Gartenlexikon A bis Z

Winterabdeckung

Eine Winterabdeckung benutzt man zum Schutz empfindlicher Gewächse im Garten vor der Einwirkung von Frost.

Wenn die Gartenpflanzen von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt sind, sind sie genügend gegen Kälteeinwirkung geschützt. Gefährlich sind aber die Kahlfröste, d. h. Frosteinwirkung ohne Schnee.

Die gebräuchlichste Winterabdeckung sind Fichtenreiser, die auf die gefährdeten Pflanzen gelegt werden. Dadurch bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, im Winter Gemüse (z.B. Feldsalat) ernten zu können, auch wenn Schnee liegt. Bei Sträuchern (z. B. Rosen) müssen die Fichtenreiser entsprechend zusammengebunden werden, damit sie nicht umfallen. Zusätzlich kann man die Pflanzen mit Sackleinen oder ähnlichem abdecken.

Verwendet man Plastikfolie zur Winterabdeckung, so muss darauf geachtet werden, dass Luft an die Pflanzen gelangen kann. Man wählt am besten eine gelochte Folie und drückt den Rand nicht fest zu. Eine Packung aus Laub oder Stroh kommt unter die Folie auf die zu schützenden Pflanzen oder Zwiebeln. Die Folie wird zuletzt mit Fichtenreisig oder anderem Material beschwert, damit der Wind sie nicht fortwehen kann.