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Gasterien1. Sortenbeschreibung der Gasterien 2. Pflegeanleitung, Vermehrung und Hinweise zur Gasterien
Kulturanleitung Gasterien
Licht: Gasterien kultiviert man an einen hellen Standort. Im Sommer sollten die Gasterien aber nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. In der kräftigen Sommersonne verfärben sich die Blätter der Gasterien bräunlich.
Gießen: Während des Hauptwachstums werden die Gasterien mäßig gegossen. Man gibt den Pflanzen so viel Wasser, dass der Wurzelballen vollständig durchfeuchtet wird, die oberste Schicht des Substrates aber bis zum nächsten Wässern gut abtrocknen kann. Während ausgeprägten Ruheperiode werden die Gasterien sparsamer gegossen. Man feuchtet das Substrat an und lässt dann den Ballen zwischen den Wassergaben stark abtrocknen.
Temperatur: Während der Hauptwachstumszeit kultiviert man Gasterien bei normalen Wohnungstemperaturen. Während der winterlichen Ruhezeit stellt man die Gasterien an einen kühlen Platz mit Temperaturen um 10 °C.
Vermehrung: Alle Gasterien bilden gerne Kindel. Am einfachsten werden Gasterien also durch diese Ableger vermehrt. Die Kindl lassen sich verhältnismäßig leicht von der Mutterpflanze abtrennen. Hat ein solcher Ableger bereits Wurzeln ausgebildet, pflanzt man die kleine Gasterie lediglich in die empfohlene Erde und behandelt sie direkt wie eine ausgewachsene Pflanze.
Noch unbewurzelte Ableger der Gasterien lässt man nach dem abtrennen 3 Tage lang an der Luft trocknen, bevor man die Pflanze dann leicht in das Substrat eindrückt. Ein solcher Ableger, der bereits wie eine ausgewachsene Gasterien gepflegt wird, wurzelt nach wenigen Wochen und wächst schnell heran. Die günstigste Zeit für die Vermehrung einer Gasteria sind die warmen Sommermonate.
Gasterien können auch recht einfach aus Samen herangezogen werden. Da jedoch durch nicht gut zu kontrollierende Fremdbestäubung schnell Kreuzungen entstehen, ist diese Methode nicht sehr zuverlässig, eine bestimmte Art oder Sorte der Gasterien unverfälscht zu vermehren.
Erdmischung: Die Gasterien kultiviert man in einer Mischung aus Sand und Erde auf Kompostbasis.
Umtopfen: Da die Gasterien gerne Ableger bilden, setzt man sie nicht in hohe Töpfe, sondern besser in breitere Gefäße oder Pflanzschalen. Umgetopft werden die Gasterien am besten zu Beginn der sommerlichen Wachstumszeit. Man benutzt nur dann eine größere Pflanzschale, wenn im alten Gefäß kein Platz mehr für weitere Ableger ist. Ein Abstand von etwa 4 cm zwischen dem Rand der Schale und den Gasterien genügt für den neuerlichen Austrieb des laufenden Jahres.
Wenn die Pflanzschale für die weitere Entwicklung der Gasterien groß genug ist, wird das Gefäß lediglich gereinigt, mit frischem Substrat gefüllt und die Pflanze wieder hineingesetzt.
Dünger: Bei Gasterien ist von einer Düngung abzuraten. Die Erde enthält genügend Nährstoffe, und zusätzliche Düngung kann zu einem unnatürlichen, üppigen Wachstum führen.
Hinweise: Manche Gasterien bilden sehr schnell zahlreiche Ableger, so dass die Pflanzen nach einigen Jahren zu umfangreich werden, wenn man die Kindel nicht regelmäßig abnimmt.
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