffen kann. Der Eibisch wurde bereits im frühen Mittelalter als Heilpflanze kultiviert. Die medizinisch wirksamen Eigenschaften des Eibisch sind hauptsächlich auf die in allen Pflanzenteilen enthaltenen Schleimstoffe zurückzuführen. Man verwendete diese Heilkräuter für zahlreiche innerliche und äußerliche Anwendungen. Insbesondere Entzündungen der Haut oder der Schleimhäute werden meist erfolgreich mit dem Eibisch behandelt.

Auch in der modernen Medizin findet man Auszüge des Eibisch in Hustensaft. Von Vorteil ist dabei neben der heilenden Wirkung auch der als angenehm empfundene Geschmack dieser Heilkräuter. Da sich in den Wurzeln des Eibisch die meisten heilsam wirkenden Schleimstoffe befinden, verwendete die geschälten und getrockneten Wurzeln der Pflanze. Dennoch sollte man die Heilkraft der Blätter und Blüten dieser Heilpflanze nicht unterschätzen, beide werden bei einigen Anwendungen mit dem Eibisch erfolgreich verwendet.

Der Eibisch ist eine eine bis zu 1,5 m hoch wachsende, krautige Pflanze. Der mit einem dichten Flaum behaarte Stängel dieser Pflanzen ist mit graugrün bis weißlich gefärbten, kurz gestielten Blättern bewachsen. Die sich von Juni bis in den September bildenden Blüten eines echten Eibisch sind weiß-rosa gefärbt.

Standort / Hier findet man den Eibisch

Der Eibisch wächst in Mitteleuropa bis in Höhenlagen von etwa 400 m. Bevorzugte Standorte des Eibisch sind feuchte Küstengebiete und salzhaltige Gebiete im Binnenland.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung

Der Eibisch wirkt erweichend und hustenbekämpfend wundreinigend.

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von dem Eibisch die frischen oder getrockneten im Juni und Juli gesammelten Blätter, den im Herbst gesammelten Wurzelstock und die vom Juli bis in den August gesammelten Blüten.

Inhaltsstoffe des Eibisch

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Schleimstoffe, Asparagin, Kohlenhydrate, Vitamin C, Mineralstoffe, Pektin, Stärke

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Eibisch wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Heilkräftige Anwendungen mit Eibisch in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Abszess, Augen, Blasenentzündung, Durchfall, trockene Haut, Reizhusten, Zahnfleisch

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Bilder des Eibisch

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Eibisch / Althaea officinalis

Eibisch

Althaea officinalis
Foto: Kurt Stueber, Lizenz: GFDL

Eibisch / Althaea officinalis

Eibisch

Althaea officinalis
Foto: H. Zell, Lizenz: GGFDL

Eibisch / Althaea officinalis

Eibisch

Althaea officinalis
Foto: Kristian Peters
Lizenz: GFDL