Atemnot – Hausmittel der Naturheilkunde

ca. 16 Min. Lesezeit Aktualisiert: 

Einige Heilkräuter werden traditionell bei einer durch Erkrankungen der Atemwege entstandenen Atemnot angewendet. Die nachstehenden Zubereitungen, die traditionell bei Lungenblähung, Bronchitis, Asthma und Husten angewendet werden, sollen teilweise auch die Atembeklemmung lindern, die oftmals Erkrankungen der Lunge begleitet.

Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel mit Heilkräutern und Heilpflanzen, die traditionell bei Atemnot angewendet werden.

Knoblauch (Allium sativum): zu Zöpfen geflochtene weiße, violett gestreifte Knoblauchknollen

Knoblauch: Seine Zehen werden im Abschnitt „2 Tassen täglich trinken“ in Milch gekocht. Zum Rezept

Knoblauch von Nino_Barbieri, CC BY 2.5

2 Tassen täglich trinken

Von diesen Anwendungen zur Behandlung der Atemnot trinkt man täglich 2 Tassen:

Absud aus Knoblauch

2 in kleine Stücke geschnittene Knoblauchzehen werden in 250 ml Milch 15 Minuten lang gekocht. Danach seiht man den Knoblauch ab und zuckert die Flüssigkeit ein wenig.

Sicherheitshinweis für den Knoblauch »

Absud mit Spargel

Man nimmt 40 g Wurzeln vom Spargel auf 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 10 Minuten kochen.

⚠️ Hinweis: Die roten Beeren sind gering giftig; Spargel kann Hautallergien auslösen – siehe Sicherheitshinweise.

Sicherheitshinweis für den Spargel »

Absud mit Buchenrinde

Man nimmt 20 g getrocknete Buchenrinde auf 1 Liter Wasser. Die Rinde muss 20 Minuten kochen.

Sicherheitshinweis für die Rotbuche »

Tee (Aufguss) mit Echtem Lavendel

Man gibt 50 g Lavendelblüten in 1 Liter siedendes Wasser, die Heilkräuter müssen vor dem Filtrieren 10 Minuten ziehen.

Sicherheitshinweis für den Lavendel »

Absud mit Isländisch Moos

Man lässt 20 g der Pflanze 3 Minuten lang in 1 Liter Wasser kochen. Dann werden die Pflanzen abgeseiht und das Wasser weggeschüttet. Die gekochten Pflanzen wäscht man in einem Sieb unter fließendem Wasser und lässt sie dann erneut 30 Minuten lang in 1 Liter Wasser kochen. Danach werden die Pflanzen erneut abgeseiht, der Absud wird kräftig gezuckert.

Sicherheitshinweis für das Isländische Moos »

Tee (Aufguss) mit dem Gemeinen Andorn

Man gibt 20 g der getrockneten blühenden Sprossspitzen des Gemeinen Andorns in 1 Liter kochendes Wasser. Der Tee (Aufguss) muss 10 Minuten ziehen und dann filtriert werden.

Sicherheitshinweis für den Gemeinen Andorn »

Tee (Aufguss) mit Melisse

Man gibt 50 g blühende Sprossspitzen der Melisse in 1 Liter siedendes Wasser und lässt die Heilkräuter 10 Minuten lang kochen.

ℹ️ Hinweis: Die EMA-Bewertung betrifft nur die Einnahme von Melissenblättern – siehe Sicherheitshinweise.

Sicherheitshinweis für die Melisse »

Tee (Aufguss) von Tüpfeljohanniskraut

Man gibt 20 g blühende Sprossspitzen des Tüpfeljohanniskrauts in 1 Liter siedendes Wasser. Dann lässt man den Tee (Aufguss) 10 Minuten ziehen.

Sicherheitshinweis für das Echte Johanniskraut »

Tee mit der Kleinblütigen Königskerze

Man gibt 40 g Blüten auf 1 Liter siedendes Wasser. Die Heilpflanzen müssen 20 Minuten ziehen.

ℹ️ Hinweis: Bei Beschwerden über eine Woche oder bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf ärztlichen Rat einholen – siehe Sicherheitshinweise.

Sicherheitshinweis für die Königskerze »

Zwiebelabsud

Man lässt eine in feine Scheiben geschnittene Zwiebel in 250 ml Milch kochen, dann seiht man die Zwiebeln ab und zuckert den Absud. Sie können für diese Anwendung Winterzwiebeln oder Küchenzwiebeln verwenden.

