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Flamingoblume1. Beschreibung weiterer Flamingoblume Sorten 2. Pflegeanleitung der Flamingoblume
Pflege & Kulturanleitung der Flamingoblumen
Licht: Flamingoblumen benötigen keine direkte Sonnenbestrahlung, um ihre hübschen Blüten auszubilden. Das ganze Jahr über bevorzugen die Pflanzen jedoch einen hellen Standort. Man sollte die Flamingoblumen deshalb direkt an ein Fenster stellen. Wenn die Pflanzen zu wenig Licht bekommt, werden ihre Blätter lang und sparrig.
Gießen: Während der Hauptwachstumszeit werden die Flamingoblumen reichlich und so oft gegossen, dass der Wurzelballen der Pflanzen stets gleichmäßig feucht ist. Während der Ruhezeit lässt man zwischen den Wassergaben die oberste Schicht der Erde leicht antrocknen. Generell sollte man zum Gießen weiches, also möglichst kalkfreies Wasser verwenden.
Temperatur: Die Flamingoblumen kultiviert man am besten bei möglichst konstanten Temperaturen im Bereich von 19 bis 23 °C. Kurzeitig können die Pflanzen aber auch Temperaturen bis 13 °C vertragen.
Vermehrung: Größere Pflanzen können im Frühjahr geteilt werden. Man nimmt die Flamingoblume vorsichtig auseinander, so dass an jedem Teilstück einige fleischige Wurzeln und ein Vegetationspunkt verbleiben. Diese Teilpflanzen setzt man in kleine Töpfe in Torf oder Torfkultursubstrat, stellt sie an einen hellen, nicht sonnigen Ort bei möglichst konstanten Temperaturen um 22 °C. Die frisch eingetopfte Flamingoblume gießt man nur soviel, dass der Torfballen bis zur Bewurzelung mäßig feucht bleibt. Begünstigt wird das Anwachsen der Flamingoblumen durch leichte Bodenwärme. Hierfür eignet sich ein elektrisch beheizter Vermehrungskasten. > siehe Marktplatz
Erdmischung: Die Erdmischung für eine Flamingoblume sollte einen hohen Anteil an saurem Torfmull, grober Lauberde oder Sphagnum haben. Für die Kultivierung dieser Pflanzen eignet sich auch ein reines Torfkultursubstrat, wenn man für eine ausreichende Ernährung durch gleichmäßige Düngung sorgt.
Die ideale Kulturerde für eine Flamingoblume sollte jedoch zu gleichen Teilen groben Tort, Komposterde und Sand enthalten. Junge Pflanzen dieser Art werden im Frühjahr in größere Topfe umgetopft. Man achte aber darauf die Pflanzen nicht tiefer als zuvor einzusetzen.
Damit das Wasser gut abläuft und keine Staunässe entsteht, müssen die Töpfe im unteren Bereich mit einer Sandschicht, mit Kieseln oder mit Tonscherben gefüllt werden. Für die Zimmerkultur von Flamingoblumen reichen in der Regel Töpfe mit einem Durchmesser von höchstens 10 bis 18 cm.
Dünger: Während der Wachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst verabreicht man alle zwei Wochen einen Flüssigdünger in schwacher Konzentration.
Hinweise zu den Flamingoblumen
Anthurium crystallinum Für die Kultivierung der Anthurium crystallinum sollte die Luftfeuchtigkeit sehr hoch sein. Geschlossene Blumenfenster mit entsprechenden Kulturbedingungen eignen sich deshalb besonders gut.
Anthurium- Andreanum & Scherzeranum-Hybriden Eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt auch die Blütenbildung bei Anthurium-Andreanum-Hybriden und Anthurium-Scherzeranum-Hybriden. Deshalb sollte man diese Flamingoblumen in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellen. Zusätzlich besprüht man die Blätter dieser Flamingoblumen Arten täglich mit kalkfreiem lauwarmen Wasser.
Reinigung der Blätter einer Flamingoblume Die kräftigen lederartigen Blätter der Flamingoblumen können zur Reinigung mit einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Die empfindlicheren Blätter des Anthurium crystallinum reinigt man durch Absprühen mit kalkfreiem Wasser. Anthurium-Andreanum-Hybriden eignen sich sehr gut für die Kultivierung in Hydrokultur.
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