Sumpfdotterblume - als Heilpflanze verwenden

Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume

Name: Caltha palustris L.
Pflanzennamen im Volksmund: Schmalzblume, Butterblume, Eierblume, Wiesengold, Goldrose, Bachbombele (Schweiz)
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Wuchshöhe: 15 bis 30 cm
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Die pharmazeutische Industrie, die kosmetische Industrie und die Tiermedizin verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Rauchen aufhören, Rheumatismus, Tabakmißbrauch

Steckbrief / Beschreibung

Die saftigen, tiefgrün gefärbten Sprosse der Sumpfdotterblumen benötigen viel Wasser. Die Pflanze gedeiht an Bachufern, in sumpfigen Wiesen und in feuchten Wäldern. Die dicken, kugeligen Knospen der Sumpfdotterblume öffnen sich im Frühjahr zu großen, glänzenden goldgelb strahlenden Blüten mit zahlreichen Staubblättern. Die rundlich Blätter dieser Heilpflanzen können als Gemüse zubereitet werden. In Weinessig eingelegte Knospen dienen in manchen Gegenden als Kapernersatz. Früher wurde Butter, wenn sie zu blass war, mit den gelben Blüten der Sumpfdotterblume eingefärbt. Obwohl diese Verwendungen harmlos sein dürften, sollte man die Pflanze nicht in frischem Zustand essen.

Die Sumpfdotterblumen gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse und sind, wie viele Arten dieser Familie, zwar schön, aber auch giftig. In der Homöopathie wird die aus der blühenden Sumpfdotterblume gewonnene Essenz innerlich bei Hautausschlägen und anderen Hautleiden verschrieben. Normalerweise kommt diese Heilpflanze jedoch äußerlich zur Anwendung. In Form von Umschlägen verursachen die getrockneten Blätter der Sumpfdotterblumen lokale Hautreizungen, die eine Linderung rheumatischer Schmerzen herbeiführen. Außerdem erleichtern die Blätter einer Sumpfdotterblume als Tabakersatz die Raucherentwöhnung.

Je nach Standort wird die ausdauernde Sumpfdotterblume 15 bis 30 cm hoch. Die liegenden bis aufsteigenden Stängel sind hohl, kahl, meist reich verzweigt und gefurcht. Die dunkelgrünen, großen, fettig glänzenden, rundlich herzförmig bis nierenförmig geformten Blätter sind gekerbt. Die unteren Blätter der Sumpfdotterblumen sind gestielt, die oberen Blätter wachsen sitzend. Die Blütezeit der Sumpfdotterblumen beginnt im März und endet im Juni. Die glänzenden, gelben und recht großen Blüten sind schalenförmig und nicht in Kelch und Krone gegliedert. Die Pflanzen bilden einen kräftigen, kurzen Wurzelstock. Der Geruch dieser Heilpflanzen ist fein, ihr Geschmack ist brennend.

Standort / Hier findet man Sumpfdotterblumen

Die Sumpfdotterblume wächst im gesamten europäischen Raum. Die Pflanze bevorzugt feuchte Gebüsche und Wälder, sumpfige Wiesen, nasse Gräben und Uferböschungen. Man findet Sumpfdotterblumen bis in Höhenlagen von 2500 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Sumpfdotterblume

hautreizend

Verwendete Pflanzenteile

Die Sumpfdotterblume wird in der Pflanzenheilkunde äußerlich angewendet. Anwendungen mit den Sumpfdotterblumen in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten:

Inhaltsstoffe der Sumpfdotterblume

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Flavonoide, Carotin, Protoanemonin, Saponin

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Sumpfdotterblume wird in der Pflanzenheilkunde äußerlich angewendet. Anwendungen mit den Sumpfdotterblumen in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Rauchen aufhören, Rheumatismus, Tabakmißbrauch

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Bilder der Sumpfdotterblumen

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Sumpfdotterblume, Knospe

Knospe einer Sumpfdotterblume

Foto: Thurner Hof
Bestimmte Rechte vorbehalten

Sumpfdotterblume (Butterblume), Blüte

Blüte einer Sumpfdotterblume (Butterblume)

Foto: Thurner Hof
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