Sicherheitshinweis für die Zwiebel »

Absud aus Moorkreuzblumen

Man lässt 60 g in Stücke geschnittene Wurzeln der Moorkreuzblume in 1 Liter Wasser 3 Minuten lang kochen und dann weitere 15 Minuten ziehen. Danach wird der Absud abgeseiht.

Sicherheitshinweis für die Moorkreuzblume »

Tee (Aufguss) mit Gänsefingerkraut

Man gibt 30 g Gänsefingerkraut in 1 Liter siedendes Wasser. Das Gänsefingerkraut muss 10 Minuten ziehen.

Sicherheitshinweis für das Gänsefingerkraut »

Tee (Aufguss) mit einer der Wegericharten

Man gibt 10 g Blätter des Wegerichs in 1 Liter siedendes Wasser. Der Wegerich muss 10 Minuten ziehen und dann abgeseiht werden.

Sicherheitshinweis für den Wegerich »

Atemnot, äußerliche Behandlung

Breiumschlag mit Schwarzem Senf

Man macht einen Breiumschlag mit Schwarzem Senfmehl um Brust und Rücken.

Sicherheitshinweis für den Schwarzen Senf »

Lösung zur Brustmassage

15 g spanischer Pfeffer werden 2 Tage lang in 80 ml etwa 30-prozentigem Alkohol eingelegt und dann filtriert.

Sicherheitshinweise zu den Pflanzen

Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).

Sicherheit & Toxizität von Allium sativum (Knoblauch)

Nach der EU-Pflanzenmonographie (EMA/HMPC) sind Überempfindlichkeit gegen Knoblauch sowie die gleichzeitige Behandlung mit den HIV-Medikamenten Saquinavir/Ritonavir Gegenanzeigen. Bei gerinnungshemmenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten, da Knoblauch die Blutungszeit verlängern kann. Sieben Tage vor einer Operation sollte auf Knoblauchpräparate verzichtet werden, weil ein erhöhtes Nachblutungsrisiko besteht. Auch die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Knoblauch gerinnungshemmende und blutdrucksenkende Arzneimittel in ihrer Wirkung verstärken kann.

⚠️ Hinweis: Knoblauch kann die Blutungsneigung erhöhen; vor Operationen absetzen und bei Gerinnungshemmern ärztlich abklären – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Knoblauch – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Knoblauch

Sicherheit von Asparagus officinalis (Spargel)

Die Giftinformationszentrale Bonn stuft den Spargel als gering giftig ein; giftig sind die roten Beeren, nach größeren Mengen sind Erbrechen und Bauchschmerzen möglich. Beim Schälen kann Spargel bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Nach Altmeyers’ Wiedergabe hat die Kommission E den Spargelwurzelstock zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege bewertet; bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion und bei entzündlichen Nierenerkrankungen soll er nicht angewendet werden. Für Asparagus officinalis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

⚠️ Hinweis: Die roten Beeren sind gering giftig; Spargel kann Hautallergien auslösen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Spargel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Spargel

Sicherheit & Toxizität von Fagus sylvatica (Rotbuche)

Die Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) und die Datenbank TPPT von Agroscope führen die Rotbuche als schwach giftig; giftig sind vor allem die Bucheckern. Im Futtermittelrecht der EU gehören Bucheckern zu den unerwünschten Stoffen (BfR). Nach Wikipedia enthalten rohe Bucheckern Trimethylamin (auch Fagin genannt); eine leichte Giftwirkung wird auch auf ihren hohen Gehalt an Oxalsäure zurückgeführt. Eine Handvoll Bucheckern kann wegen ihrer Inhaltsstoffe bereits Unwohlsein hervorrufen.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Rotbuche – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Rotbuche

Sicherheit & Toxizität von Lavandula angustifolia (Lavendel)

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat zwei Monographien zum Echten Lavendel (Lavandula angustifolia Mill.) veröffentlicht: eine für die Lavendelblüten und eine für das ätherische Lavendelöl zum Einnehmen und als Badezusatz. Beide stufen den Lavendel als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein, dessen Anwendung auf langjähriger Erfahrung beruht. Andere Lavendel-Arten sind nicht Gegenstand dieser Bewertungen.

