Gartenlexikon A bis Z

Vogelmiere

Die Vogelmiere (Stellario media) ist ein Samenunkraut.

Die Stängel der Vogelmiere sind meist niederliegend, selten aufrecht wachsend. Die zarten, sattgrünen Blätter sind eiförmig bis spitz. Die Triebe der Pflanzen verschlingen sich oft miteinander. Die kleinen weißen, sternförmigen Blüten haben gespaltene Blütenblättchen. Sie wachsen aus den Blattachseln der Pflanze hervor.

Vogelmiere blüht das ganze Jahr über. Die Wuchshöhe beträgt 5 bis 60 cm. Die Vogelmiere  vermehrt sich massenhaft, da sie das ganze Jahr über Samen bildet, die durch Ameisen und Regenwasser verbreitet werden. Im Herbst gekeimte Pflanzen blühen schon im zeitigen Frühjahr. Das einjährige Unkraut bildet oft, besonders auf nährstoffreichem Boden, einen geschlossenen Teppich.

Durch Hacken kann man das Land von der Vogelmiere freihalten. Umgehackte Pflänzchen können als Mulch zwischen den Kulturpflanzen liegenbleiben. Andererseits ist die Vogelmiere auch ein natürlicher Bodendecker, der dort, wo er nicht stört, stehenbleiben kann.