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Aspidistra / SchusterpalmeDie Aspidistra, auch Schusterpalme genannt, ist eine der robustesten Zimmerpflanzen.
Die einzige Aspidistra Art, die im Zimmer kultiviert wird, ist Aspidistra elatior. Man kennt diese Pflanze auch unter der deutschen Bezeichnung Metzgerpalme. Obgleich die Aspidistra sehr anspruchslos ist und ihr weder trockene Luft, Staub, Zugluft noch Temperaturschwankungen schaden, ist die Pflanze für gute Pflege doch dankbar.
Aspidistra elatior hat dunkelgrüne, stark ledrige Blätter, die 45 bis 55 cm lang werden. Die Blätter entwachsen kriechenden Rhizomen. Die Rhizome liegen nur halb verdeckt in der Erde. Die unscheinbaren, leicht purpurfarbenen Blüten treten nur in Bodennähe auf und sind meist von den Blättern der Pflanze verdeckt. Die in Zimmerkultur seltener anzutreffende Sorte Aspidistra Variegata, besitzt an ihren Blättern weiße oder cremefarbene Längsstreifen.
Kulturanleitung Aspidistra / Schusterpalme:
Licht: Die Aspidistra wächst bereits bei mittleren Lichtverhältnissen sehr gut. Auch lichtarme Standorte werden von der Palme vertragen, das Wachstum der Pflanze ist dann jedoch recht spärlich.
Bei mittleren Lichtverhältnissen jedoch - beispielsweise an einem Nordfenster - gedeiht sie ausgesprochen gut.
Die buntblättrige Sorte Aspidistra Variegata benötigt einen helleren Standort, damit die Zeichnung nicht verschwindet. Aspidistra sollte jedoch nicht in der direkten Sonne stehen, da die Blätter ansonsten verbrennen.
Gießen: Man gießt eine Aspidistra ganzjährlich hindurch nur sparsam und hält den Topfballen gerade gleichmäßig feucht.
Die obersten 2/3 des Wurzelballens sollten vor der nächsten Wassergabe abtrocknen. Braune Flecken auf den Blättern der Aspidistra sind in der Regel auf eine zu starke Durchnässung des Wurzelballens zurückzufuhren.
Temperatur: Die Aspidistra ist bei den Temperaturen sehr anspruchslos. Die Schusterpalme wächst in warmen und kühlen Räumen gleich gut.
Vermehrung: Aspidistra werden im zeitigen Frühjahr durch Teilung der Rhizome vermehrt. Die einzelnen Teilstücke der Rhizoms sollten mindestens zwei Blätter besitzen. Man kann mehrere Teilstücke eines Rhizoms zusammen in einen Topf pflanzen.
Die frisch geteilte Pflanzen werden anfangs nicht gedüngt, da es sonst zu Störungen bei der Neubewurzelung kommt. Ansonsten werden die junge Pflanzen wie Aspidistra kultiviert.
Erdmischung: Man verwendet für die Schusterpalmen normale Blumen- oder Einheitserde. Die Aspidistra gedeiht am üppigsten, wenn man sie ungestört wachsen lässt und nur alle 4 oder 5 Jahre umtopft. Kies oder Tonscherben im Topfboden sorgen für einen guten Wasserabzug und beugen Staunässe vor.
Dünger: Während des Hauptwachstums verabreicht man der Aspidistra alle 14 Tage einen Flüssigdünger in mittlerer Konzentration.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Schmierläuse Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird bei dieser Palme öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
Rote Spinne Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Pflanze mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen Diskutieren und Kommentieren Sie die Aspidistra im Pflanzenforum
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