Gartenlexikon A bis Z

Wühlmäuse

Die Wühlmäuse sind Nagetiere mit stumpfer Schnauze und kurzem Schwanz.

Die Wühlmäuse sind gefürchtete Schädlinge im Garten, da sie, besonders wenn sie in größerer Zahl auftreten, schwer zu bekämpfen sind. Das beste Mittel gegen die Wühlmäuse sind Katzen, die ihnen nachstellen. Gibt es keine Katzen in der Gegend, so greift man zu vergiftetem Köder (Johannisbrot oder getrocknete Möhrenstücke), den man in offene Gänge legt. Er muss durch umgestülpte Blumentöpfe oder ähnlichem gesichert sein und täglich kontrolliert werden.

Wird der Köder über mehrere Tage hinweg nicht angenommen, so muss er entfernt werden, da die Vergiftungsgefahr für andere Tiere zu groß ist. Bestimmte Pflanzen (Wolfsmilch, Kaiserkrone) strömen einen Geruch aus, der den Wühlmäusen nicht behagt. Durch diese Pflanzen kann man die Wühlmäuse zwar von Komposthaufen fernhalten, doch lassen sie sich meist nicht davon abhalten, dennoch an fleischigen Wurzeln oder Blumenzwiebeln zu fressen. Daher sind die Meinungen über die Wirkung der Pflanzen recht widersprüchlich. Die Bekämpfung mit Fallen ist sehr mühsam und oft nicht erfolgreich genug.