Aeonium / Sukkulente - Kulturanleitung & Pflege

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Aeonium / Sukkulente

Pflanzen der Gattung Aeonium zählen zu den Sukkulenten. Die Arten der umfangreichen Gattung der Aeonium werden überwiegend wegen ihrer hübschen Rosetten kultiviert.

Einige Arten der Aeonium besitzen lange, holzige Stämme, andere wiederum haben einen so kurzen Stamm, dass man ihn nicht sieht. Die Blätter können weich und brüchig, oder dick und zäh sein.

Aeonium können zu jeder Jahreszeit blühen, die Blüten dieser Sukkulenten sind meist sternförmig, gelbgrün oder cremefarben und entspringen der Mitte der Rosetten. Die Aeonium Arten benötigen meist mehrere Jahre bis zur Blüte; nach der Blüte stirbt die jeweilige Rosette ab.

Pflegeanleitung Aeonium:

Licht: Sukkulenten der Gattung Aeonium benötigen ganzjährig einen hellen Standort mit viel direktem Sonnenlicht. Wenn die Lichtverhältnisse nicht ausreichend sind,  wachsen die Blätter unförmig länglich und sterben ab.

Gießen:
Die Aeonium gießt man mäßig. Der Wurzelballen der Sukkulente darf nur leicht feucht gehalten werden und zwischen den einzelnen Wassergaben sollten die obersten 1 1/2 cm der Erde abtrocknen.

Während der Ruhezeit lässt man die Erde zwischen den Wassergaben noch stärker antrocknen. Werden die Aeonium zu kräftig gegossen, so führt das zu verweichlichtem, schlaffem Wachstum der Blätter. Die Triebe beginnen schlaff herabzuhängen und die Wurzeln beginnen zu faulen.

Temperatur: Aeonium gedeihen gut bei warmen Temperaturen zwischen 18 und 23 °C. Währen der winterlichen Ruhezeit benötigen diese Sukkulenten Temperaturen um die 10 °C und möglichst viel direktes Sonnenlicht.

Vermehrung: Die sich verzweigenden Arten der Gattung Aeonium lassen sich durch Kopfstecklinge vermehren. Zu Beginn der Wachstumsperiode schneidet man 3 bis 4 cm lange Triebe ab und setzt die Stecklinge in ein angefeuchtetes Substrat aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand.

Für eine schnellere Bewurzelung kann man die Stecklinge vorher in ein Bewurzelungshormon tauchen, notwendig ist dies aber nicht. Die frisch eingesetzten Stecklinge der Aeonium werden an einen hellen Platz gestellt und gerade soviel gegossen, dass das Substrat gerade etwas feucht bleibt.

Nach drei bis vier Wochen sollten sich die ersten Wurzeln gebildet haben. Nach etwa 6 Wochen kann man die jungen Aeonium in normale Erde für diese Gattung umtopfen. Die Arten der Aeonium, die keine Nebentriebe ausbilden, können nur durch Samen vermehrt werden.

Erdmischung: Für diese Sukkulenten verwendet man am besten ein Gemisch zwei Teilen Komposterde und einem Teil scharfem Sand. Einige Arten der Aeonium Gattung wachsen sehr schnell.

Diese sollte man deshalb jährlich, zu Beginn der Wachstumsphase, in größere Pflanzgefäße umtopfen. Die neu eingesetzten Pflanzen müssen fest in die Erde eingedrückt werden, man achte aber darauf die Wurzeln dabei nicht zu beschädigen.

Dünger: Man gibt den Aeonium während der Wachstumsphase alle zwei Wochen eine schwache Lösung aus Volldünger. Während der Ruheperiode wird nicht gedüngt.

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