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KorallenbeereDie dünnen, dichtbelaubten Stengel der Nertera (Korallenbeere) breiten sich rasenartig aus und bilden an den Blattknoten Wurzeln. Die dicht mit den stiellosen Blättern bewachsenen Stengel der Korallenbeere erreichen eine Länge von etwa 30 cm. Eine ausgewachsene Korallenbeere bildet ein etwa 8 cm hohes Kissen. An den Blattachseln entwickeln sich im frühen Sommer die unscheinbaren, stiellosen, gelb-grünlich gefärbten Blüten.
Nach der Blüte entwickeln sich zahlreiche, erbsengroße, orange rot gefärbte Beeren. Sie sind im Spätsommer voll entwickelt und bleiben mehrere Monate an der Pflanze.
Kulturanleitung Korallenbeere
Licht: Die Korallenbeere soll an einem hellen Standort stehen und täglich mindestens 3 bis 4 Stunden direkte Sonnenbestrahlung erhalten.
Gießen: Die Korallenbeere sollte mit kalkfreiem Wasser gegossen werden. Wer die Möglichkeit hat Regenwasser zu sammeln, sollte dies unbedingt tun.
Man gießt die Korallenbeere mäßig und lässt die obere Schicht der Erde zwischen dem Wässern leicht abtrocknen. Das Substrat darf aber niemals vollständig austrocknen, auch nicht während kurzen Ruheperiode im Winter. Die ruhenden Pflanzen werden deshalb auch im Winter vorsichtig gewässert.
Zwischen dem Wässern lässt man im Winter den Erdballen aber etwas stärker abtrocknen als während der Wachstumsperiode. Mit ein wenig Erfahrung und Fingerspitzengefühl ist dies ganz gut hinzubekommen.
Temperatur: Für die Blütenbildung ist es am besten, wenn die Korallenbeere an einem gut belüfteten Platz bei Temperaturen von 10 bis 18 °C steht. In milden Gegenden kann man die Korallenbeere vom Frühjahr bis zur Ausbildung der Beeren im Freien kultivieren. Der Standort sollte unbedingt mit direkter Sonnenbestrahlung sein.
Bei einer Kultivierung mit Temperaturen über 19 °C wächst die Korallenbeere sehr schnell und bildet besonders viele Blatter aus. Die Blütenbildung wird dabei jedoch zurückgestellt und man kann sich später im Jahr nicht an den zahlreichen orangeroten Beeren erfreuen.
Da die Korallenbeere sich am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit entwickelt, sollte man die Pflanze in mit Wasser und Steine gefüllte Untersetzter stellen. Zusätzlich werden ab dem Beginn der ersten Blüten bis zur Entwicklung der Beeren die Pflanzen einmal täglich mit kalkfreiem Wasser besprüht.
Vermehrung: Am einfachsten vermehrt man die Korallenbeere durch Teilung des Wurzelstocks. Da die Korallenbeere sehr rasch wächst, kann man im zeitigen Frühjahr den Wurzelstock in 5 bis 6 Teile zerschneiden. Die Teilstücke werden mittig in neue kleine Pflanzgefäße, oder zu mehreren um den Rand einer größeren Pflanzenschale gesetzt.
Alternativ kann man 3 bis 5 cm lange Kopfstecklinge in ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand stecken. Die Stecklinge bewurzeln sich schnell, wenn man sie täglich mit ein wenig weichem Wasser besprüht.
Erdmischung: Man verwendet zur Kultivierung der Korallenbeere ein Gemisch aus 2/3 Komposterde und 1/3 Torf mit etwas scharfem Sand vermengt.
Umtopfen: Die Korallenbeere ist wegen ihrer verhältnismäßig flachen Wurzeln in Schalen oder flachen Töpfen mit 7 oder 10 cm Durchmesser am besten untergebracht. Man braucht sie normalerweise nicht in größere Gefäße zu versetzen.
Dünger: Zu kräftiges Düngen fördert das Wachstum der Blätter auf Kosten der Blüten und Beeren. Aus diesem Grund wird nur während der Sommermonate nach der Blüte bis zur vollen Beerenreife im Abstand von 4 Wochen mit einem normalen Flüssigdünger gedüngt. Lesen Sie beliebte Hausmittel mit Heilpflanzen
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