Cleistocactus / Silberkerze - Kulturanleitung & Pflege

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deutsche Pflanzennamen:
Chili
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Cleistocactus / Silberkerze

Zu diesen schlanken, hochwachsenden Wüstenkakteen gehören etwa 15 Arten. In Wohnungskultur findet man oft die Art Cleistocactus strausii, auch Silberkerze genannt. Der grüne Stamm der Silberkerze ist mit weißlichen oder silbergrauen, dünnen und spitzen Borsten bedeckt.

Den säulenförmigen Körper unterteilen etwa 25 bis 30 schmale Rippen, an denen in kurzen Abständen von 1 bis 2 cm die kleinen, weißfilzigen Areolen sitzen. Jeder Areole entwachsen mindestens 20 dünne, 2 cm lange, weiße Borsten und 4 hellgelbe, kräftiger ausgebildete Mitteldornen.

Der Hauptstamm des Cleistocactus ist an der Basis meist verzweigt. Die vertikal wachsenden Seitentriebe von Cleistocactus strausii entwachsen dem Stamm also unmittelbar über der Topferde am Haupttrieb. In einem 25 cm Pflanzgefäß wird die Silberkerze bis zu 130 cm hoch. Der Hauptstamm und die Seitentriebe erreichen etwa die gleiche Größe.

Im Alter von etwa 10 bis 15 Jahren bildet Cleistocactus strausii die ersten Blüten. Wenn die Silberkerze etwa 1 m Höhe erreicht hat, bilden sich im zeitigen Sommer aus den Areolen am oberen Ende des Hauptstammes länglich schmale, röhrenförmige, karminrot gefärbte Blüten. Diese Blüten sind etwa 8 bis 12 cm cm lang, öffnen sich niemals vollständig und halten nur 5 bis 6 Tage.

Kulturanleitung Cleistocactus / Silberkerze:

Licht:  Wie auch alle anderen Wüstenkakteen benötigt der Cleistocactus direktes Sonnenlicht. Wer die Möglichkeit hat, stellt den Kaktus im Sommer an einen unbeschatteten, sonnigen Platz ins Freie.

Gießen:  In der Zeit des Hauptwachstums wird Cleistocactus strausii gleichmäßig gegossen. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die Erde leicht antrocknen. Während der winterlichen Ruheperiode gibt man der Kaktee nur so viel Wasser, dass der Topfballen nicht ganz austrocknet.

Temperatur: In der Hauptwachstumszeit gedeiht der Wüstenkaktus gut bei normalen Wohnungstemperaturen. Im Winter hält man eine Ruheperiode bei einer Temperatur von 4 bis 11 °C ein. Sind die Temperaturen in der Ruheperiode höher, regt man den Kaktus zum Wachsen an. Wegen der unzureichenden Lichtverhältnisse vergeilen die Triebe.

Vermehrung:   Man kann zur Vermehrung eines Cleistocactus strausii einen kleineren Seitentrieb von der Mutterpflanze abtrennen und einpflanzen. Meist bleiben jedoch unschöne Narben an der Basis des Hauptstamms zurück. Alternativ kann man diese Kakteen aus Samen heranziehen.

Erdmischung: Eine lockeres, wasserdurchlässiges Substrat ist für den Kaktus wichtig. Man mischt deshalb zwei Teile einer Erde auf Kompost- oder Torfbasis mit einen Teil scharfen Sand.

Umtopfen: Cleistocactus strausii  wächst als junge Kaktee sehr kräftig und wird deshalb bei Bedarf im Frühjahr in einen größeren Topf umgepflanzt. Ältere, langsamer wachsende Kakteen können aber mehrere Jahre im gleichen Pflanzgefäß bleiben.

Dünger:  Vom Frühling bis zum Herbst düngt man diese Kakteen einmal im Monat. In der Ruheperiode stellt man das Düngen vollständig ein.

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