ℹ️ Hinweis: Lavendel kann die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Lavendel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Lavendel

Sicherheit & Toxizität von Cetraria islandica (Isländisches Moos)

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat für Isländisches Moos (Flechtenthallus) eine EU-Monographie zur traditionellen Anwendung veröffentlicht. Sie umfasst die Anwendung bei Reizungen von Mund und Rachen mit trockenem Husten sowie bei vorübergehender Appetitlosigkeit. Zum Zeitpunkt der Bewertung waren keine Nebenwirkungen gemeldet. Als Schleimstoff bei Mund- und Rachenreizung ist die Anwendung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder über 6 Jahren vorgesehen, bei Appetitlosigkeit nur für Erwachsene.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Isländisches Moos – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Isländisches Moos

Sicherheit von Marrubium vulgare (Gemeiner Andorn)

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat Andornkraut als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet: als Hustenmittel bei Erkältungshusten, bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen sowie bei vorübergehender Appetitlosigkeit. Es soll nur bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden. Andorn-Arzneimittel dürfen nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Lippenblütler (Lamiaceae), bei Verschluss der Gallenwege, Gallenwegsentzündung, Lebererkrankungen und Darmverschluss. Bei aktivem Magengeschwür, Gallensteinen und anderen Gallenleiden soll vor der Anwendung ein Arzt gefragt werden. Die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit wird mangels Daten nicht empfohlen. Hält der Husten länger als eine Woche an oder bestehen Verdauungsbeschwerden oder Appetitlosigkeit länger als zwei Wochen, soll ein Arzt aufgesucht werden. Zum Zeitpunkt der Bewertung waren keine Nebenwirkungen bekannt.

⚠️ Hinweis: Andorn-Arzneimittel dürfen nicht angewendet werden bei Verschluss der Gallenwege, Gallenwegsentzündung, Lebererkrankungen und Darmverschluss – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Die EMA hat Andornkraut nur bei Erkältungshusten, leichten Verdauungsbeschwerden und vorübergehender Appetitlosigkeit bewertet – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Gemeiner Andorn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Gemeiner Andorn

Sicherheit & Toxizität von Melissa officinalis (Melisse)

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Blätter der Zitronenmelisse (Melissa officinalis) zum Einnehmen – als Tee, Pulver, Tinktur oder Extrakt – als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet, dessen Anwendung auf langjähriger Erfahrung beruht. Zum Zeitpunkt der Bewertung waren keine Nebenwirkungen bekannt. Als Gegenanzeige gilt eine Überempfindlichkeit gegen Melisse. Äußerliche Anwendungen und das ätherische Öl sind nicht Gegenstand dieser Monographie, die derzeit turnusmäßig überprüft wird.

ℹ️ Hinweis: Melisse kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Halten die Beschwerden länger als 2 Wochen an oder verschlechtern sie sich, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Die EMA-Bewertung betrifft nur die Einnahme von Melissenblättern – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wird laut EMA mangels Daten nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Melisse – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Melisse

Sicherheit & Toxizität von Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Johanniskraut kann die Wirkung zahlreicher Arzneimittel abschwächen, weil es Leberenzyme aktiviert. Die EU-Monographie der EMA nennt bei höheren Hyperforin-Tagesdosen Einschränkungen bei gleichzeitiger Anwendung mit Gerinnungshemmern, Immunsuppressiva, Proteasehemmern (HIV-Therapie) und weiteren über Leberenzyme abgebauten Arzneimitteln. Auch die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel („Pille“) kann vermindert sein; zusätzliche Verhütungsmaßnahmen werden empfohlen. Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.

⚠️ Hinweis: Johanniskraut kann die Wirkung von Medikamenten (u. a. Antibabypille, Gerinnungshemmer, Immunsuppressiva, HIV-Mittel) abschwächen – siehe Sicherheitshinweise.

⚠️ Hinweis: Während der Anwendung, auch auf der Haut, intensive Sonne und Solarium meiden – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Bei Beschwerden über ein bis zwei Wochen hinaus ärztlichen Rat einholen – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Nach der EMA-Monographie wird die innere Anwendung unter 18 Jahren und die äußere Anwendung bei Hautentzündungen unter 12 Jahren nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echtes Johanniskraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Echtes Johanniskraut

Sicherheit & Toxizität von Verbascum spp. (Königskerze)

Die EU-Pflanzenmonographie (EMA/HMPC) bewertet die Blüten von Verbascum thapsus, V. densiflorum und V. phlomoides als traditionelles Arzneimittel zur Linderung von Halsschmerzen bei trockenem Husten und Erkältung. Als Gegenanzeige gilt eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Wechselwirkungen und Nebenwirkungen sind laut Monographie nicht bekannt. Bei Beschwerden, die sich verschlimmern oder länger als eine Woche anhalten, sowie bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.

