Hainbuche - Anwendung nach Maria Treben
Carpinus betulus
Hainbuche (Carpinus betulus)
von Kenraiz, CC BY-SA 4.0
Erscheinungsbild
Die Hainbuche wird 17 bis 23 Meter hoch und hat eine weißgraue Rinde. Die wechselständigen Blätter sind dreifach gesägt, degenspitzig und haben eine ovale Form. In den Zweigen, Blättern und in der Rinde sind Gerbstoffe enthalten. Die Rinde färbt gelb.
Standort
In Europa wachsen Hainbuchen in Parkanlagen und Wäldern. Im hohen Norden und im Gebirge kommen sie fast nie vor. Die Hainbuche bevorzugt feuchten, tiefen Boden in der Ebene.
Blütezeit
Die Blütezeit verläuft von April bis Mai.
Anwendungsformen
Hainbuchen-Suppe
Hainbuchen-Suppe
- 1 Handvoll frische Blattspitzen in ½ Liter Milch aufkochen
- Milch abseihen und in die abgeseihte Milch 1 Eidotter schlagen
- Mit Mehlschwitze binden
Die Suppe kann über mehrere Woche oder Monate gegessen werden: Täglich 1 Teller zum Abendessen.
Anwendungsgebiete für Hainbuche
Fehlgeburt Vorbeugung | Mit der Suppe werden junge Hainbuche-Triebe gegessen (als Vorbeugung gegen Fehlgeburt über einen längeren Zeitraum) |
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