Sukkulenten richtig umtopfen / Erdgemische

Facebook & Google





Zimmerpflanzen | «Sukkulenten»
Sie sind hier: Startseite > Die 8 Pflanzengruppen > Sukkulenten > Substrate & Umtopfen

Grundlagen für Sukkulenten


Umtopfen der Sukkulenten

Gut wachsende Sukkulenten sollten etwa einmal pro Jahr in etwas größere Pflanzgefäße umgetopft werden. Die langsam wachsenden sukkulenten Pflanzen braucht man aber nur im Abstand von etwa 2 bis 3 Jahren umtopfen.

Auf die Durchwurzelung des Pflanzgefäßes achten
Um zu beurteilen ob die Sukkulenten umgetopft werden müssen, nimmt man die Pflanzen zu Beginn der Hauptwachstumszeit vorsichtig aus ihren Töpfen und begutachtet, ob das Pflanzgefäß bereits vollständig durchwurzelt ist. Falls dies der Fall ist, topft man die Sukkulente in ein etwas größeres Pflanzgefäß um.

Zurück in das alte Pflanzgefäß
Wenn die bisherige Topfgröße noch ausreichend ist, reinigt man das alte Gefäß gründlich, schüttelt vorsichtig möglichst viel Erde aus den Wurzeln und setzt die sukkulente Pflanze dann in den alten Topf zurück. Je nach Bedarf wird dabei so viel frische Erde nachgefüllt, dass die Basis der Sukkulente genauso tief sitzt wie zuvor.

Umtopfen bei Platzmangel
Die Sukkulenten sollten auch dann umgetopft werden, wenn die Seitentriebe oder Ableger bis an den Topfrand herangewachsen sind. Mit Ausnahme der stacheligen Kakteen kann man die meisten Sukkulenten beim Umtopfen mit der Hand anfassen. Die zarte Bereifung der Blätter einiger sukkulenter Pflanzen wird jedoch leicht weggewischt, und manche Sukkulenten sind leicht brüchig. Man fasst sie deshalb möglichst vorsichtig an der Basis des Stamms knapp über der Erdoberfläche an.

Erde und Substrate für Sukkulenten

Wichtig ist ein guter Wasserabzug
Selbst wenn man die Sukkulenten entsprechend der Empfehlungen in den Kulturanleitungen wässert, muss man schädigende Staunässe an den Wurzeln vermeiden. Der Gefahr durch Fäulnis beugt man am besten vor, indem man für den bestmöglichen Wasserabzug sorgt. Einem Substrat auf der Basis von Komposterde wird immer etwas scharfer Sand oder grobkörnige Perlite zugesetzt und sehr gründlich mit der Komposterde vermischt.

Das Verhältnis sollte etwa einen Teil Sand auf zwei Teile Erde betragen. Einige Sukkulenten benötigen aber ein noch durchlässigeres Substrat, die geeignete Zusammensetzung für die jeweilige Sukkulente finden Sie in unseren Kulturanleitungen der jeweiligen Pflanzen.

Eine Drainageschicht ist sinnvoll
Zur weiteren Verbesserung des Wasserabzugs bringt man eine Schicht Tonscherben auf den Boden, bevor man das Pflanzgefäß mit der empfohlenen Erde füllt.

Welches Pflanzgefäß eignet sich am besten?
Zur Kultivierung der Sukkulenten kann Ton- oder Plastiktöpfe verwenden. Bei Gefäßen aus Kunststoff sollte man besonders vorsichtig gießen, um eine Vernässung des Wurzelballens und damit verbundenen Wurzelfäulnis zu vermeiden.

Flache Schalen und Halbtöpfe
Sukkulenten die sich an der Basis verzweigen und später Tuffs bilden oder sich in anderer Weise flach auf der Erde ausbreiten, sollte man besser in Schalen oder Halbtöpfen kultivieren. Sukkulenten mit lange, herabhängenden Trieben kommen am besten in Blumenampeln zur Geltung. Man sollte bei der Kultivierung sukkulenter Pflanzen jedoch bedenken, dass auch ein noch so dekoratives Gefäß ungeeignet ist, wenn es nicht genügend Löcher für den ungehinderten Wasserabzug besitzt.


Blättern Sie weiter:
Sukkulenten vegetativ vermehren

< Vorherige Seite | Nächste Seite >

Anzeigen