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Chrysalidocarpus / GoldfruchtpalmeAus der Gattung Chrysalidocarpus ist als Zimmerpalme eigentlich nur Chrysalidocarpus lutescens verbreitet. Diese Palme hat zahlreiche, rohrähnliche Stämme, die sich buschig verzweigen und an 70 cm langen, gefurchten und gelblichorangerot gefärbten Stielen leicht gebogene Wedel tragen.
Die Wedel einer 1,6 m hohen Goldfruchtpalme können eine Länge von 90 bis 130 cm erreichen und sind in zahlreiche, steife, schwach glänzende, gelblichgrün gefärbte Fiederpaare unterteilt. Diese Fiederpaare werden bis zu 65 cm lang und 1,5 cm breit. An den älteren Stämmen der Palme sind die früheren Ansatzstellen der Wedel durch Knoten gekennzeichnet.
Die Goldfruchtpalme gehört zu den recht langsam wachsenden Palmen. Bei guten Kulturverhältnissen beträgt das Höhenwachstum dieser Palmen nur 15 bis 25 cm pro Jahr. In größeren Kübeln kultivierte Palmen bilden manchmal Bodentriebe, die man gut für die Vermehrung benutzen kann.
Kulturanleitung Chrysalidocarpus / Goldfruchtpalme:
Licht: Chrysalidocarpus kultiviert man am besten an einem sehr hellen, jedoch nicht vollsonnigen Standort.
Im Winter sollte die Palme an einen vollsonnigen Standort gestellt werden.
Gießen: Man gießt eine Chrysalidocarpus reichlich und so oft, dass der Erdballen stets etwas feucht ist. Überschüssiges Wasser muss nach dem Gießen jedoch aus dem Untersetzter entfernt werden.
Sinken die Temperaturen unter 13 °C, gibt man der Palme nur so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.
Temperatur: Die Chrysalidocarpus wächst gut bei normalen Wohnungstemperaturen. Für einen gesunden Wuchs dieser Palmen ist eine Mindesttemperatur von 13 °C notwendig.
Vermehrung: Die Chrysalidocarpus kann aus Samen, die im Frühjahr bei Temperaturen von mindestens 18 °C ausgesät werden, vermehrt werden. Auch im Zimmer keimen die Samen der Palme leicht, doch dauert es einige Jahre, bis eine schöne Palme herangewachsen ist.
Sehr viel einfacher lassen sich Chrysalidocarpus durch ihre Bodentriebe vermehren, die man im Frühjahr von der Mutterpflanze abtrennen kann. Der Bodentrieb sollte etwa 30 cm groß sein und bereits eigene Wurzeln besitzen. Man pflanzt die Bodentriebe der Palme einzeln in in kleine Töpfe mit einem Gemisch aus zwei Teilen Komposterde und einem Teil scharfem Sand.
Über die Töpfe mit den frisch eingepflanzten Bodentrieben stülpt man einen größeren, klarsichtigen Plastiksack in den man zur Belüftung einige kleine Löcher schneidet. Dann stellt man die Töpfe 4 bis 6 Wochen lang an einen warmen und hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Danach entfernt man die Plastikbeutel und gießt die Palmen gleichmäßig. Die obersten Bodenschicht lässt man zwischen den Wassergaben etwas abtrocknen. Sobald man an dem Austrieb neuer Wedel sieht, dass die junge Palme kräftigere Wurzeln ausgebildet hat, behandelt man die kleinen Chrysalidocarpus wie ausgewachsene Exemplare.
Die ersten vier Monate verzichtet man auf ein Düngen der Palmen. Im darauffolgenden Frühjahr pflanzt man die Palmen in neue Erde und größere Töpfe um.
Erdmischung: Für die Kultivierung der Goldfruchtpalmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis.
Umtopfen: Bei gutem Wuchs werden die Palmen alle 2 bis 3 Jahre in größere Gefäße umgetopft. Die Erde rund um die Wurzeln drückt man gut an und achtet besonders darauf, die Pfahlwurzeln der Palmen nicht zu beschädigen.
Dünger: Gut gedeihenden Palmen gibt man alle 14 Tage einen normalen Flüssigdünger oder einen speziellen Palmendünger.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Wenn das Substrat der Palme im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigt die Palme zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges abbrausen oder besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen.
Schildläuse Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Palmen sind anfällig für den Befall mit Schildläusen. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen. > Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen
Rote Spinne Falls die Blätter der Palme gelb werden und an ihrer Unterseite seidige Gespinste auftreten, kann die Rote Spinne die Ursache für dieses Krankheitsbild sein.
Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Pflanze mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
Bei ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit ist ein solcher Schädlingsbefall fast ausgeschlossen.
> Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
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