Gartenlexikon A bis Z

Auspflanzen im Frühling

Wenn junge Pflanzen ins Freiland gesetzt werden nennt man dies "Auspflanzen". Die in der Anzuchtschale oder im Frühbeet herangezogene Pflänzchen werden ausgepflanzt, wenn sie kräftig genug für das rauere Klima im Freiland geworden sind.

Anzuchtschale und Frühbeet

Anzuchtschale und Frühbeet

In Innenräumen oder in einem abgedeckten Frühbeet herangezogene Pflanzen sollten vor dem endgültigen Auspflanzen ins Freiland einige Tage abgehärtet werden. Dies gilt im besonderen auch für Pflanzen aus dem Gartencenter, der Gärtnerei oder dem Baumarkt. Das Abhärten der vorgezogenen Pflanzen ist recht einfach, aber wichtig. Hier steht wie es gemacht wird: Abhärten vorgezogener Pflanzen

Pflanzlöcher vorbereiten

Zum Auspflanzen er vorgezogenen Pflänzchen bereitet man die Pflanzlöcher in dem für die jeweilige Pflanzenart notwendigen Abstand vor. Die Pflänzchen werden einzeln entnommen und man achtet darauf, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden. Der Wurzelballen wird nun in das Pflanzloch gehalten.

Mit einer kleinen Handschaufel wird lockere Erde um die Wurzeln herum aufgefüllt und dann vorsichtig mit den Händen festgedrückt. Direkt nach dem Auspflanzen werden die Pflänzchen angegossen. Vorgezogene Stauden lassen sich meist auch dann noch problemlos verpflanzen, wenn sie größer sind. 

Vergeilte Pflanzen tiefer setzten

Haben die kleinen Pflanzen aufgrund nicht ausreichender Beleuchtung lange, vergeilte Stängel, pflanzt man sie etwas tiefer ein. Ein Teil des Stängels sollte in der Erde verschwinden. Durch das tiefere Einpflanzen sind die schwächlichen, vergeilten Stängel besser vor dem Umknicken geschützt.