ℹ️ Hinweis: Bei Beschwerden über eine Woche oder bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf ärztlichen Rat einholen – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Für Kinder unter 12 Jahren wird die Anwendung von Königskerzenblüten laut EMA mangels ausreichender Daten nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Königskerze – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Königskerze

Sicherheit & Toxizität von Allium cepa (Zwiebel)

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Zwiebel als pflanzlichen Arzneistoff geprüft und 2012 festgestellt, dass keine EU-Monographie erstellt werden kann: Weder eine anerkannte Wirksamkeit mit akzeptabler Sicherheit noch die geforderte Dauer traditioneller Anwendung waren belegt.

ℹ️ Hinweis: Die EMA hat für Zwiebel keine Wirksamkeit anerkannt und keine Monographie erstellt – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Im Bewertungsbericht der EMA ist ein Fall von Kontaktdermatitis durch Zwiebel beschrieben – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Zwiebel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Zwiebel

Sicherheit von Polygala amarella (Moorkreuzblume)

Für Polygala amarella liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Moorkreuzblume – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Moorkreuzblume

Sicherheit & Toxizität von Potentilla anserina (Gänsefingerkraut)

Gänsefingerkraut gilt bei kurzzeitiger, bestimmungsgemäßer Anwendung als gut verträglich. Wegen des Gerbstoffgehalts (ca. 5–10 %) kann es bei empfindlichem Magen Beschwerden auslösen; bei Reizmagen können Beschwerden verstärkt werden. Schwangere und Stillende sollten es nur nach fachlicher Beratung anwenden.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Gänsefingerkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Gänsefingerkraut

Sicherheit von Plantago lanceolata (Spitzwegerich) und Plantago major (Breitwegerich)

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat Spitzwegerichblätter als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet: als reizlinderndes Mittel bei Reizungen im Mund- und Rachenraum mit trockenem Husten, zur Linderung von Husten bei Erkältung und zur Behandlung leichter Hautentzündungen. Bei Überempfindlichkeit gegen Spitzwegerich-Pollen darf er nicht angewendet werden; für Kinder unter 3 Jahren und in Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen. Für den Breitwegerich nennt die WHO-Monographie allergische Kontaktdermatitis; in der Schwangerschaft wird er nicht empfohlen.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Wegerich-Arten – Heilpflanzen der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Wegerich-Arten

Sicherheit von Brassica nigra (Schwarzer Senf)

Nach Altmeyers’ Wiedergabe hat die Kommission E Samen des Schwarzen Senfs zur äußeren Anwendung bei Katarrhen der Luftwege und als Senfpflaster bei degenerativen Gelenkerkrankungen und Weichteilrheuma positiv bewertet; bei Kindern unter 6 Jahren, in der Schwangerschaft und Stillzeit soll er nicht angewendet werden. Hautreizungen bis zur Blasenbildung sind möglich. Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft Schwarzen Senf für den Menschen als giftig ein. Für Brassica nigra liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

⚠️ Hinweis: Senfauflagen können die Haut bis zur Blasenbildung reizen; nicht bei Kindern unter 6 Jahren und in der Schwangerschaft – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Schwarzer Senf – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Schwarzer Senf

Verwandte Hausmittel

Weitere Hausmittel zu verwandten Themen finden Sie auf diesen Seiten:

  • Lunge

    Heilpflanzen und Hausmittel, die Lunge und Bronchien unterstützen können.

  • Asthma

    Naturheilkundliche Hausmittel, die eine ärztliche Asthmatherapie ergänzen können.

  • Bronchitis

    Hustentees, Inhalationen und Brustwickel, die bei Bronchitis lindernd wirken können.

  • Husten

    Hustentees, Sirupe und Wickel, die Reizhusten und festsitzenden Husten lindern können.

Quellen

Grundlage der bisherigen Texte:

  • Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
  • Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
  • RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
  • Wikipedia - Heilpflanze
  • Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
  • Wikipedia - Pflanzenheilkunde
  • Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327

Für die Überarbeitung gelesen:

Häufige Fragen zur Atemnot

Wobei werden die Zubereitungen angewendet?

Die nachstehenden Zubereitungen, die traditionell bei Lungenblähung, Bronchitis, Asthma und Husten angewendet werden, sollen teilweise auch die Atembeklemmung lindern, die oftmals Erkrankungen der Lunge begleitet.

Wie macht man den Breiumschlag mit Schwarzem Senf?

Man macht einen Breiumschlag mit Schwarzem Senfmehl um Brust und Rücken.